Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Geocaching - das Spiel

Eine interaktive multimediale Rätsel-Tour quer durch Berlin

Von Manfred Kloiber

Schatzsuche in Berlin (Deutschlandradio / Bettina Straub)
Schatzsuche in Berlin (Deutschlandradio / Bettina Straub)

"Hier im Umkreis von drei Metern muss er liegen, und nun viel Spaß beim Suchen!", ruft uns "Die unfromme Helene" alias Helga zu. Zur Kontrolle liest sie noch einmal die Koordinaten von Ihrem GPS-Tracker ab: 52,518078° Lateral und 13,400911° Longitudinal - unsere Position stimmt. Hinter unserem Rücken wird gerade Erichs Lampenladen abgerissen und vor uns fließt der Verkehr in Richtung Alexanderplatz.

Karen, Hanno und Stephan helfen uns, den Anfängern vom Deutschlandfunk, und nach nur zwei Minuten haben die Berliner Geocaching-Profis den Cache gefunden: Das Filmdöschen steckte in der Halterung eines Mülleimers - nur zu finden, wenn man wirklich ganz scharf hinguckt. Im Döschen steckt ein klitzekleines Logbuch, in dem sich jeder Finder mit Datum und Uhrzeit verewigt. Und mit der Registriernummer des Caches kann man Punkte sammeln.

Über 1000 Verstecke dieser Art gibt es allein in Berlin und weltweit sind es mittlerweile eine knappe halbe Million davon. Tausende von Geocacher begeben sich regelmäßig in Ihrer Freizeit auf die elektronische Schnitzeljagd. Von Cache zu Cache beschreiben Rätsel eine Geoposition, die die Cacher dann mithilfe des elektronischen Navigationsgerätes ansteuern können. Eine moderne Schnitzeljagd in Zeiten des Internet und des Social Web - das ist Geocaching. Und das Beste daran: Alles ist kostenlos und draußen.

Der Deutschlandfunk lädt seine Hörer ein, am 4. Oktober mit auf Geocaching-Tour quer durch Berlin zu gehen. Fünf interessante Orte und Persönlichkeiten werden gesucht auf unserer "Tour der großen Namen". Schon einige Tage zuvor finden Sie auf unserer Homepage das erste Rätsel mit den Geokoordinaten unseres Startpunktes - wenn Sie sie in ein GPS-Gerät oder in eine elektronische Landkarte eingeben, finden Sie den Ort in Berlin ganz leicht. Unsere Ü-Wagen stehen dort bereit: Ab 14.00 Uhr geht es los - erfahrene Geocacher werden beim Lösen der Rätsel helfen und mit durch die Stadt wandern. Wissenschaftler des Fraunhofer Institutes für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) demonstrieren vor Ort, wie moderne Stadtinformationssysteme per Handy funktionieren - und Sie können alles Ausprobieren oder es live am Radio erleben - das ist Mitmachradio! Und ganz nebenbei werden Sie beim Spazierengehen ein paar Plätze in Berlin kennenlernen, die sie so vielleicht noch nicht wahrgenommen haben.

Auch die Hörer zu Hause können mitwandern und Rätsel lösen - virtuell auf unserer Homepage. Mit modernen Hilfsmitteln wie Google Earth oder Wikipedia sind sie ganz nah dran am Geschehen. Dafür sorgen auch unsere Video- und Bildreporter vor Ort . Und den pfiffigsten Geocachern - virtuell oder real - winken interessante Gewinne.

Drei Stunden lang können Sie im Deutschlandfunk mitspielen und neue Kommunikationstechnologien erleben. Die Redaktion "Forschung aktuell" lädt Sie ein zum Geocaching-Spiel.

Manfred Kloiber


Deutschlandfunk
Sa 4. Oktober 14:05/16:30
Geocaching - das Spiel
Eine interaktive multimediale Rätsel-Tour quer durch Berlin

Ab dem 26.9.2008 öffnet die Webseite zum Projekt unter der URL: www.dradio.de/geocaching

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:31 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 23:30 Uhr Sportgespräch

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 23:05 Uhr Fazit

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 21:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Rittel/Karwelat: "Frauenprotokolle aus der Colonia Dignidad"Schockierende Einblicke in eine sadistische Sekte

Cover von "Lasst uns reden. Frauenprotokolle aus der Colonia Dignidad" von Heike Rittel und Jürgen Karwelat. (EFE/EPA/Mario Ruiz/Schmetterling Verlag)

Sie mussten Misshandlungen und Folter ertragen – und viele schauten weg. In "Lasst uns reden" von Heike Rittel und Jürgen Karwelat berichten Frauen über den menschenverachtenden Alltag der Colonia Dignidad in Chile.

Europapolitik der Bundesregierung"Dieses Zaudern und Zögern ist gefährlich"

Der schleswig-holsteinische Umwelt- und Landwirtschaftsminister Robert Habeck (Bündnis90/Die Grünen) spricht in Neumünster bei einem Parteitag. (dpa / Carsten Rehder)

Europa drohe, zu verfallen, sagte Robert Habeck, Bundesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen, im Dlf. Das zögerliche Verhalten der Bundesregierung sei gefährlich, denn für etwas Neues stehe nur ein sehr knappes Zeitfenster zur Verfügung - es gehe um die Zukunft des Westens.

"Eldorado"-Regisseur Markus Imhoof"Das Erste ist, dass es um Menschlichkeit geht"

Eldorado-Protagonist Akhet Téwendé (v.l.n.r.), Regisseur Markus Imhoof und Eldorado-Protagonist Raffaele Falcone.  (Maurizio Gambarini/dpa)

Der Ist-Zustand Europas werde sich durch die Geflüchteten zwangsläufig verändern, meint Markus Imhoof. Das sei auch richtig, so der Regisseur. Für seinen Film "Eldorado" hat er die Mare-Nostrum-Mission zur Seenotrettung begleitet.

Reformprojekt EuropaEine Chance für die Kanzlerin

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der französische Präsident Emmanuel Macron  (picture alliance/dpa/Foto: Kay Nietfeld)

Der französische Staatschef Macron profiliert sich mit Reformideen, die Bundeskanzlerin zögert. Doch trotz ihrer Differenzen wollen Paris und Berlin bis zum Sommer Vorschläge für eine EU-Reform vorlegen. Die Chance sollte Merkel nutzen, meint Peter Kapern.

Koschyk zu NordkoreaErfolg der internationalen Gemeinschaft

Hartmut Koschyk (CSU), Beauftragter der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten (imago / reportandum)

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un hat die Aussetzung seines Atom- und Raketenprogramms verkündet. Dass damit Bewegung in die verfahrene Lage auf der koreanischen Halbinsel gekommen sei, liege am Zusammenhalt der internationalen Gemeinschaft, erklärte CSU-Politiker Hartmut Koschyk im Dlf.

Eine Lange Nacht über Vorbilder in der MusikGlühend verehrt, schmerzlich entzaubert

Der amerikanische Trompeter und Bandleader Harry James  (picture alliance/dpa/Foto: Heinz-Jürgen Göttert)

Der amerikanische Jazztrompeter Harry James war einer der ersten Vorbilder für Trompeter Manfred Schoof. Für die Cellistin Tanja Tetzlaff war musikalisch gesehen Heinrich Schiff prägend. Vorbilder können fördern und fordern. Doch nicht jeder ist auch zum Vorbild berufen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Europarat  Verdacht auf Korruption | mehr

Kulturnachrichten

Brasiliens Kult-Regisseur Dos Santos gestorben | mehr

 

| mehr