Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Kopf an Kopf am Super Tuesday

Vorwahlmarathon der US-Republikaner geht in heiße Phase

In zehn Staaten geben Wähler ihren Stimmzettel ab (picture alliance / dpa / EPA/ERIK S. LESSER)
In zehn Staaten geben Wähler ihren Stimmzettel ab (picture alliance / dpa / EPA/ERIK S. LESSER)

Es sind die bisher wichtigsten Stunden im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner: Heute wird in zehn der 50 Bundesstaaten über einen Gegenkandidaten für US-Präsident Barack Obama abgestimmt. Favorit Mitt Romney bekommt dabei harte Konkurrenz von Rick Santorum.

Mit besonderer Spannung wird das Ergebnis in Ohio erwartet, wo Umfragen den Multimillionär Romney und den Ex-Senator Santorum Kopf an Kopf sehen. Ohio gilt als richtungsweisend für die Chancen von Präsidentschaftskandidaten. Wer die republikanische Basis hier nicht mobilisieren kann, dürfte beim Antritt gegen Obama im November Probleme haben.

Mitt Romney bei seiner Wahlparty in Boston. (AP)Mitt Romney (AP)Auch in Tennessee liegen der frühere Gouverneur von Massachusetts und Santorum Umfragen zufolge fast gleichauf. Dagegen rechnen Beobachter mit einem Sieg Romneys in Massachusetts und Vermont. In Viriginia wird er voraussichtlich ebenfalls das Rennen machen, da Sartorum und Konkurrent Newt Gingrich es dort mangels Unterschriften nicht auf die Stimmzettel geschafft haben.

Gingrich hat bisher nur die Vorwahl in South Carolina gewonnen. Für den heutigen Super Tuesday sagen Umfragen dem früheren Sprecher des Repräsentantenhauses einen Sieg in seinem Heimatstaat Georgia voraus. Santorum hat bisher vier Vorwahlen für sich entschieden, Romney liegt mit sieben gewonnenen Wahlen insgesamt klar vorne.

Ron Paul gibt nicht auf

Der abgeschlagene vierte Kandidat, der texanische Abgeordnete Ron Paul, hofft nach eigenen Angaben auf überraschend gute Ergebnisse und eine Rückkehr ins Rennen. Bei den Abstimmungen geht es um 437 Delegierte für den Nominierungsparteitag der Republikaner im August - mehr als ein Drittel der Stimmen, die der erfolgreiche Bewerber für den Sieg benötigen wird.


Mehr zum Thema bei dradio.de:

Romney gewinnt Vorwahl in Michigan nur knapp

Romney siegt in Florida

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:48 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 02:07 Uhr Kulturfragen

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Peter Altmaier"Es wird für kein Land eine Sonderbehandlung geben"

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU). (AFP/Berry)

Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat davor gewarnt, Großbritannien bei den EU-Austrittsverhandlungen einen Bonus einzuräumen. "Wir sollten klarmachen – und das haben wir klargemacht –, dass man dieses Referendum nicht benutzen kann, um einen besseren Deal oder etwas Ähnliches zu verhandeln", sagte er im Interview der Woche des DLF. Bis zum Abschluss der Verhandlungen sei Großbritannien Mitglied der EU - mit allen Rechten und Pflichten.

Schauspieler wurde 77 Jahre altGötz George ist gestorben

Der Schauspieler Götz George bei der Verleihung "GQ Mann des Jahres 2013" in der Komischen Oper in Berlin. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Der Theater- und Filmschauspieler Götz George ist tot. Er wurde 77 Jahre alt und starb laut "Bild"-Zeitung bereits am 19. Juni. In unzähligen Rollen spielte er sich in die Herzen der Zuschauer. Seine Rolle als "Tatort"-Kommissar Schimanski machte ihn unsterblich.

Sahra Wagenknecht"Europa ist wesentlich unsozialer und brutaler geworden"

Die Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, Sahra Wagenknecht. (Imago / Metodi Popow)

Nach dem britischen Votum für einen Brexit hat die Linken-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Sahra Wagenknecht, ein sozialeres Europa angemahnt. Gerade Regionen mit einer hohen Arbeitslosigkeit hätten für den Austritt aus der EU gestimmt, sagte sie im DLF. Der Sozialstaat dürfe nicht weiter zerstört, sondern müsse wiederhergestellt werden.

Schule hinter GitternWie Lernen im Knast funktioniert

Mehrere Häftlinge der Justizvollzugsanstalt (JVA) Ravensburg stehen am 18.03.2014 an der geschlossenen Eingangstür zum Schultrakt. (picture alliance / dpa / Felix Kästle)

Die Gefangenen sitzen hier nicht nur ihre Strafe ab: Die JVA Berlin-Tegel ermöglicht es ihnen, ihren Schulabschluss nachzuholen. Viele Inhaftierte können sich hinter Gittern erstmals auf den Unterricht und auf das Lernen konzentrieren.

Reaktionen in den USADie Beziehung zu den Briten kühlt ab

US-Präsident Obama wirbt in einer außenpolitischen Rede in Hannover für einstarkes und geeintes Europa. (AFP PHOTO/ Jim Watson)

Washington reagiert besorgt auf das Brexit-Votum. Nicht nur zu Großbritannien wird die Beziehung der USA komplizierter, sondern auch zur EU. Innenpolitisch könnte allerdings einer profitieren.

Referendum als perfekter Serien-TwistGame of Brexit

Leave! Bei Game of Thrones wäre die Brexit-Abstimmung der perfekte Cliffhanger gewesen. Und wie in der Serie verlieren die Guten viel zu oft. Unser Autor Stephan Beuting ist trotzdem gaaanz leicht optimistisch.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Spanien  Volkspartei beansprucht Recht auf Regierungsbildung | mehr

Kulturnachrichten

Götz George im Alter von 77 Jahren gestorben  | mehr

Wissensnachrichten

Jagd per Zeppelin  Meereswirbel in der Ostsee aufgespürt | mehr