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Julia Timoschenko wegen Amtsmissbrauchs schuldig gesprochen

Ex-Ministerpräsidentin der Ukraine soll sieben Jahre in Haft

Die frühere ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko  (AP)
Die frühere ukrainische Premierministerin Julia Timoschenko (AP)

Auf dem Höhepunkt des Gasstreits zwischen der Ukraine und Russland soll die frühere Ministerpräsidentin des Landes, Julia Timoschenko, einen für ihr Land ungünstigen Versorgungsvertrag abgeschlossen haben. Das Urteil gegen die seit Juni Angeklagte ist gefallen.

Der Vorsitzende Richter verhängte sieben Jahre Haft gegen die Politikerin.

Im Februar verlor Julia Timoschenko die Wahl gegen den seitdem regierenden Präsidenten Viktor Janukowitsch. Sie gilt als seine wichtigste Gegnerin. Die Anklage wegen Amtsmissbrauchs sehen internationale Kritiker als rein politisch motiviert an. Timoschenko und Janukowitsch hatten sich einen erbitterten Wahlkampf geliefert, in dem sich beide gegenseitig mit Schmähungen überzogen.

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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:44 Uhr

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