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Gedenken an eine Film-Ikone

Zum 25. Todestag von Romy Schneider

Romy Schneider  (AP Archiv)
Romy Schneider (AP Archiv)

Berühmt wurde Romy Schneider bereits als Teenagerin mit der "Sissi"-Trilogie. In den siebziger Jahren erfand sich die Schauspielerin neu und wurde mit Filmen wie "Der Swimmingpool" in Frankreich ein Star. Kurz nach der Premiere ihres letzten Streifens "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" verstarb sie im Alter von 43 Jahren am 29. Mai 1982 in Paris an Herzversagen.

Romy Schneider (eigentlich Rosemarie Magdaline Albach) wurde 1938 in Wien geboren. Sie entstammte einer Schauspielerfamilie und drehte in ihrem Leben über 60 Filme.

Romy Schneider in: Ein Engel auf Erden, BRD/Frankreich 1959 (Filmmuseum Berlin)In: "Ein Engel auf Erden", BRD/Frankreich 1959 (Filmmuseum Berlin)Mit der Verfilmung der Lebensgeschichte der Kaiserin Elisabeth von Österreich spielte sie sich mit der "Sissi"-Trilogie als Teenie-Star in den 50er Jahren in die Herzen der Zuschauer. Als Luchino Visconti sie für eine Hauptrolle in dem Theaterstück "Schade, dass sie eine Hure ist" nach Paris holte, gelang ihr der Durchbruch in Frankreich, das die Heroine bald für sich reklamierte. Berühmte Filme wurden unter anderen "Der Swimmingpool" (1969, mit Alain Delon), "Die Dinge des Lebens" (1970) und "Das Mädchen und der Kommissar" (1971).

Zahlreiche Schicksalsschläge

Michael Jürgs, Autor der Biografie "Der Fall Romy Schneider", sagte im Deutschlandradio Kultur:

"Dieser Zwiespalt von Romy Schneider, also an beiden Kerzenenden zu brennen, das war ihr ganzes Leben, so war sie bis zum Schluss. Dieser heutige Tag, dieser Dienstag, an dem sie starb vor 25 Jahren, (…) - das bringt all diese Gedanken an diesen zerrissenen, scheuen, schüchternen und doch unglaubliche Ausstrahlung besitzenden Menschen zurück." (MP3-Audio)

Nach zahlreichen Schicksalsschlägen wie dem Tod ihres 14-jährigen Sohnes, der beim Überklettern eines Zaunes verunglückt war, Trennungen von Partnern wie dem Schauspieler Alain Delon, dem Schauspieler und Regisseur Harry Meyen und ihrem ehemaligen Sekretär Daniel Biasini sowie dem Entfernen eines Tumors aus der Niere drehte Romy Schneider mit "Die Spaziergängerin von Sans-Souci" 1982 ihren letzten Film. Er spielt vor dem Hintergrund des faschistischen Deutschland. Sie starb kurz nach der Premiere am 29. Mai 1982 im Alter von 43 Jahren an Herzversagen in Paris.

Um die Tiefen ihres Lebens besser zu ertragen, griff die Schauspielerin regelmäßig zu Alkohol und Tabletten. Doch am Ende siegte der Schmerz: die letzte, größte Wunde, der Unfalltod ihres Sohnes, nahm ihr die Überlebenskraft, die sie all ihren Kinofiguren zu schenken wusste, heißt es im Kalenderblatt. (Text, MP3-Audio)



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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:23 Uhr

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