Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

"Ich mein's doch nur gut"

Der fränkische Kabarettist Matthias Egersdörfer

Von Achim Hahn

Der fränkische Kabarettist Matthias Egersdörfer ruft auch mal zur Revolution auf. (picture alliance / dpa - Daniel Karmann)
Der fränkische Kabarettist Matthias Egersdörfer ruft auch mal zur Revolution auf. (picture alliance / dpa - Daniel Karmann)

Mit seinem Erfolgsprogramm "Falten und Kleben" ist er als cholerischer Franke in der Kabarettszene eingeschlagen wie eine Bombe. Doch eigentlich steht Matthias Egersdörfer schon seit 1993 in den verschiedensten Formationen auf der Bühne.

Etwa zusammen mit seiner Band Fast zu Fürth. Allen Auftritten gemeinsam ist seine enorme Bühnenpräsenz, die dem Publikum gleich klar macht: Jetzt ist Schluss mit lustig!

Ihn einen Grantler zu nennen, ist dabei fast noch geschmeichelt. Das aber ist inzwischen sein Markenzeichen, und Zuschauer wie Kritiker lieben ihn dafür so sehr, dass er sich kaum mehr vor Preisen retten kann. Als "enorme Komikerfigur, wild gewordenen Kleinbürger, ausgeglichenen Amokläufer und fränkischen Frauenversteher" beispielsweise würdigte ihn die Jury des renommierten Scharfrichterbeils.

Seine anfangs scheinbar harmlosen Geschichten aus Kindheit und Alltag gipfeln regelmäßig in cholerisch-misanthropischen Anfällen, die den Wahnsinn des alltäglichen Daseins wunderbar komisch widerspiegeln. Der Titel seines aktuellen Programms klingt aber eher beschwichtigend: "Ich mein's doch nur gut!".

Die ganze Sendung können Sie nachhören.

Homepage Matthias Egersdörfer



Mehr bei deutschlandradio.de

 

Externe Links:

Homepage Matthias Egersdörfer

 

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:45 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 10:10 Uhr Kontrovers

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 11:07 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Frankreich-Wahl"Macron als Sozialliberaler genau der Richtige"

Emmanuel Macron nach der Bekanntgabe des Wahlergebnisses der ersten Wahlrunde um die französische Präsidentschaft. (Daniel Fouray/MAXPPP/dpa)

Der Ausgang der ersten Wahlrunde zur französischen Präsidentschaft sei eine gute Nachricht, sagte Alexander Graf Lambsdorff (FDP, Vize-Präsident des Europaparlaments. Er sei sich sehr sicher, dass Emmanuel Macron es schaffen und zum nächsten französischen Präsidenten gewählt werde. Macron stehe für eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs und habe gleichzeitig den sozialen Ausgleich im Blick.

Frankreich hat gewähltZwei Kandidaten, ein Schock

Unterstützer des französischen Präsidentschaftskandidaten Emmanuel Macron bejubeln in Paris mit französischen Flaggen die ersten Hochrechnungen.   (dpa Bildfunk / AP / Thibault Camus )

Emmanuel Macron und Marine Le Pen haben es bei der Präsidentschaftswahl in Frankreich in den zweiten Wahlgang geschafft. Der Erfolg Le Pens heißt für den Geografen und Sozialwissenschaftler Boris Grésillon: Frankreich geht es schlecht.

Emanzipation und FeminismusGleichberechtigung - nicht nur Frauensache

Mit Plakaten und in historischen Gewändern erinnern Frauen der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) an die Wahlrechtsdemonstrationen der Suffragetten vor 100 Jahren. (picture alliance / dpa / Ralf Hirschberger)

Es gibt kein Übel, an dem der Feminismus nicht schuld ist. So sehen das zumindest dessen Kritiker. Das Gegenteil ist richtig: Gleichberechtigung zielt auf eine menschenfreundliche Kultur - und davon profitieren auch die Männer.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

OLG Düsseldorf  Verfahren wegen Duisburger Loveparade-Katastrophe muss eröffnet werden | mehr

Kulturnachrichten

Loveparade-Unglück nun doch vor Gericht  | mehr

 

| mehr