Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Julia Franck erhält Deutschen Buchpreis 2007

Preisverleihung im Frankfurter Römer

In Frankfurt am Main wurde der Deutsche Buchpreis 2007 an die Autorin Julia Franck vergeben. (AP)
In Frankfurt am Main wurde der Deutsche Buchpreis 2007 an die Autorin Julia Franck vergeben. (AP)

Die Autorin Julia Franck erhält den Deutschen Buchpreis für den besten aktuellen Roman. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert und wurde vom Börsenverein des deutschen Buchhandels ins Leben gerufen. Franck nahm den Preis im Frankfurter Römer entgegen. Der Preis wurde zum dritten Mal vergeben.

Ausgezeichnet wurde die 37-jährige Schriftstellerin für ihren Roman "Die Mittagsfrau". Darin erzählt sie die Geschichte einer Frau, die im II. Weltkrieg auf der Flucht ihren Sohn zurücklässt. Vorbild für die Figur der Helene war Francks eigene Großmutter.

Neben Franck waren noch Katja Lange-Müller ("Böse Schafe"),
Thomas Glavinic ("Das bin doch ich"),
Michael Köhlmeier ("Abendland"),
Thomas von Steinaecker ("Wallner beginnt zu fliegen") sowie Martin Mosebach ("Der Mond und das Mädchen") nominiert. Mosebach hat dieses Jahr bereits den renommiertesten Literaturpreis Deutschlands, den Georg-Büchner-Preis, erhalten.

Der Verleger Michael Krüger vom Karl-Hanser-Verlag hob die Notwendigkeit der Auszeichnung neben den anderen Literaturpreisen hervor. Der Preis habe ein großes Renommee und sei mittlerweile eine Marke, da der gesamte Buchhandel dahinter stehe und der deutsche Roman des Jahres gekürt werde, sagte Krüger im Deutschlandradio Kultur. (Text/ MP3-Audio)

Ausgewählt wurden die Titel von einer siebenköpfigen Jury aus Kritikern, Autoren und einem Buchhändler. Bei einer Vorauswahl lasen die Juroren rund 120 Neuerscheinungen.



Mehr bei deutschlandradio.de
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:25 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 05:07 Uhr Studio 9

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Müllers "Marshall-Plan mit Afrika""Die Entwicklungskräfte der Länder stärken"

Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller, CSU (picture-alliance / dpa / Rainer Jensen)

Entwicklungsminister Gerd Müller will den ärmsten Ländern in Afrika helfen. Es gehe aber nicht darum, den Staaten Milliarden zu geben, sondern sie gezielt und stärker zu fördern, sagte der CSU-Politiker im Deutschlandfunk. Als Beispiel nannte er eine Stärkung der Wertschöpfungsketten.

Oscars und Politik"Hollywood hat die Künstler mobilisiert"

Die Gewinner in den Kategorien beste Haupt- und Nebendarsteller: Mahershala Ali, Emma Stone, Viola Davis und Casey Affleck (v.l.n.r.) (AFP / FREDERIC J. BROWN)

Die Oscar-Nacht sei "extrem politisch" verlaufen, beschreibt Kirsten Niehuus vom Medienboard Berlin Brandenburg die Stimmung in Hollywood. Die Academy habe die Künstler zu politischem Engagement aufgerufen - Kunst und Film komme eine wichtige Bedeutung zu.

Reformation"Luther war ein heiliger Krieger"

Der deutsche Reformator Martin Luther nach einem Gemälde von Lucas Cranach. (dpa/picture-alliance/Backhaus)

Michael Lösch ist DJ, Schriftsteller und Pfarrerssohn. Er kann nicht verstehen, warum der Thesenanschlag gefeiert wird. Luther war aggressiv und mittelalterlich, sagt er. In seinem neuen Buch träumt er von einer Welt ohne den Reformator.

Vor dem Raser-Urteil in Berlin "Wir brauchen eine deutliche Abschreckung"

Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Kirsten Lühmann  (imago / Metodi Popow )

Die verkehrspolitische Sprecherin der SPD im Bundestag, Kirsten Lühmann, hofft auf ein Gesetz gegen illegale Straßenrennen noch in dieser Legislaturperiode. Sie sagte im Deutschlandfunk, Differenzen gebe es lediglich darüber, ob die Regelungen im Strafgesetzbuch oder im Straßenverkehrsgesetz verankert werden sollen.

Mit Gruß von Orwell & HavelBig Brother still watching you!

Wandbild von "Big Brother": Szene aus der britischen Verfilmung von George Orwells "1984" in den 1950er-Jahren.  (imago / United Archives )

In den Zeiten von Trump und Putin können Bücher mehr als nur Trost spenden: George Orwells "1984" oder Václav Havels "Versuch in der Wahrheit zu leben" haben nichts von ihrer subversiven Aktualität eingebüßt, meint der Schriftsteller Marko Martin.

Staatsschutz und PressefreiheitDas "Cicero"-Urteil und seine Folgen

Im Bundesverfassungsgericht (BVG) in Karlsruhe wird bei der Urteilsverkündung in Sachen "Cicero" eine Ausgabe des Magazins in die Kamera des Fotografen gehalten. Das Bundesverfassungsgericht hat den Schutz der Presse gegen polizeiliche Durchsuchungen gestärkt.  (dpa / Uli Deck)

In letzter Instanz musste das Bundesverfassungsgericht entscheiden: War die Durchsuchung bei der Zeitschrift "Cicero" wegen möglichen Verrats von Dienstgeheimnissen rechtmäßig? Heute vor zehn Jahren fiel das Urteil - zugunsten der Pressefreiheit.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Türkei  Untersuchungshaft für Yücel - Merkel: "Bitter und enttäuschend" | mehr

Kulturnachrichten

Schauspieler Martin Lüttge gestorben  | mehr

Wissensnachrichten

Namensforschung  Du siehst aus, wie du heißt | mehr