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Hamburg-Wahl beschert Scholz die absolute Mehrheit

Hochrechnungsergebnisse von Infratest Dimap

Sieger der Hamburger Bürgerschaftswahlen: Olaf Scholz von der SPD (picture alliance / dpa)
Sieger der Hamburger Bürgerschaftswahlen: Olaf Scholz von der SPD (picture alliance / dpa)

49,6 Prozent erhält Olaf Scholz nach ersten Hochrechnungen bei der Hamburger Bürgerschaftswahl, nach Sitzen also die absolute Mehrheit. Die CDU kommt nur auf 21,2 Prozent und räumt bereits ihre Wahlniederlage ein.

<p></p><p><strong>Hochrechnung von 19:27 Uhr</strong></p><p><br> Die erste Infratest-Dimap-Hochrechnung brachte folgende Ergebnisse:<br /><br /><b>SPD</b> 49,6 Prozent<br /><b>CDU</b> 21,2Prozent<br /><b>GAL</b> 11,4 Prozent<br /><b>Linke</b> 6,7 Prozent<br /><b>FDP</b> 6,0 Prozent<br /><br />Die Auszählung können online unter <papaya:link href="http://www.wahlen-hamburg.statistik-nord.de" text="www.wahlen-hamburg.statistik-nord.de" title="www.wahlen-hamburg.statistik-nord.de" target="_blank" /> verfolgt werden.<br /><br /><papaya:link href="/nachrichten/" text="Über den aktuellen Stand informieren Sie die Nachrichten." title="Aktuelle Nachrichten vom Deutschlandradio" target="_blank" /><br /><br /><strong>Programmhinweis: </strong>Am Montagmorgen zur Hamburgwahl beim <strong>Deutschlandfunk</strong> unter anderem im Interview: FDP-Generalsekretär Christian Lindner, SPD-Vorsitzender Sigmar Gabriel und CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe.<br /><br /><strong>Im Deutschlandradio Kultur</strong> sind im Interview: Thomas Strobel, MdB CDU und Generalsekretär der CDU in Baden-Württemberg, Matthias Höhn, Landesvorsitzender Die Linke Sachsen-Anhalt, Steffi Lemke, Bundesgeschäftsführerin B90/Grüne und Burkhardt Müller-Sönksen (FDP), Mitglied des Bundestages.<br /><br /></p><p><strong>Erste Reaktionen am Wahlabend</strong></p><p><papaya:media src="73a6eab9ef98d5c5e9210b4a8c851237" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Enttäuschung bei CDU-Spitzenkandidat Christoph Ahlhaus" popup="yes" /> Die Sozialdemokraten würden ihre Wahlversprechen einhalten, betonte der ehemalige Bundesarbeitsminister Olaf Scholz in einer ersten Reaktion. Ziel sei eine Politik der wirtschaftlichen Vernunft und des sozialen Ausgleichs. <br /><br />Der baden-württembergische SPD-Spitzenkandidat Nils Schmid nannte den Sieg seines Parteikollegen Olaf Scholz "sensationell". "Dieser frische Rückenwind aus dem Norden bedeutet einen gewaltigen Schub für die SPD, in ganz Deutschland und auch für uns im Südwesten", sagte Schmid.<br /><br />Und auch der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel bewertet den Erfolg der Sozialdemokraten in Hamburg als "historisches Ergebnis". Das Resultat verschaffe der SPD in den bevorstehenden Landtagswahlen Rückenwind.<br /><br />Der Erste Bürgermeister Christoph Ahlhaus von der CDU sprach hingegen von einer herben Niederlage für seine Partei in Hamburg. Schuld seien auch zu viele Zugeständnisse an den kleinen Koalitionspartnerhabe in der schwarz-grünen Regierungszeit.<br /><br />Dies sei ein schwerer Schlag für die CDU in Hamburg, sagte CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe in Berlin. Gleichwohl räumte er ein, Hamburg sei für die CDU "nie ein einfaches Pflaster gewesen".<br /><br />FDP-Generalsekretär Christian Lindner wertet das Abschneiden seiner Partei bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg als Erfolg. "Das ist ein wichtiges Signal, dass mit der FDP auch bundespolitisch zu rechnen ist", sagte Lindner nach der ersten Prognose. Die FDP sei nun zum ersten Mal wieder in allen Länderparlamenten vertreten. <br /><br />Die Grünen sind in Hamburg hinter ihren Rekordumfragewerten auf Bundesebene zurückbleiben. "Wir haben zugelegt aus einer dramatischen Situation", sagte Cem Özdemir, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen: "Die Hamburger wollten stabile Verhältnisse haben. Unser Wunsch wäre eine rot-grüne Koalition."<br /><br />Klaus Ernst, Vorsitzender der Linkspartei, sieht seine Partei in Hamburg stabilisiert. Die Wähler hätten mit der Linkspartei ein "Korrektiv von links" gewählt.<br /><br /></p><p><strong>Auftakt zum Superwahljahr in Hamburg</strong></p><p>Die Hansestadt machte damit den Auftakt im Superwahljahr 2011. 1,3 Millionen Hamburger waren aufgerufen, die neue Bürgerschaft in einer vorgezogenen Wahl zu bestimmen. Die prognostizierte Wahlbeteiligung lag um 18 Uhr bei 63,5 Prozent und somit exakt in der Höhe der letzten Wahl 2008.<br /><br />Der ehemalige Innensenator Christoph Ahlhaus hatte erst im Sommer 2010 nach dem Rücktritt von Ole von Beust das Ruder an der Spitze der schwarz-grünen Koalition in Hamburg übernommen. Doch das Experiment zwischen CDU und GAL hielt unter seiner Führung nicht lange. Im November zerbrach die Koalition endgültig – wegen fehlenden Vertrauens in den neuen Bürgermeister, so die Grünen.<br /><br /></p><p><strong>Neues Wahlrecht bei der Hamburg-Wahl</strong></p><p><papaya:media src="bed721339868fba73735fe02e1a18b09" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Stimmzettel und Umschläge für die Hamburger Bürgerschaftswahl 2010" popup="yes" />Fest steht bereits, dass die Auszählung der Stimmen länger dauern wird. Bei der Bürgerschaftswahl 2010 gilt ein neues Wahlrecht und die Wähler in Hamburg können auf vier Stimmzetteln insgesamt 20 Kreuze machen - jeweils zehn für die Bürgerschaft sowie die ebenfalls stattfindende Wahl der Bezirksversammlung. Mit den ersten Hochrechnung ist erst zwei Stunden nach Schließung der Wahllokal gegen 20 Uhr zu rechnen.<br /><br /></p><p><strong>Ergebnisse der letzten Hamburg-Wahl</strong></p><p> Bei der Bürgerschaftswahl 2008 hatte die CDU noch 42,6 Prozent der Stimmen erreicht. Die SPD erhielt damals 34,1 Prozent. Die GAL bekam 9,6 und die Linke 6,4 Prozent. Die FDP scheiterte mit 4,8 Prozent.<br /><br /><strong>Akutelle Infos zu Wahl in Hamburg bei ARD und ZDF:</strong><br /><papaya:link href="http://www.ndr.de/regional/hamburg/buergerschaftswahl_2011/wahlhhindex101.html/" text="Bürgerschaftswahl 2011 im NDR" title="Bürgerschaftswahl 2011 auf ndr.de" target="_self" /><br /><papaya:link href="http://wahl.zdf.de/ZDFheute/inhalt/11/0,3672,8159723,00.html?dr=1/" text="Die Wahl 2011 in Hamburg im ZDF" title="Wahl in Hamburg 2011 auf zdf.de" target="_self" />.<br /><br /><strong>Externe Links:</strong><br /><papaya:link href="http://www.infratest-dimap.de/" text="Analysen zur Wahl in Hamburg 2011 (Infratest Dimap)" title="Analysen zur Wahl in Hamburg 2011 (Infratest Dimap)" target="_self" /></p>
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:40 Uhr

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