Pressemitteilung /

 

Hörfunkratssitzung des DeutschlandRadiosErnst Elitz zum Intendanten wiedergewählt

Wirtschaftsplan 2003 gebilligt

Der Hörfunkrat des DeutschlandRadios hat in seiner heutigen Sitzung den amtierenden Intendanten, Ernst Elitz, mit einer Gegenstimme und bei einer Enthaltung für die Amtsperiode 2004 bis 2009 wiedergewählt. Der Verwaltungsrat hatte Elitz als einzigen Kandidaten für die Wahl vorgeschlagen. Der Hörfunkrat, dem Vertreter aller 16 Länder, der Bundesregierung und verschiedener gesellschaftlicher Gruppen angehören, verabschiedete außerdem den Wirtschaftsplan für das Jahr 2003 und folgte damit ebenfalls dem Vorschlag des Verwaltungsrates. Der Wirtschaftsplan sieht im Betriebshaushalt Erträge von 207,3 Mio. € und Aufwendungen in Höhe von 199,9 Mio. € vor. Der Überschuss in Höhe von 7,3 Mio. € wird dem Finanzplan zugewiesen.

Ernst Elitz hatte seine berufliche Laufbahn bereits während des Studiums an der Freien Universität als Reporter und Redakteur beim RIAS begonnen. Ab 1969 arbeitete er an der Hamburger Zentralredaktion des SPIEGEL als verantwortlicher Redakteur für Bildungs- und Hochschulfragen. Mitte der siebziger Jahre wechselte er zum Fernsehen. Für das ZDF berichtete Elitz aus West- und Ost-Berlin, moderierte "Kennzeichen D" und "heute journal". 1985 wechselte er als Chefredakteur zum Süddeutschen Rundfunk, wo er als Moderator der ARD-Debatten-Sendung "Pro & Contra", des "Weltspiegel" und als Kommentator der "Tagesthemen" hervortrat. 1994 wurde Elitz zum Gründungs-Intendanten des aus RIAS, Deutschlandsender Kultur und Deutschlandfunk fusionierten nationalen Hörfunks gewählt.

Elitz hatte in dieser Zeit einen radikalen Personalabbau und eine grundlegende Neuorganisation des Senders zu bewältigen. Die Vorgänger-Anstalten strahlten mit 1.800 festen Mitarbeitern in Ost- und West-Berlin und in Köln insgesamt vier Hörfunk-Programme aus. Die Reduktion auf zwei bundesweite Programme - das Informationsprogramm Deutschlandfunk und das moderne Kulturprogramm DeutschlandRadio Berlin - und der Abbau der Planstellen auf 710 waren verbunden mit der erfolgreichen Etablierung der beiden nationalen Rundfunk-Grundversorgungsprogramme in der deutschen Medienlandschaft. Dem DeutschlandRadio wurden Jahr für Jahr neue Ausstrahlungskapazitäten zugewiesen und die Zahl der Hörer hat sich in den letzten Jahren auf 1,4 Millionen tägliche und 8 Millionen regelmäßige Nutzer verdoppelt.

Der Vorsitzende des Hörfunkrates, Hinrich Enderlein, sprach im Zusammenhang mit der Wiederwahl von Elitz von der Shortstory DeutschlandRadio. "Viel wichtiger aber ist, dass es eine Erfolgsstory ist, und die trägt eindeutig die Handschrift von Ernst Elitz." Im Wahlergebnis komme auch das gute Vertrauensverhältnis des Hörfunkrates zum amtierenden Intendanten zum Ausdruck.

Ihre Fragen beantwortet Karl-Heinz Stamm, Funkhaus Berlin, Tel. 030 / 8503-6161

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