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Ist die deutsche Sprache noch zu retten?

Worüber "Deutschland heute" spricht

Am Mikrofon: Ulrich Gineiger

Das Unwort des Jahres 2010, "alternativlos", ist  durch eine Lupe zu lesen. (picture alliance / dpa)
Das Unwort des Jahres 2010, "alternativlos", ist durch eine Lupe zu lesen. (picture alliance / dpa)

Am heutigen Freitag gibt die Gesellschaft für deutsche Sprache die "Wörter des Jahres 2011" bekannt - das sind Schlagworte, die für ein charakteristisches Ereignis oder eine bezeichnende Diskussion des abgelaufenen Jahres stehen.

Zugleich gibt es öffentliche Aufrufe, für Fremdworte wie "Brainstorming" deutsche Begriffe vorzuschlagen und einzusetzen. Der Kabarettist und Sprachennarr Georg Ringsgwandl hat solche Aktivitäten als Initiative für Leute bezeichnet, die zu viel Zeit haben. Dagegen stößt er sich – wie viele andere – an Begriffen wie Jobcenter statt Arbeitsagentur, Schlachtshop statt Metzgerei, cut point statt Friseur oder Servicepoint statt Informationsschalter.

Andere Worte geraten in Vergessenheit, neue Wortungetüme drängen auf den Buchstabenmarkt. Ist die deutsche Sprache noch zu retten? Wie halte Sie es mit Anglizismen? Was kann der Einzelne tun, die Lebendigkeit der Sprache zu erhalten?


Hörerinnen und Hörer schildern ihre Erfahrungen

Hörertelefon: 00800 44644464

mail:deutschlandheute@dradio.de

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:46 Uhr

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