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Gewerkschaften setzen Warnstreiks vorerst aus

Bahn-Chef Mehdorn will neues Angebot vorlegen

Pendler warten an einem Bahnsteig im Hauptbahnhof in Mainz auf ihren Zug. (AP)
Pendler warten an einem Bahnsteig im Hauptbahnhof in Mainz auf ihren Zug. (AP)

Die Gewerkschaften Transnet und GDBA wollen ihre Warnstreiks bei der Deutschen Bahn zunächst aussetzen. Dies erklärte Transnet-Chef Norbert Hansen nach einem Gespräch mit Bahn-Chef Hartmut Mehdorn.

Dieser habe für Donnerstag ein neues Angebot angekündigt. Falls das neue Angebot aus Gewerkschaftssicht nicht akzeptabel sei, würden die Warnstreiks fortgeführt und ausgeweitet, sagte Hansen.

Transnet und GDBA fordern für die rund 134.000 Tarifbeschäftigten sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 150 Euro pro Monat. Die Bahn hatte bislang zweimal zwei Prozent über eine Laufzeit von 30 Monaten sowie eine Einmalzahlung angeboten.

Die Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) nimmt an dem Gespräch nicht teil. Sie trifft sich morgen mit Bahn-Chef Mehdorn zu seperaten Gesprächen. Die GDL fordert Lohnerhöhungen von bis zu 31 Prozent.

Pro Bahn fordert Gewerkschaften zur Einigkeit auf

Der Vorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Karl-Peter Naumann, verlangte von den Bahn-Gewerkschaften, im aktuellen Tarifstreit zusammenzustehen. "Es macht keinen Sinn, wenn eine Gewerkschaft gegen die andere kämpft", sagte Naumann im Deutschlandradio Kultur. Für die Forderungen nach Einkommensverbesserungen von bis zu 31 Prozent bei den Lokführern zeigte Naumann Verständnis. (Text/ MP3-Audio)

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:23 Uhr

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