Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Gedenkfeier für die Opfer der Loveparade

Ein Jahr nach der Katastrophe von Duisburg

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft während der Gedenkfeier im MSV-Stadion (picture alliance / dpa ( Victoria Bonn-Meuser))
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft während der Gedenkfeier im MSV-Stadion (picture alliance / dpa ( Victoria Bonn-Meuser))

Mit einer Gedenkfeier in der Duisburger MSV-Arena haben Tausende der 21 Opfer des Loveparade-Unglücks vor einem Jahr erinnert. An der öffentlichen Feier nahm auch die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft teil.

Die Katastrophe habe eine ganze Stadt traumatisiert, sagte die Vize-Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Petra Bosse-Huber, bei der Veranstaltung in der MSV-Arena. Der katholische Weihbischof Franz Grave verwies auf das Leid von Angehörigen und Freunden der Opfer. Auf Wunsch von Angehörigen der Opfer war Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland nicht dabei.

Bereits in der Nacht hatten zahlreiche Menschen an der Unglücksstelle Kränze niedergelegt und Kerzen für die Toten angezündet. Wer die Schuld an der Katastrophe trägt, ist noch nicht geklärt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 16 Beschuldigte, darunter ein Polizeiführer. Neben den 21 Todesopfern gab es mehr als 500 Verletzte.

Mehr zum Thema:

Schuld, Verantwortung, Aufklärung <br> Eine Woche nach der Katastrophe von Duisburg

Wie kam es zur Tragödie bei der Loveparade?

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:43 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 10:10 Uhr Sprechstunde

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 10:07 Uhr Lesart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Illegale Autorennen"Es geht nur darum, sich selbst zu bestätigen"

Blick auf eine befahrene Straße (imago stock&people)

Mit dem Urteil des Landgerichts Berlin werde klar aufgezeigt, dass man solches Verhalten im Verkehr nicht mehr toleriere, sagte die Schweizer Verkehrspsychologin Jacqueline Bächli-Biétry im DLF. Sie forderte, den Zugang zu hochmotorisierten Autos für junge Leute zu erschweren. Und generell die emotionale Bindung zum Auto zu lösen.

"Welt"-Korrespondent Deniz Yücel"Er konnte das wissen"

Yücel sitzt als Gast einer Talkshow auf dem Podium.  (dpa/Karlheinz Schindler)

Die Empörung in Deutschland ist groß: Ein türkischer Richter verhängte Untersuchungshaft gegen den Türkei-Korrespondenten der "Welt", Deniz Yücel. Die Anwältin Seyran Ates meint: Es war klar, dass man Yücel irgendwann "greifen" würde.

UnruheAs soon as possible? - Ohne mich!

Ein junger Geschäftsmann sitzt in Meditationshaltung auf seinem Arbeitstisch hinter seinem Laptop (imago stock&people)

Morgen ist Aschermittwoch, für Christen der Beginn der Fastenzeit. "Sieben Wochen ohne Sofort" ist die Fastenaktion der Evangelischen Kirche überschrieben. Innehalten sollen wir. Doch wer will das ernsthaft? Der Philosoph Ralf Konersmann, Autor einer Kulturgeschichte der Unruhe, sagt: So schnell kommt eine Gesellschaft aus dem Hamsterrad nicht raus.

Streit um Abschiebungen"Afghanistan ist kein sicheres Land"

Der menschenrechtspolitische Sprecher der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Tom Koenigs (picture-alliance / dpa / Arne Dedert)

Der menschenrechtspolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Tom Koenigs, lehnt die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan ab. Das Land sei nicht sicher, sagte Koenigs, im DLF. Die Bundesregierung sollte ihre Lageeinschätzung überdenken.

Frankreich und DeutschlandNeuer Schwung für ein altes Paar

Die französische und die deutsche Fahne am Rathaus von Frankfurt/Main (dpa / picture alliance / Frank Rumpenhorst)

Die Beziehung der Nachbarn Deutschland und Frankreich schwächelt. Doch US-Präsident Trump und der Brexit fordern die symbolische Partnerschaft zu engem Zusammenrücken und kraftvoller Kooperation heraus. Das kann eine reale Chance sein, meint der Historiker Klaus Manfrass.

125 Jahre DieselmotorEffizient, aber schadstoffreich

Eine Frau betrachtet am Mittwoch (12.03.2008) im MAN-Museum Augsburg (Schwaben) den ersten Versuchsdieselmotor, den Rudolf Diesel in den Jahren 1893 bis 1895 erbaute. Vor 150 Jahren, am 18.März 1858, wurde Rudolf Diesel als Sohn deutscher Eltern in Paris geboren. In Augsburg verwirklichte er seine Idee einer "neuen rationellen Wärmekraftmaschine" in Zusammenarbeit mit der Maschinenfabrik Augsburg, einer Vorgängerfirma der heutigen MAN-Gruppe. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa/lby (zu dpa-KORR vom 13.03.2008: "Rudolf Diesel - Genialer Erfinder und begnadeter Ingenieur") +++(c) dpa - Report+++ | Verwendung weltweit (dpa)

Jahrelang tüftelte Rudolf Diesel an einem Motor, der die ineffizienten Dampfmaschinen seiner Zeit ersetzen sollte. Heraus kam dabei der nach ihm benannte "Dieselmotor", der bis heute Schiffe, Lkw und Pkw antreibt. Vor 125 Jahren

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Deniz Yücel  Links-Fraktion beantragt Aktuelle Stunde | mehr

Kulturnachrichten

Oscar-Einschaltquote ungewöhnlich niedrig  | mehr

Wissensnachrichten

Namensforschung  Du siehst aus, wie du heißt | mehr