Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Formatwandel - Kunst mit UKW:LP:CD:mp3

Hörspielreihe im Deutschlandradio Kultur

Mit technischen Veränderungen haben sich auch die Formate im Radio geändert. (Stock.XCHNG / Artur Bieniek)
Mit technischen Veränderungen haben sich auch die Formate im Radio geändert. (Stock.XCHNG / Artur Bieniek)

Wenn das Radio plötzlich ganz anders klingt, kam der Anstoß entweder von technischen oder von gesellschaftlichen Veränderungen. Wir blicken auf unser eigenes Handwerk und spielen diesen Formatwandel durch: am Beispiel Radiokunst, Klangkunst und Musik.

Manche Formate werden von der Zeit einfach abgehängt – man kann mitverfolgen, wie nacheinander LP, CD, mp3-files und schließlich die Datencloud zum zentralen Speichermedium für Musik werden. Andere bestehen unverdrossen fort, verlieren aber ihren Inhalt – wie das durchformatierte Serviceradio.

Und dann gibt es noch Künstler, Programmgestalter, Hörer, Musiker und Autoren, die unzufrieden sind mit dem Bestehenden und nach neuen, unverbrauchten Formen suchen. "Was sollen wir eigentlich senden?", fragte schon 1970 Helmut Heißenbüttel. Wir dokumentieren in unserer Reihe Formatwandel, wie diese Frage bis heute immer wieder neu gestellt wird.


Montag, 1. Oktober
0:05 Uhr
Freispiel
Was sollen wir überhaupt senden?
Hörspiel von Helmut Heißenbüttel
Eine Stimmencollage aus dem Jahr 1970 zur Lage des Rundfunks.

Freitag, 5. Oktober
0:05 Uhr
Klangkunst
Sonarisationen: Bonner Durchmusterung
Feature von Marcus Thomas
Wie klingt der Urknall? Die Astronomievertonungen von Marcus Schmickler.

Montag, 8. Oktober
0:05 Uhr
Freispiel
Radiosonate Nr. 1
Hörspiel von und mit Dieter Roth
Radio in Echtzeit: Der Künstler Dieter Roth verbittet sich für seinen Livemitschnitt Eingriffe jedweder Art.

Freitag, 12. Oktober
0:05 Uhr
Klangkunst
Plexure
Klangkomposition von John Oswald
Die Compact Disc wird 30. Plunderphonics-Erfinder John Oswald gratuliert mit Zitatcollagen von Maryanne Faith No Morrissey bis Bing Stingspreen.

Samstag, 13. Oktober
18:05 Uhr
Feature
Pasted!
Wir sind die Zukunft der Musik
Feature von Andreas Bick
Alles online, alles verfügbar, alles transfomierbar – was sind die Folgen für die Musik und ihre Macher?

Montag, 15 Oktober
0:05 Uhr
Freispiel
Eine andere Art von Rundfunk
Feature von Maximilian Netter
Alternative Radiomodelle im Wandel.

Mittwoch, 17. Oktober
0:05 Uhr
Feature
Das Radio ist nicht Sibirien
Feature von Rafael Jové
Ein Radiomoderator verzweifelt daran, wie er seinen Sender bis zur Unhörbarkeit formatieren muss.

Freitag, 19. Oktober
0:05 Uhr
Klangkunst
Bauteile
Klangkomposition von AtomTM und Marc Behrens
Von Volksmusik bis Techno in 30 Sekunden: Zwei gefeierte Klangkünstler unternehmen einen atemberaubenden Ritt durch die Welt die Musikstile.

Dienstag, 23. Oktober
0:05 Uhr
Neue Musik
Analogue Natives
Alte Medien in der Neuen Musik
Musikfeature von Michael Rebhahn
Ob Turntables oder Analog-Synthesizer – angeblich obsolete Medien sind bis heute aktuell. Nostalgie oder ästhetisches Argument?

Freitag, 26. Oktober
0:05 Uhr
Klangkunst
Archival Drift
Klangkomposition von Ignaz Schick / T.I.T.O.
Der Plattenspieler als Instrument: "The International Turntable Orchestra" vereint 14 Virtuosen des Vinyls.

Freitag, 02. November
0:05 Uhr
Klangkunst
loshören
Klangkomposition von Johannes S. Sistermanns
Johannes S. Sistermanns hinterfragt die Bedeutung von Klängen, in dem er sie behutsam aus ihren Kontexten löst.

Montag, 12. November
0:05 Uhr
Freispiel
Diskurs: Radioortung - Hörspiele für Selbstläufer
Von Katrin Moll
Wie erweitert das Ausloten mobiler Technologien die Formenvielfalt des Hörspiels?

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:58 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 05:05 Uhr Studio 9

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 06:30 Uhr Hielscher oder Haase

Aus unseren drei Programmen

Sondierungsgespräche"Kompromisse sind für eine Demokratie notwendig"

Der Parteienforscher Uwe Jun vor einem Bücherregal in seinem Büro (dpa /Birgit Reichert)

Der Politikwissenschaftler Uwe Jun hat mit Blick auf die Jamaika-Sondierungen an die Kompromissbereitschaft der Parteien appelliert. CDU, CSU, FDP und Grüne sollten alles versuchen, um sich zu verständigen, sagte Jun im Dlf. Dabei dürfe "nichts nicht verhandelbar" sein.

Sammelleidenschaft Der Hand-Hunter

Marold Simon sammelt Hände. Aus Gummi, Gips, Plastik oder aus was auch immer. Über 3000 Hände bilden bei ihm zu Hause die wahrscheinlich größte Händesammlung der Welt.

Die Orthodoxen und die Moderne Warum die Orthodoxie noch keine Reformation erlebt hat

Bischöfe mehrerer christlich-orthodoxer Kirchen feiern (19.6) in einer Kirche auf der griechischen Insel Heraklion gemeinsam eine Messe. (AFP PHOTO/COSTAS METAXAKIS)

"Der Westen gilt in den Augen vieler Orthodoxer als ein Ort des Abfalls", meint der Religionswissenschaftler Vasilios Makrides - einer der Gründe, weshalb die orthodoxen Kirchen noch keine Reformation erlebt haben. Doch die Stimmen mehren sich, die sich eine Öffnung wünschen.

Schubert und SzymanowskiAuf abseitigen Pfaden

Ein junger Mann mit schwarzen Haaren, Brille und weißem Hemd sitzt an einem Flügel und spielt. (Yann Orhan / Sony Classical)

Was haben Franz Schubert und Karol Szymanowski gemeinsam? Diese Frage wirft Lucas Debargue, der junge französische Pianist, mit seinem neuen Album auf. Sein zarter Tastenanschlag verzaubert und seine Virtuosität beeindruckt, aber die Antwort bleibt er schuldig.

Debatte über sexuelle Belästigung #MeToo: "Moralischer Totalitarismus" oder Aufklärung?

Eine Frau wehrt mit ausgestrecktem Arm einen Mann ab. (imago / Reporters)

In der Diskussion über sexuellen Missbrauch haben Thea Dorn und Georg Diez sehr unterschiedliche Positionen vertreten. Dorn warnt im Zusammenhang mit #MeToo vor "moralischem Totalitarismus", während Diez dies als "Grabplatte" für einen überfälligen Diskurs kritisiert.

Simbabwe nach dem Putsch"Die Situation ist sehr verworren"

Demonstranten in Simbabwes Hauptstadt Harare fordern am 18. November 2017 die Absetzung des 93-jährigen Langzeitherrschers Robert Mugabe. (imago/ZUMA Press)

Militärdiktatur oder demokratische Wende - welche Perspektiven hat Simbabwe nach dem Putsch? Das Land sei wirtschaftlich "in einem absolut katastrophalen Zustand", sagte der Afrika-Kenner Bartholomäus Grill im Dlf. Und der neue starke Mann, Emmerson Mnangagwa, gelte als noch brutaler als der abgesetzte Robert Mugabe.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Abbruch der Sondierungen  Jamaika ist gescheitert | mehr

Kulturnachrichten

American Music Awards vergeben  | mehr

 

| mehr