Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Lena holt Eurovision-Song-Contest nach Deutschland

19-Jährige gewinnt Musikwettbewerb mit deutlichem Vorsprung

Lena Meyer-Landrut jubelt über ihren Sieg beim Eurovision-Song-Contest. (AP)
Lena Meyer-Landrut jubelt über ihren Sieg beim Eurovision-Song-Contest. (AP)

"Das kann nicht echt sein. Ihr seid verrückt". So kommentierte die deutlich aus der Fassung gebrachte Lena Meyer-Landrut ihren Sieg beim Eurovision-Song-Contest in Oslo kurz nach der Bekanntgabe.

Die 19-Jährige setzte sich in der Nacht zum Sonntag gegen ihre Mitkonkurrenten aus 24 Ländern durch und holte den Titel für Deutschland mit ihrem Song "Satellite". Es ist der erste Sieg für die Bundesrepublik seit 1982, als Nicole mit "Ein bisschen Frieden" die Herzen der Zuschauer in ganz Europa gewann. Information und Musik, DLF (MP3-Audio)

Lena siegte mit einem deutlichen Vorsprung, der sich bereits früh in der Abstimmung abzeichnete. Den zweiten Platz holte die türkische Band "maNga" mit dem Titel "We could be the same". An dritter Stelle folgen Paula Seling & Ovi mit "Playing with Fire aus Rumänien.

Aufstieg innerhalb weniger Monate

Lena Meyer-Landrut legte einen kometenhaften Aufstieg hin: Zunächst spielte sie in einer Schülerband. Im Februar gewann die Hannoveranerin die Castingshow "Unser Star für Oslo", bei der TV-Moderator Stefan Raab gezielt nach dem diesjährigen deutschen Teilnehmer für den Eurovision-Song-Contest gesucht hatte. Seitdem verkaufte sich Lenas Single "Satellite" etwa 500.000 Mal. Ihr Album schoss an die Spitze der deutschen Charts. Beim Eurovision-Song-Contest galt sie von Beginn an als einer der Favoriten.

Mit dem deutschen Sieg geht auch für Mentor Stefan Raab ein langgehegter Traum in Erfüllung. Der TV-Moderator war vor einigen Jahren selbst beim Grand-Prix für Deutschland angetreten, hatte damals aber nur den siebenten Platz belegt. Er gilt als großer Zampano im Vorder- und Hintergrund der diesjährigen deutschen Grand-Prix-Teilnahme.

Den Eurovision-Song-Contest in der Nacht zum Sonntag sahen nach Angaben der Organisatoren mehr als 120 Millionen Zuschauer. Es ist der weltweit größte Show-Wettbewerb dieser Art. Der Grand-Prix wird immer im jeweiligen Land des Siegers ausgestrahlt. Im nächsten Jahr kommt er also nach Deutschland. An welchem Ort er stattfindet, steht noch nicht fest.

Übersicht über die gesamten Ergebnisse



Mehr bei deutschlandradio.de

 

Links bei dradio.de:

Goldenes Händchen

 

Externe Links:

Homepage von Lena Meyer-Landrut

 

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:36 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 02:30 Uhr Zwischentöne

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Israel Der Konflikt am Tempelberg eskaliert

Israelische Sicherheitskräfte führen einen Palästinenser ab. Am Tempelberg in Jerusalem kam es zu Ausschreitungen wegen der Zugangskontrollen zum Tempelberg. (imago / ZUMA Press)

Der Streit um Metalldetektoren am Tempelberg in Jerusalem eskaliert weiter. Die internationale Gemeinschaft ruft Israel und die Palästinenser zur Mäßigung auf. Aber ein Einlenken zeichnet sich bisher nicht ab.

Nachwuchsprobleme bei der PolizeiWas bleibt vom Freund und Helfer?

Auszubildende bei der Polizei NRW (imago/Jochen Tack)

Es gab Zeiten, da war Polizist eine Art Traumjob - auch wegen der damit verbundenen Unkündbarkeit. Und heute? Die Beamten werden angepöbelt, angegriffen und oft von der Politik allein gelassen. Was bewegt junge Leute, trotz allem zur Polizei zu gehen?

Sieben Jahre nach dem Loveparade-UnglückDie andauernde Katastrophe

Gedenkstätte zur Loveparade 2010 am Karl-Lehr-Tunnel in Duisburg. Der Karl-Lehr-Tunnel und die Rampe des Loveparade-Geländes sind die Orte der Katastrophe vom 24. Juli 2010.  (picture alliance / Revierfoto/Revierfoto/dpa)

Sieben Jahre nach dem Loveparade-Unglück in Duisburg sind die Hintergründe der Katastrophe weiterhin unklar. 21 Menschen starben damals, viele Betroffene sind noch immer traumatisiert. Im Dezember soll es zum Prozess kommen. Unterdessen leiden die Betroffenen weiter.

"Dimension Data"Erstes afrikanisches Team bei der Tour de France

Der Eritreer Daniel Teklehaimanot (M.), Fahrer des "Dimension Data"-Teams, führt das Feld während der 4. Etappe der 103. Tour de France am 05.07.2016 zwischen Saumur und Limoges an. (picture alliance / dpa / EPA / Yoan Valat)

Mit "Dimension Data" fährt seit 2015 ein afrikanisches Team bei der Tour de France mit. Team-Direktor Rolf Aldag schwärmt von seinen 28 Fahrern, die etwa aus Eritrea oder Algerien kommen. In ihrer Heimat werden sie teilweise leidenschaftlich gefeiert.

Trend zu autoritären Herrschern"Die Demokratie vermag sich selbst auszuschalten"

Volker Weiß (Verlag Klett Cotta/Fotografin Annette Hausschild)

Der Historiker Volker Weiß sieht einen Trend zu autoritären Präsidialregimen und Führungsfiguren. Die Gefahr liege darin, dass diese sich auf demokratischem Wege etablierten, sagte Weiß im Dlf. Politiker wie Trump, Erdogan, Putin oder auch Macron inszenierten sich als Alleskönner mit heroischem Gestus.

Monotheistische Religionen in einer Fakultät?"Das Kopftuch war niemals ein Thema"

Die Islamwissenschaftlerin Armina Omerika.  (picture alliance / dpa / Hannibal Hanschke)

Die Professorin Armina Omerika lehrt die Ideengeschichte des Islam. Auf einer Tagung der Katholischen Akademie reflektierte sie darüber, ob eine Fakultät möglich ist, an der unter einem Dach über die monotheistischen Religionen geforscht wird.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Flüchtlingskrise  Scheuer (CSU) kritisiert Schulz | mehr

Kulturnachrichten

Gothaer Tafelaltar wird gezeigt  | mehr

 

| mehr