Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Mindestens 140 Tote bei Unruhen in Westchina

Ausschreitungen von muslimischen Uiguren

Massives Polizeiaufgebot in der chinesischen Provinz Xinhua (AP)
Massives Polizeiaufgebot in der chinesischen Provinz Xinhua (AP)

Bei Zusammenstößen zwischen muslimischen Uiguren und der Polizei in der westchinesischen Provinz Xinhua sollen mindestens 140 Menschen getötet worden sein. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtet ferner von 800 Verletzten und mehreren hundert Festnahmen.

Den Unruhen war gestern eine Demonstration von rund 3000 Uiguren vorausgegangen, bei der Aufklärung über den Tod von zwei Fabrikarbeitern im Juni gefordert worden war. Nach der Demonstration schlug der Protest offenbar in Gewalt um. Dabei sollen die Demonstranten Polizeiabsperrungen gestürmt, Busse angegriffen und zahlreiche Autos in Brand gesetzt haben. Auch Passanten wurden den Berichten zufolgen von Randalierern attackiert.

Die Uiguren sind eine muslimische Minderheit im Westen Chinas. Da sie sich von der Zentralregierung in China unterdrückt fühlen, kommt es immer wieder zu Protesten und Zusammenstößen mit dem Staatsapparat. Uigurische Separatisten kämpfen in der Region Xinjiang für die Gründung eines eigenen Staates.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:33 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 05:05 Uhr Studio 9

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

SachbuchbestenlisteDie 10 besten Sachbücher im März

Es gibt hunderte Sachbücher, aber wir haben die wichtigsten für Sie zusammengestellt. Unsere Sachbuchbestenliste entsteht in Zusammenarbeit mit dem ZDF und "Die Zeit".

Der TagHat es sich bald ausgedieselt?

Rauch strömt aus dem Auspuff eines Autos (Imago)

Entscheidung vertagt. Erst am Dienstag will das Bundesverwaltungsgericht über Fahrverbote für Dieselautos entscheiden. Unser Umweltexperte erklärt, warum es Zeit für eine harte Linie gegenüber der Autoindustrie ist. Außerdem: Neue Eskalation in Syrien. Was Deutschland tun kann und vor allem: Was nicht.

Emily Atef: "3 Tage in Quiberon"Regisseurin über ihren Berlinale-Film und Romy Schneider

Die Regisseurin Emily Atef auf der Berlinale 2018 (imago/STPP)

Frauen in Grenzsituationen, das ist das Thema von Emily Atef. In ihrem neuen Film "3 Tage in Quiberon", jetzt im Wettbewerb der Berlinale, zeigt die Regisseurin eine Momentaufnahme aus dem Leben der tabletten- und alkoholsüchtigen Romy Schneider.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

UNO-Sicherheitsrat  Keine Resolution für Waffenruhe in Ost-Ghuta | mehr

Kulturnachrichten

Heiner-Carow-Preis für Flüchtlingsfilm "Styx" | mehr

 

| mehr