Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

G7 beschließen Aktionsplan gegen globale Finanzkrise

Die G7-Finanzminister vor dem Finanzministerium der Vereinigten Staaten in Washington D.C. anlässlich ihres Treffens über Maßnahmen zur Bekämpfung der Finanzkrise. (AP)
Die G7-Finanzminister vor dem Finanzministerium der Vereinigten Staaten in Washington D.C. anlässlich ihres Treffens über Maßnahmen zur Bekämpfung der Finanzkrise. (AP)

Die sieben führenden Industrienationen haben einen gemeinsamen Aktionsplan zur Beilegung der weltweiten Finanzkrise beschlossen. In einer in Washington vereinbarten Erklärung sagen die G7-Finanzminister und Notenbankchefs zu, Zusammenbrüche großer Banken zum Schutz der Finanzsysteme zu verhindern und dem Sektor staatliche Mittel zugänglich zu machen.

Die Vertreter der USA, Japans, Deutschlands, Großbritanniens, Frankreichs, Kanadas und Italiens seien sich einig, dass die gegenwärtige Lage dringendes und außergewöhnliches Handeln erfordere, hieß es in der Erklärung. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück sprach von einem klaren Signal. Noch vor dem Handelsbeginn an den Börsen am Montag werde die Bundesregierung eigene Maßnahmen vorstellen.

Hofmann: Folgen für Afrika nicht vergessen

Der Exekutivdirektor der Weltbank, Michael John Hofmann, hat vor negativen Auswirkungen der Krise für Afrika gewarnt. So seien die Lebensmittelpreise auf dem Kontinent bereits stark gestiegen, sagte Hofmann im Deutschlandradio Kultur. Zudem seien Wachstumseinbrüche zu befürchten. Hofmann rief die Industrieländer dazu auf, sich nicht nur mit sich selbst zu beschäftigen und die Folgen für Afrika nicht zu vergessen. Heute beginnt in Washington die Jahrestagung des internationalen Währungsfonds und der Weltbank. US-Finanzminister Henry Paulson hat zudem die in der G20 zusammengeschlossenen Industrie- und Schwellenländer zu einem Krisentreffen in die US-Hauptstadt eingeladen. (Text, MP3-Audio)



Mehr bei deutschlandradio.de
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:31 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Deutschlandfunk Radionacht

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 00:05 Uhr Lange Nacht

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Multimedia-ReportageGrimme Online Award für Deutschlandradio Kultur

Tausende Sizilianer zogen in den 1960er-Jahren nach Solingen, um dort zu arbeiten. Was wurde aus ihrem Heimatgefühl, was aus ihren Träumen? Darum geht es in der ausgezeichneten Multimedia-Reportage.

Der Grimme Online Award geht unter anderem an eine Multimedia-Reportage vom Deutschlandradio Kultur. "Trappeto-Solingen-Trappeto" erzählt von Zuwanderern aus Sizilien, die nach Solingen kamen.

EU-Austritt Großbritanniens"Schotten könnten Unabhängigkeit vom Königreich verlangen"

Graham Watson, Vorsitzender der Liberalen-Fraktion im Europäischen Parlament (ALDE) (imago stock & people)

In Schottland hat es beim Referendum eine große Mehrheit für den Verbleib in der EU gegeben. Wenn die Engländer nun auf den EU-Austritt bestünden, dann könnte es dazu kommen, dass es kein Vereinigtes Königreich mehr geben werde, sagte Graham Watson, britischer Abgeordneter der Liberaldemokraten im EU-Parlament, im DLF.

BayernVom Freistaat zum freien Staat?

Sogenannte "Schellenrührer" ziehen am beim Faschingstreiben in Mittenwald durch den Ort. Mit dem Lärm der großen Kuhglocken sollen nach altem Brauch die bösen Wintergeister ausgetrieben werden. (dpa / picture alliance /  Angelika Warmuth)

Bayern ist zwar nicht Großbritannien - doch für mehr Unabhängigkeit vom Bund sprechen sich rund 40 Prozent der Bayern aus. Folgt nach dem Brexit bald der bayerische Ausstieg?

Nach dem Brexit-Entscheid"Ein sehr bitteres English Breakfast"

Stadtbild von London (AFP / Rob Stothard)

"Ein schlechter Tag für Europa", "historisch", "ein politisches Erdbeben" - die Entscheidung der Briten, der EU den Rücken zuzukehren, bewegt die Menschen in Europa. Erste Reaktionen.

SelbststeuerungDie Auto-Autos kommen

Der Straßenverkehr steht vor einem Umbruch - mit Selbststeuerung.  (picture alliance / dpa / Julian Stratenschulte)

Fahrzeuge handeln immer selbstständiger - mit Folgen für Fahrer, Umwelt und Gesellschaft. Der Straßenverkehr steht vor einem Umbruch. Nun wird versucht, die kleinen und großen Unwägbarkeiten dieses Wandels vorauszuahnen.

AlltagskunstSelfies ins Museum

Mädchen sitzt in ihrem Zimmer auf dem Boden und macht Selfies (imago / Felix Jason)

Selfies sind banal? Selfies sind Kunst! Ein renommiertes New Yorker Fotografiemuseum hat das endlich erkannt. Im International Center of Photography versöhnen sich die großen Fotografen mit den Social-Media-Fotos.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Brexit  Juncker befürchtet weitere Anti-Europa-Referenden | mehr

Kulturnachrichten

Brexit bereitet Studio Babelsberg Sorge  | mehr

Wissensnachrichten

Forschung  Antikörper gegen Zika und Dengue gefunden | mehr