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Mindestens 140 Tote bei Unruhen in Westchina

Ausschreitungen von muslimischen Uiguren

Massives Polizeiaufgebot in der chinesischen Provinz Xinhua (AP)
Massives Polizeiaufgebot in der chinesischen Provinz Xinhua (AP)

Bei Zusammenstößen zwischen muslimischen Uiguren und der Polizei in der westchinesischen Provinz Xinhua sollen mindestens 140 Menschen getötet worden sein. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet ferner von 800 Verletzten und mehreren hundert Festnahmen.

Den Unruhen war gestern eine Demonstration von rund 3000 Uiguren vorausgegangen, bei der Aufklärung über den Tod von zwei Fabrikarbeitern im Juni gefordert worden war. Nach der Demonstration schlug der Protest offenbar in Gewalt um. Dabei sollen die Demonstranten Polizeiabsperrungen gestürmt, Busse angegriffen und zahlreiche Autos in Brand gesetzt haben. Auch Passanten wurden den Berichten zufolgen von Randalierern attackiert.

Die Uiguren sind eine muslimische Minderheit im Westen Chinas. Da sie sich von der Zentralregierung in China unterdrückt fühlen, kommt es immer wieder zu Protesten und Zusammenstößen mit dem Staatsapparat. Uigurische Separatisten kämpfen in der Region Xinjiang für die Gründung eines eigenen Staates.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:33 Uhr

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