Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

"Mein Europa" - ganz persönlich

Serie: Namhafte Schriftsteller über "ihren" Kontinent

Die Europa-Fahne weht vor der Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin. (AP)
Die Europa-Fahne weht vor der Quadriga auf dem Brandenburger Tor in Berlin. (AP)

Was ist eigentlich dieses "Europa", das dieses Jahr seine Bürger zur Wahl erwartet? Das immer wieder von Reformen spricht, die nicht kommen? Von dem Manche glauben, es höhle ihre nationale Identität aus? "Europa heute" lässt in einer dreiwöchigen Serie namhafte Schriftsteller zu Wort kommen, die jeweils "Mein Europa" aus ganz persönlicher Sicht beschreiben.

Viele Bürger unseres Kontinents sind europamüde. Dabei ist 2009 ein wichtiges Jahr für Europa und seine Union. Im Juni wird das Europaparlament gewählt, der Lissabon-Reformvertrag steht vor seiner Ratifizierung oder dem Aus. Und stets begleitet uns die Frage: Welche Rollen spielen wir - spielen die Staaten der Union und des Kontinents - in der Welt?

Doch eine gewisse Europamüdigkeit könnte zur Abstinenz bei den Wahlen vom 4. bis 7. Juni führen. Über Europa ins Gespräch zu kommen, könnte Abhilfe schaffen. Nicht über seine bürokratielastigen Institutionen, nicht über Wahlrecht und –verfahren. Vielmehr über das ganz persönliche Europa.

"Mein Europa" heißt deshalb die Sendereihe in "Europa heute", in der namhafte europäische Schriftsteller beschreiben, was ihnen ans Herz gewachsen ist, was ihnen missfällt, wo ihre Erinnerungsorte sind, welches Europa sie sich wünschen.

Der Facettenreichtum des Kontinents kommt in der Vielfalt der Stimmen und Herkunftsländer zum Ausdruck. Raoul Schrott, Peter von Matt, Patricia Clough, Karl-Markus Gauß, Gyrgöy Dalos, Adam Zielinski, Wladimir Kaminer , Hugo Hamilton, Gila Lustiger, Josef Haslinger, Zafer Senocak, Erik Fosnes-Hansen und Andrej Kurkow beschreiben uns ihr Europa.

Die Beiträge der Schriftsteller mit Erscheinungsdatum:

18.5. Hugo Hamilton
19.5. Karl-Markus Gauß
20.5. Peter von Matt
22.5. Zafer Senocak
25.5. Andrej Kurkow
26.5. Josef Haslinger
27.5. Patricia Clough
28.5. Raoul Schrott
29.5. Adam Zielinski
02.6. Erik Fosnes-Hansen
03.6. György Dalos
04.6. Gila Lustiger
05.6. Wladimir Kaminer

Deutschlandradio mit seinen beiden Programmen Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur wird ausführlich berichten, wenn Europa ab 4. Juni die Wahl hat.

Mehr zur Europawahl finden Sie zudem auf den Seiten der Bundeszentrale für politische Bildung.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:33 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 14:05 Uhr Campus & Karriere

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 14:30 Uhr Vollbild

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 14:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Digitalpolitik im WahlkampfViele Ideen, wenig Gemeinsamkeiten

Im Vordergrund ein Router für das Internet, im Hintergrund Kühe auf einer Weide, aufgenommen bei Bücheloh. Der Ausbau der Breitbandversorgung auf dem Land läuft nur schleppend. Schnelles Internet ist oft nur in Ballungsgebieten verfügbar. (picture alliance / dpa / Michael Reichel)

Cyberabwehr, Digitalministerium, Breitbandausbau: Nur einige Stichworte, mit denen die großen Parteien im Bundestagswahlkampf punkten wollen. Inzwischen haben alle ihre Vorschläge zur Digitalpolitik vorgelegt. Dabei liegen die Ideen der Parteien weit auseinander und sind häufig recht vage.

Michael Haller über die Rolle der MedienUnkritische Übernahme von Positionen

Eine Frau und ein Mann mit einem Regenschirm mit der Aufschrift "Refugees welcome" nehmen in der Innenstadt in Hamburg an einer Demonstration für die Rechte von Flüchtlingen teil. (Daniel Bockwoldt, dpa picture-alliance)

Als 2015 immer mehr Flüchtlinge nach Deutschland kamen, hätten die Medien in ihrer Berichterstattung die "Position der Bundesregierung" weitgehend übernommen und andere Meinungen ausgeblendet, sagt Kommunikationswissenschaftler Michael Haller. Er hat eine Studie zum Thema geleitet.

Die Schriftstellerin Jane AustenVerführung, Stolz und Sinnlichkeit

Ein Porträt von Jane Austen. (imago stock & people)

Anfang des 19. Jahrhunderts war es für unvermögende Frauen noch aussichtslos, ein selbstbestimmtes, glückliches Leben zu führen, wenn sie nicht eine gute Partie machten. Da schuf Jane Austen (1775 - 1817) in ihrem Roman "Stolz und Vorurteil" mit eines der berühmtesten Liebespaare der englischen Literatur.

Britische LiteraturZu Besuch bei Graham Swift

Graham Swift in einer Aufnahme vom Juni 2016. (imago/Leemage)

Graham Swift ist einer großen britischen Gegenwartsautoren. Sein aktueller Roman "Mothering Sunday - in der deutschen Ausgabe "Ein Festtag" - wurde gerade mit einem der renommiertesten britischen Literaturpreise ausgezeichnet. Ein Besuch bei Swift in London.

Wassermusik-FestivalGänsehautmomente an der Spree

Die Musikerin Oumou Sangaré aus Mali bei einem Auftritt in London im Juli 2017 (Bild: imago stock&people)  (imago stock&people)

Zum zehnjährigen Jubiläum von Wassermusik, dem Weltmusik-Festival aus Berlin, kommen Bands, die entweder noch nie dabei sein konnten oder nachhaltig Eindruck gemacht haben. "Eigentlich würde ich gerne das Doppelte an Künstlern einladen", sagte Detlef Diederichsen vom Haus der Kulturen der Welt im Corsogespräch.

Jüdische Einwanderung nach PalästinaWarum aus Akademikern Landwirte wurden

Ein jüdischer Landwirt auf einer Fotografie aus den Dreißigern (imago / United Archives)

Mit wenig mehr als ein paar Habseligkeiten und der Hoffnung auf ein besseres Leben, erreichten in den 1930er Jahren die sogenannten Jeckes, deutschsprachige Juden, Palästina. Aus Akademikern wurden Landwirte, die versuchten den kargen Wüstenboden fruchtbar zu machen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Türkei  EU-Kommissar unterstützt deutschen Kurs | mehr

Kulturnachrichten

Kritik am neuen Volksbühnen- Programm  | mehr

 

| mehr