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Hoeneß muss sich vor Gericht verantworten

Anklage gegen FC-Bayern-Präsident zugelassen

Uli Hoeneß muss vor Gericht. (picture alliance / dpa / Andreas Gebert)
Uli Hoeneß muss vor Gericht. (picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss ab März 2014 in München auf die Anklagebank: Der Vorwurf lautet Steuerhinterziehung in Höhe von 3,2 Millionen Euro. Zunächst sind vier Verhandlungstage angesetzt.

Der FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß muss vor Gericht. Das Landgericht München II ließ die Anklage der Staatsanwaltschaft wegen Steuerhinterziehungunverändert zur Hauptverhandlung zu, wie das Oberlandesgericht München am Montag mitteilte. Der Prozess beginnt demnach im März.

Das Gericht setzte für das Verfahren vier Verhandlungstage vom 10. bis zum 13. März an. Bislang ist die Vernehmung von vier Zeugen vorgesehen. Hoeneß hatte beim Finanzamt Anfang des Jahres Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung erstattet. Er soll über ein heimliches Konto in der Schweiz Steuern in Höhe von 3,2 Millionen Euro hinterzogen haben.

Einkünfte verschwiegen

Hoeneß hatte im Januar beim Finanzamt Selbstanzeige wegen eines nicht ordnungsgemäß deklarierten Kontos in der Schweiz erstattet. Er habe Einkünfte von einem Konto in der Schweiz verschwiegen, hatte er im Nachrichtenmagazin "Focus" erklärt. Im März wurde seine Villa am Tegernsee durchsucht; die Ermittler legten dabei einen Haftbefehl vor. Dieser wurde ausgesetzt, weil Hoeneß mehrere Millionen Euro Kaution zahlte.

Trotz der Steueraffäre blieb Hoeneß bisher Aufsichtsratschef des FC Bayern. Sein Angebot, das Amt bis zur Klärung seiner Selbstanzeige ruhen zu lassen, lehnte der Aufsichtsrat ab.

 

Letzte Änderung: 11.11.2013 23:12 Uhr

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