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Israel bombardiert Ziele im Gazastreifen

Israelische Armee schließt weitere Maßnahmen nicht aus

Israel bombardierte Ziele im Gazastreifen (AP)
Israel bombardierte Ziele im Gazastreifen (AP)

Das israelische Militär hat zahlreiche Stellungen der Hamas bombardiert. Dabei sollen nach palästinensischen Angaben bis zu 200 Menschen getötet und weitere 200 verletzt worden sein. Bei den Bombardements wurden von der Hamas kontrollierte Sicherheitseinrichtungen zerstört.

Das israelische Militär bestätigte den Angriff. Israel sei entschlossen, falls nötig seine Angriffe auf den Gazastreifen noch auszudehnen und zu intensivieren.

Abbas verurteilt Angriffe

Es gebe keine Frist für ein Ende des Einsatzes, der auf einen Kabinettsbeschluss hin begonnen habe, sagte ein Armeesprecher. Da die Vorbereitungen im Geheimen abgelaufen seien, seien die Angriffe für die Hamas überraschend gekommen. Ziele waren Benjahu zufolge Waffenarsenale, Ausbildungslager, Regierungsbüros und Kommandozentralen der Hamas.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas verurteilte den Militäreinsatz und rief die internationale Gemeinschaft zum Eingreifen auf. Militante Palästinenser feuerten nach dem Angriff erneut Raketen auf israelisches Territorium.

EU verlangt Erklärung für Militäraktion

Die Europäische Union hat die israelischen Luftangriffe im Gazastreifen als unverhältnismäßigen Gewalteinsatz bezeichnet. Die französische Ratspräsidentschaft verlangte in einer in Paris veröffentlichten Erklärung ein Ende der Militäraktion. Zugleich wurde die radikal-islamische Hamas aufgefordert, ihre Raketenangriffe auf Israel einzustellen. Der EU-Außenbeauftragte Solana rief zu einem sofortigen Waffenstillstand auf.

Die USA appellierten an Israel, zivile Opfer zu vermeiden. Auf Antrag Jordaniens will sich die Arabische Liga in einer Sondersitzung mit der Situation befassen.

Die Regierung in Jerusalem hatte der Hamas mit einem Militärschlag gedroht, sollte diese ihre Raketen-Angriffe nicht einstellen. Das Ultimatum läuft allerdings erst am Sonntag aus (Birgit Kaspar berichtete in der "Ortszeit" im Deutschlandradio Kultur über die Angriffe [url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2008/12/27/drk_20081227_1208_fb09d209.mp3
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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:31 Uhr

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