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Deutschlandfunk

  • › seit 00:05 Uhr

    Lange Nacht

    Schmecken darf alles, aber nicht jedem
    Eine Lange Nacht über Nahrungstabus
    Von Kai Lückemeier und Jan Tengeler
    Regie: Jan Tengeler
    (Wdh. v. 7./8.3.15)
    Alle Kulturen kennen eine Unterscheidung zwischen geeigneten, weniger geeigneten und verbotenen Speisen. Aufgrund religiöser Vorschriften oder gesellschaftlicher Tabus verschmähen wir eine Vielzahl von Nahrungsmitteln, obwohl sie aus biologischer Sicht durchaus bekömmlich wären. Hindus würden nie ein Rind verspeisen, Juden und Muslime kein Schwein, Christen war über Jahrhunderte das Fleisch von Pferden untersagt.
    Die 'Lange Nacht' wird in der ersten Stunde der Frage nachgehen, ob die Tabuisierung dieser drei Haustierarten nur eine göttliche Laune war oder ob sich hinter religiösen Reinheitsgeboten nicht auch rationale, ökologische oder gesellschaftliche Beweggründe verbergen.
    Im Mittelpunkt der zweiten Stunde, die sich den kulturellen Nahrungstabus widmet, stehen unter anderem Hund und Katze, die bei uns als Schmusetiere, andernorts als Delikatesse gelten.
    Im dritten Teil wird es um die Fragen gehen, warum sich Europäer und Nordamerikaner vor dem Verzehr von Insekten ekeln und ob das Wort von den Schmetterlingen im Bauch bald auch eine ernährungspraktische Bedeutung für uns haben könnte.

Deutschlandradio Kultur

  • › seit 00:05 Uhr

    Literatur

    Literarisches Colloquium Berlin
    Aufzeichnung vom 17.01.2017

    Nonfiction lesen: Reden wir über Biografien
    Mit Deborah Vietor-Engländer und Jörg Später
    Moderation: René Aguigah und Jens Bisky

    Das Leben von Siegfried Kracauer und das von Alfred Kerr wurden jetzt zum ersten Mal Thema großer Biografien.
    Beide wurden sie in jüdischen Familien geboren, beide ließen sich 1914 von der Kriegsbegeisterung anstecken, beide schrieben für die bis heute legendäre „Frankfurter Zeitung“. Und beide verließen Anfang 1933 Nazideutschland. Das Leben von Siegfried Kracauer und das von Alfred Kerr wurden nun zum ersten Mal Thema großer Biografien: Deborah Vietor-Engländer schildert, wie Alfred Kerr zum bedeutendsten Theaterkritiker Deutschlands wurde. Jörg Später spürt dem facettenreichen Leben Siegfried Kracauers nach, der auch Architekt, Filmschriftsteller und ein Pionier der Soziologie war. Wie immer geht es in unserer Reihe auch um die literarischen Strategien des Sachbuchschreibens: Wie spiegeln Lebensläufe die Zeitgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts? Wie wird man einem vergangenen Leben gerecht? Und wie findet man eigentlich die biografische Wahrheit?
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