Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Hoffen auf die erste Medaille geht weiter

Gute Chancen für deutsches Olympia-Team am dritten Wettkampftag

Schwimmer Paul Biedermann (dpa / Hannibal Hanschke)
Schwimmer Paul Biedermann (dpa / Hannibal Hanschke)

Das gab es zuletzt bei den Spielen 1968 in Mexiko Stadt: Die deutsche Olympia-Mannschaft wartet auch nach dem zweiten Wettkampftag auf Edelmetall. Für einen Medaillenregen sollen nun die Turner um Fabian Hambüchen und Schwimm-Weltrekordler Paul Biedermann sorgen.

<p>"Wir sind nicht zufrieden, hoffen aber, dass nun der Knoten platzt", sagte der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Michael Vesper. Viele <papaya:link href="http://www.deutsche-olympiamannschaft.de/de/home.html" text="deutsche Athleten" title="Deutsche Olympiamannschaft" target="_blank" /> würden nun sagen: "Jetzt erst recht!" Nach dem zweiten Wettkampftag bei den <papaya:link href="http://www.olympic.org/london-2012-summer-olympics" text="Olympischen Spielen in London" title="London 2012 - Offizielle Homepage der Olympischen Sommerspiele" target="_blank" /> steht Deutschland noch ohne eine einzige Medaille da. Das hatte es zuletzt bei den Spielen vor 44 Jahren in Mexico City gegeben. Der entscheidende Unterschied zu 1968: Damals gab es in den ersten zwei Tagen nur sieben Entscheidungen, diesmal 26.<br /><br />Am dritten Wettkampftag soll es nun die ersten Medaillen für Deutschland geben. Die Turner um Fabian Hambüchen hoffen im Team-Wettbewerb auf Edelmetall. Im Synchronspringen vom Turm streben die Europameister Patrick Hausding und Sascha Klein die Wiederholung ihres Silber-Coups von Peking 2008 an und auch Schwimm-Weltrekordler Paul Biedermann, der nach <LI_1824472>seiner Pleite über 400 Meter Freistil<LI_1824472> über die halbe Distanz als Viertschnellster ins Finale einzog, darf sich wieder Medaillenchancen ausrechnen. <br /><br /></p><p><strong>Degenfechterin Britta Heidemann will Peking-Erfolg wiederholen</strong></p><p><papaya:media src="f417c9b5385f8aaf50be328bbc4d075c" rspace="5" bspace="5" width="144" height="108" align="left" resize="abs" subtitle="Fechterin Britta Heidemann" popup="yes" />Der Traum vom zweiten Olympiagold geht für Fecht-Olympiasiegerin Britta Heidemann weiter. Sie steht in London im Halbfinale. Beim Degenwettbewerb gewann die 29-Jährige ihr Viertelfinale gegen die Afrikameisterin Sarra Besbes aus Tunesien mit 15:12 und trifft nun in der Runde der letzten Vier auf die Südkoreanerin Shin A Lam. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking hatte Heidemann als erste Deutsche mit dem Degen Einzelgold gewonnen. <br /><br /><br /></p><p><strong>Die Entscheidungen des Tages</strong></p><p><ul><li>Alin Moldoveanu hat bei den Olympischen Spielen als erster rumänischer Schütze die Goldmedaille mit dem Luftgewehr gewonnen. Der 29-Jährige, der bei den Spielen vor vier Jahren in Peking als Vierter noch knapp gescheitert war, setzte sich mit 702,1 Ringen vor dem italienischen Weltranglistenersten Niccolo Campriani (701,5) durch. Bronze ging an Gagan Narang aus Indien (701,1).<br /><br /><li>Die Wasserspringer Sascha Klein und Patrick Hausding haben im Synchronwettbewerb vom Turm eine Medaille überraschend deutlich verpasst. Die Olympiazweiten von Peking 2008 kamen auf 446,07 Punkte und mussten sich beim erwarteten Sieg der Chinesen Cao Yuan und Zhang Yanquan (486,78) mit dem enttäuschenden siebten Platz zufrieden geben. Silber gewannen die Mexikaner German Sanchez/Ivan Navarro (468,90) vor den US-Amerikanern Nicholas McCrory/David Boudia (463,47).<br /><br /><li>Der Russe Mansur Issajew ist überraschend Judo-Olympiasieger in der Klasse bis 73 kg geworden. Der frühere WM-Dritte gewann im Finale von London gegen den japanischen Weltmeister und Topfavoriten Riki Nakaya durch eine kleine Wertung. Die beiden Bronzemedaillen gingen an Ugo Legrand aus Frankreich und den Mongolen Nyam-Ochir Sainjargal, der im Auftaktkampf den deutschen Starter Christopher Völk bezwungen hatte.<br /><br /><li>Kaori Matsumoto hat Gold für das Judo-Mutterland Japan geholt. Am dritten Wettkampftag in London setzte sich die Weltmeisterin von 2010 im Finale der Klasse bis 57 kg gegen die Rumänin Corina Caprioriu durch. Die beiden Bronzemedaillen gingen an die Französin Automne Pavia und die Amerikanerin Marti Malloy. Olympia-Debütantin Miryam Roper aus Leverkusen war in ihrem Auftaktkampf an der brasilianischen Vizeweltmeisterin Rafaela Silva gescheitert.</ul><br /><br />Alle Beiträge rund um die 30. Olympischen Sommerspiele auf unserem <papaya:addon addon="13ce92bc07c8e837729a6ac5022b9a1b" portal="89" text="Portal London 2012" alternative_text="Portal London 2012" />.</p>
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:56 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 10:10 Uhr Kontrovers

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 11:07 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Frankreich-Wahl"Macron als Sozialliberaler genau der Richtige"

Emmanuel Macron nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses der ersten Wahlrunde um die französische Präsidentschaft. (Daniel Fouray/MAXPPP/dpa)

Der Ausgang der ersten Wahlrunde zur französischen Präsidentschaft sei eine gute Nachricht, sagte Alexander Graf Lambsdorff (FDP, Vize-Präsident des Europaparlaments. Er sei sich sehr sicher, dass Emmanuel Macron es schaffen und zum nächsten französischen Präsidenten gewählt werde. Macron stehe für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs und habe gleichzeitig den sozialen Ausgleich im Blick.

Frankreich hat gewähltZwei Kandidaten, ein Schock

Unterstützer des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron bejubeln in Paris mit französischen Flaggen die ersten Hochrechnungen.   (dpa Bildfunk / AP / Thibault Camus )

Emmanuel Macron und Marine Le Pen haben es bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich in den zweiten Wahlgang geschafft. Der Erfolg Le Pens heißt für den Geografen und Sozialwissenschaftler Boris Grésillon: Frankreich geht es schlecht.

Emanzipation und FeminismusGleichberechtigung - nicht nur Frauensache

Mit Plakaten und in historischen Gewändern erinnern Frauen der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) an die Wahlrechtsdemonstrationen der Suffragetten vor 100 Jahren. (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)

Es gibt kein Übel, an dem der Feminismus nicht schuld ist. So sehen das zumindest dessen Kritiker. Das Gegenteil ist richtig: Gleichberechtigung zielt auf eine menschenfreundliche Kultur - und davon profitieren auch die Männer.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

OLG Düsseldorf  Verfahren wegen Duisburger Loveparade-Katastrophe muss eröffnet werden | mehr

Kulturnachrichten

Loveparade-Unglück nun doch vor Gericht  | mehr

 

| mehr