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Lukaschenko vor der Wiederwahl

Präsidentschaftswahl in Weißrussland

Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko (AP)
Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko (AP)

Er gilt als der letzte Diktator Europas - Alexander Lukaschenko. Seit 16 Jahren regiert er Weißrussland, an diesem Sonntag tritt er zur Wiederwahl an. Seine Konkurrenten gelten als chancenlos und werfen dem Präsidenten Betrug vor.

Neun Gegenkandidaten treten bei der heutigen Wahl in Weißrussland gegen den autokratisch regierenden Lukaschenko an, ihre Erfolgsaussichten sind gering. Unter Beobachteren gilt als sicher. dass der 56-jährige Präsident den Urnengang mit einem deutlichen Ergebnis gewinnt. Überschattet wird die Wahl von Manipulationsvorwürfen. Auf Staatsangestellte, Soldaten und Studenten sei Druck ausgeübt worden, sagen Kritiker. Für den Sonntagabend hat die Opposition zu Protesten in der Hauptstadt Minsk aufgerufen. Die Regierung hat in Minsk Militär und gepanzerte Fahrzeuge zusammengezogen.

Belarus, wie das Land offiziell heißt, gilt als letzte Diktatur in Europa. Bei der Wahl im Jahr 2006 bekam Lukaschenko offiziell 83 Prozent der Stimmen. In der Folge kam es zu wochenlangen Massenprotesten, die von der Polizei schließlich mit Gewalt aufgelöst wurden.

Auf eine Verbesserung der politischen Verhältnisse in Weißrussland hofft indes nicht nur die Opposition vor Ort. Auch deutsche Unternehmen haben daran Interesse, erklärt der Osteuropa-Experte Rainer Lindner im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur (mp3-Audio).

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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:39 Uhr

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