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Mit halber Kraft voraus

Wie die US-Wirtschaft die Kongresswahlen beeinflusst

Kann sich des Beifalls nicht mehr sicher sein: Obama spricht vor dem Kongress. (AP)
Kann sich des Beifalls nicht mehr sicher sein: Obama spricht vor dem Kongress. (AP)

Schlechte Arbeitsmarktdaten, schlappe Binnennachfrage und fehlende Exporterfolge - kurz vor den Kongresswahlen in den USA schwächelt die US-Wirtschaft. Viele Wähler wenden sich enttäuscht vom einstigen Hoffnungsträger Obama ab - und die Republikaner wittern Morgenluft.

Viele Amerikaner vor allem aus der Mittelschicht sind enttäuscht, der Wandel, den US-Präsident Barack Obama angekündigt hatte, gestaltet sich schwieriger als gedacht, die Angst vor einer erneuten Rezession ist noch nicht gebannt.

Die Achillesferse bleibt der Arbeitsmarkt: die Arbeitslosenquote verharrt bei 9,6 Prozent - und das schon seit Monaten. Ein ungewöhnlich hohes Niveau für die USA, außerdem ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen gestiegen.

Arbeitssuchende stehen in einer Schlange vor dem Eingang zu einer Jobmesse in New York. (AP)Arbeitssuchende in New York (AP)Die Binnennachfrage - von der die US-Wirtschaft zu zwei Dritteln abhängt - will nicht so recht in Schwung kommen und auch beim Export kann Obama nicht wirklich Erfolge verbuchen. Produkte "Made in the USA" sind nicht wirklich gefragt im Ausland, der Exportmotor wird die Konjunktur also auch nicht ankurbeln. Nicht zu vergessen der riesige Schuldenberg, den die USA vor sich herschieben und mit dem vor allem der Bundesstaat Kalifornien noch immer zu kämpfen hat.

Zu den volkswirtschaftlichen Hürden kommt noch ein Beraterteam, das nach und nach auseinanderfällt und die Wall Street, die dieses Mal nicht bereit ist, die Demokraten - anders als bei der Präsidentenwahl - finanziell zu unterstützen im Wahlkampf.

Am 2. November finden die Kongresswahlen in den USA statt - im Vorfeld berichtet im Deutschlandfunk die Wirtschaftsredaktion in einer sechsteiligen Reihe über die Probleme und Hoffnungen der US-amerikanischen Wirtschaft.
Im Deutschlandradio Kultur legt die "Weltzeit"ebenfalls einen Schwerpunkt auf die "USA vor der Kongresswahl".

Beiträge im Deutschlandfunk:

Freitag, 22. Oktober 2010 : Die Wall Street rüstet zum Kampf gegen Obama - Börsianer unterstützen Republikaner bei Kongresswahlen
Von Heike Wipperfürth

Montag, 25. Oktober 2010: Aufschwung ohne Jobs - Warum die Arbeitslosigkeit auf Rekordniveau verharrt
Von Thomas Spang

Dienstag, 26. Oktober 2010: Shoppen oder Sparen - Wie sich das Konsumverhalten der Amerikaner geändert hat in der Krise
Von Miriam Braun

Mittwoch, 27. Oktober 2010: Weißes Haus räumt Wirtschaftsstühle - US-Präsidenten-Kompetenzteam in der Auflösung
Von Klaus Remme

Donnerstag, 28. Oktober 2010: Schlamperei bei US-Zwangsversteigerungen - Amerikanischer Immobilienmarkt schwächelt weiter
Von Miriam Braun

Freitag, 29. Oktober 2010: Made in the USA - Über verzweifelte Exportbemühungen und den Dauerstreit mit China um Wechselkurse
Von Beatrice Uerlings

Montag, 1. November 2010: Schuldenkrise hautnah - Wie Kalifornien gegen den Bankrott kämpft
Von Beatrice Uerlings

Beiträge im Deutschlandradio Kultur:

26. Oktober 2010: Nicht alle mögen Teapartys - Der Streit im konservativen Lager der USA"
Von Klaus Remme

27. Oktober 2010: Gute Besserung? - Was haben Obamas Finanzspritzen gebracht?
Von Beatrice Uerlings

Risse im Gold - Kalifornien hat seinen Glanz verloren
Von Jan Tussing

28. Oktober 2010: Latinos in Kalifornien - Zünglein an der Waage bei den Wahlen in den USA
Von Kerstin Zilm

1. November 2010: Halbzeit-Blues - Die USA vor der Kongresswahl
Von Klaus Remme

2. November 2010: Kiffen, bis der Arzt kommt-Kalifornien stimmt über Freigabe von Cannabis ab
Von Jan Tussing

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:38 Uhr

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