Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Japan: Furcht vor weiteren Atomkatastrophen

Neues Erdbeben fordert vier Todesopfer

AKW Onagawa in Japan (AP)
AKW Onagawa in Japan (AP)

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,4 im Nordosten Japans habe es laut Aussage der japanischen Atomaufsicht keine Schäden an den Atomkraftwerken gegeben. In zwei Anlagen sei der Strom ausgefallen und im AKW Onagawa habe man ein Leck entdeckt.

Daraus trat leicht radioaktives Wasser aus einem Abklingbecken für Brennstäbe aus. In der Umgebung des Reaktors sei aber keine erhöhte Strahlung gemessen worden, teilte der Betreiber mit. Der Reaktor war nach dem Beben am 11. März vom Netz gegangen, die Kühlung dort funktioniert, berichtet Wissenschaftsjournalist Arndt Reuning im Deutschlandfunk (MP3-Audio). Zwei von drei Stromleitungen habe das jüngste Beben gekappt, die Stromversorgung sei aber über die dritte Leitung intakt.

Genau vier Wochen sind vergangen seit dem Ausnahmebeben der Stärke 9,1. Bei dem Beben am Donnerstagabend sei Japan mit einem blauen Auge davon gekommen, berichtet Horst Kläuser im Deutschlandfunk (MP3-Audio). Die Schäden halten sich offenbar im Rahmen.

Wie die Menschen in der japanischen Präfektur Miyagi das Beben erlebt haben, berichtet Peter Kujath im Deutschlandradio Kultur (MP3-Audio).

Bei dem Beben handelte es sich eher um ein ausgelöstes Beben, als um ein Nachbeben, erklärt Wissenschaftsjournalist Arndt Reuning im Deutschlandradio Kultur (MP3-Audio). Das hänge mit dem Aufeinandertreffen der verschiedenen tektonischen Platten vor der Ostküste Japans zusammen. In den kommenden Wochen und Monaten können solche Beben durchaus noch öfter passieren, schätzt Reuning.

Wegen der nuklearen Katastrophe nach dem ersten Beben hatte die EU die Grenzwerte für importierte Lebensmittel aus Japan gesenkt. Auf Vorschlag der EU-Kommission sind sie am Freitag wieder verschärft worden.


Mehr zum Thema auf dradio.de:

Sammelportal "Katastrophen in Japan"

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:41 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 07:00 Uhr Nachrichten

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 07:00 Uhr Nachrichten

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Abschluss des KatholikentagsKonstruktive Debatten ohne die AfD

Tausende Gäste nehmen am Abschlussgottesdienst des 100. Katholikentages am 29.05.2016 auf dem Augustusplatz in Leipzig (Sachsen) teil. (picture alliance / dpa / Jan Woitas)

Reinhard Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, betonte das unverhandelbare Recht verfolgter Menschen auf menschenwürdige Behandlung. Etwa 40.000 Besucher kamen nach Leipzig - die AfD wurde dabei von den Diskussionen ausgeschlossen.

PhilosophieHappy Birthday Aristoteles!

China: Nanchang Shan Qing Lake Aristotle Sculpture.  (imago)

Der griechische Philosoph Aristoteles prägt unser Denken, unsere Wissenschaft bis heute. Aber was genau hat er uns noch zu sagen? Eine Sondersendung beschäftigt sich damit.

LandpaddelingSurfen ohne Wasser

Sieht gewöhnungsbedürftig wie alles Neue aus, ist aber der urbane Trend: Landpaddling. Rauf aufs Onda-Board, mit dem Paddel abstoßen und los geht's! Neben dem Spaß gibt es dabei einen Trainingseffekt für die Bauch- und Rückenmuskulatur. 

AfD-Vorsitzende Petry zur Flüchtlingshilfe"Die Kirche betreibt eine Art modernen Ablasshandel"

Frauke Petry mit ihrem Laptop auf dem Parteitag der AfD. (imago stock&people/Sven Simon)

Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry hat der Kirche vorgeworfen, in der Flüchtlingspolitik lediglich eigene Interessen zu verfolgen. Mit Nächstenliebe habe das nichts zu tun, sagte Petry im Deutschlandfunk. Diakonie und Caritas erhielten staatliche Gelder dafür, dass sie Flüchtlinge aufnehmen und Räumlichkeiten bereitstellten.

Seelenrave"Nacktheit ist für mich das Natürlichste auf der Welt"

Ludwig Schwankl ist Seelenraver und will weg vom rationalen Denken. Er hört lieber auf sein Gefühl und will zurück zur Natur des Menschen. Die Nacktheit ist Teil seiner Selbstverwirklichung und steht sinnbildlich dafür, sein nacktes Selbst zu leben.

100 Jahre Schlacht von VerdunMerkel und Hollande setzen ein Zeichen

Vor dem Jahrestag anlässlich von 100 Jahren Erster Weltkrieg (1914 - 1918) - Schlacht von Verdun. Ein Mann und ein Junge durchstreifen die Gedenkkreuze für die gefallenen Soldaten. Anlässlich der Hundertjahrfeier der Schlacht von Verdun soll das neue "Verdun Memorial" eröffnet werden.  (picture alliance / dpa / MAXPPP)

Hunderttausende Franzosen und Deutsche starben vor 100 Jahren während der Schlacht von Verdun. Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Präsident François Hollande treffen sich dort zu den Gedenkfeierlichkeiten, um ein Zeichen der Versöhnung zu setzen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Unwetter  Drei Tote und große Schäden | mehr

Kulturnachrichten

"Rockavaria": Räumung wegen drohenden Unwetters  | mehr

Wissensnachrichten

Hybride  Pizzlys verdrängen Eisbären | mehr