Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

Grünes Handeln für den blauen Planeten

Die Kontroversen rund um Green Economy und Rio+20

Die Erde - die einzige, die wir bislang haben
Die Erde - die einzige, die wir bislang haben (Nasa)

"Für eine Zukunft, die zu wählen es wert ist": Diese Zukunft aufzuzeigen war eigentlich das Ziel der UN-Konferenz Rio+20, die 22. Juni 2012 in Rio de Janeiro zu Ende ging. Viel Auswahl gibt es danach allerdings (noch?) nicht, denn großartige Ergebnisse hatte der Gipfel nicht zu bieten: Es bleibt beim herrschenden Wirtschaftsmodell.

Die heftigen Diskussionen rund um die "Green Economy", über den Wert einer intakten Natur und die (eingebildeten? tatsächlichen?) Grenzen des Wachstums haben dennoch viele Initiativen angestoßen. Ausschnitte aus den Kontroversen rund um eine lebenswerte Zukunft, nachzulesen und nachzuhören in unserem Themenportal.

Wir haben die Umweltkonferenz online mit einem Themenportal begleitet, in dem Sie alle Beiträge zur Konferenz finden können.

20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel wird sich die Weltgemeinschaft vom 20. bis 22. Juni 2012 erneut in Rio treffen.Rio+20 vom 20. bis 22. Juni 2012 (United Nations)Wirtschaft, Umwelt und Soziales hängen zusammen, beeinflussen sich wechselweise, und ein Naturschutzgebiet hier, ein paar gedämmte Häuser dort reichen nicht aus. 2040 werden neun Milliarden Menschen auf der Erde leben, die Mittelklasse wächst und mit ihr die Konsumansprüche. Wenn aber alle Erdenbürger regelmäßig ein neues Laptop und ein neues Smartphone erwerben und dabei so viel Müll produzieren wie bisher, fahren wir den blauen Planeten an die Wand, so die unmissverständliche Botschaft:


(Quelle: YouTube-Kanal der UNO)

Wo aber stehen wir in Deutschland im Jahr 2012, genau ein Jahr nach dem offiziellen Beschluss über die Energiewende? Was kommt in Sachen Infrastruktur auf uns zu? Lohnt sich die Solarenergie überhaupt? Wie reagieren deutsche Hochschulen auf die Herausforderungen der "Green Economy"? Und wie lassen sich andere Staaten auf das "Grüne Wirtschaften" ein? All das wollen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur rund um "Rio+20" ergründen.

Alle Beiträge aus DLF, DKultur und Dradio Wissen zur Konferenz werden wir in unserem Portal "Rio+20" in chronologischer Abfolge zusammenfassen. Fest eingeplant sind ab 3. Juni Beiträge in folgenden Sendungen:

Im Deutschlandfunk:


Im Deutschlandradio Kultur:

Schauen Sie einfach online rein - oder holen Sie sich die Beiträge aus dem Themenportal.



Mehr bei deutschlandradio.de
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:52 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 13:00 Uhr Nachrichten

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 13:00 Uhr Nachrichten

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Die "Neue Rechte""Keine organisierte neue Kraft"

Porträtfoto von Alexander Häusler (undatierte Aufnahme), Sozialwissenschaftler vom Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus der Fachhochschule Düsseldorf

Die "Neue Rechte" bei den Montagsdemonstrationen lasse "keine klare einheitliche politische Linie" erkennen, sagte der Rechtsextremismusforscher Häusler im DLF. Dort dominiere "eine krude Mischung von Verschwörungstheorien und rechten Weltbildern".

RusslandWladimir Putin ist kein Peter der Große

Putin-Plakat bei einer Demonstration in Berlin.

Wladimir Putin will eine konservative Revolution, die sich als Antipode zu Europa inszeniert, meint die Journalistin Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik". Die Modernisierungspartnerschaft mit Europa ist für sie gescheitert. - nicht nur für Tempel eine Tragödie.

Datenschutz Was dürfen Schufa und Co. über Verbraucher wissen?

Eine Frau steht zum bezahlen in einem Supermarkt an der Kasse.

Unterschrift oder PIN? Schon an der Supermarktkasse werden Verbraucher umfangreichen Bonitäts-Tests unterzogen. In Sekundenschnelle wird die Zahlungsfähigkeit überprüft, um so das für den Handel günstigste Bezahlverfahren zu bestimmen.

Bergtouren in NepalSolidarisch mit den Sherpas

Der Extrembergsteiger Reinhold Messner kritisiert den Tourismus am Mount Everest. Hunderte von nepalesischen Bergführern würden "ihren Kopf dafür in die Schlinge legen", damit "reiche Leute" den Gipfel erreichen.

20 Jahre BahnreformVerzögerungen im Betriebsablauf

Teil des Berliner Hauptbahnhofs (tief), aufgenommen am 12.09.2013. Der Bahnhof beherbergt fünf Verteilerebenen, der Höhenunterschied zwischen der obersten und untersten Ebene liegt bei 25 Metern. Foto: Peter Endig

Vor 20 Jahren entstand die Deutsche Bahn in ihrer heutigen Form. Die Länder bestimmen, wie viele Nahverkehrs- und Regionalzüge in ihrem Gebiet fahren sollen und es herrscht zudem Wettbewerb auf der Schiene. Doch es gibt auch Probleme.

Tourette-SyndromElektrische Ströme gegen die Tics

Das Modell eines menschlichen Gehirns

Unkontrollierte Zuckungen, Flüche und Beschimpfungen: Wer am Tourette-Syndrom erkrankt ist, leidet stark unter den Folgen. Nun aber gibt es Hoffnung für Betroffene: Hirnschrittmacher lassen die Tics fast völlig verschwinden.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Kiew: Mehrere Tote bei Einsatz  im ostukrainischen Slawjansk | mehr

Kulturnachrichten

Asienexperte:  "Für Näherinnen in Bangladesch hat sich wenig geändert" | mehr

Wissensnachrichten

Technologie  Technologie: Mit Gummibändern neue Spiralform entdeckt | mehr