Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Mursi baut Kabinett um

Ägypten: Zehn neue Minister

Mohammed Mursi stellt seine Regierungsmannschaft um. (picture alliance / dpa / ©romain Beurrier/wostok Press)
Mohammed Mursi stellt seine Regierungsmannschaft um. (picture alliance / dpa / ©romain Beurrier/wostok Press)

Mit einer teilerneuerten Mannschaft will der ägyptische Präsident Mohammed Mursi offenbar die Wirtschaftsflaute bekämpfen und den Zorn der Bevölkerung besänftigen. Ersetzt wurden unter anderem Finanz- und Innenminister.

Insbesondere das Finanzministerium gilt derzeit in Ägypten als ein Schlüsselressort: Die Währungsreserven des Landes werden knapp, das ägyptische Pfund büßt fortlaufend an Wert ein. Künftig soll sich der Volkswirt Morsi el Sajed Hegasi um die Finanzen kümmern.

Auch im Innenministerium und in acht weiteren Ressorts gab es Führungswechsel. Die neuen Minister wurden heute vereidigt, melden staatliche Medien. Mindestens drei Minister sollen aus den Reihen von Mursis Partei kommen, dem politischen Arm der Muslimbruderschaft.

Die Kabinettsumbildung erfolgt kurz vor einem Besuch einer Delegation des Internationalen Währungsfonds (IWF), die sich für den Montag in Kairo angekündigt hat. Ägypten möchte über einen 4,8-Milliarden-Dollar-Kredit verhandeln. Die Gespräche über das Darlehen waren im Dezember wegen der Unruhen rund um das Verfassungsreferendum unterbrochen worden.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 14:04 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 10:10 Uhr Marktplatz

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 10:07 Uhr Lesart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Debatte über Abschiebungen"Man hat über Afghanistan nicht gesprochen"

Der Innenminister von Schleswig-Holstein, Stefan Studt, SPD (picture-alliance / dpa / Daniel Bockwoldt)

Schleswig-Holstein hat Abschiebungen abgelehnter Asylbewerber nach Afghanistan gestoppt. Die Lage dort habe sich 2016 noch einmal dramatisch verschlechtert, sagte SPD-Innenminister Stefan Studt im DLF. Er betonte, Afghanistan sei beim Treffen der Länderchefs mit der Bundeskanzlerin jüngst kein Thema gewesen.

Volker Kitz: "Feierabend"Niemand muss für seinen Job brennen!

Volker Kitz (Deutschlandradio / Manfred Hilling)

Leidenschaft im Beruf? Das muss nicht sein, sagt Autor Volker Kitz und plädiert für mehr Gelassenheit. Arbeit müsse nicht der wichtigste Lebensinhalt sein.

KARNEVAL UND FASCHINGFest für Herpes und Geschlechtskrankheiten

Heute beginnt in den Faschings-, Fastnachts- und Karnevalshochburgen die ganz heiße und sündige Zeit: Es wird gesoffen, geknutscht und gefummelt. Doch Vorsicht: Auch Herpesviren und Geschlechtskrankheiten lieben die tollen Tage.

Vatikanische MuseenDer Mann mit der Schlüsselgewalt

Innenansicht der sixtinischen Kapelle mit den Fresken Michelangelos. (picture alliance / dpa / Musei Vaticani / Ansa / Claudio)

Die Vatikanischen Museen sind die ältesten öffentlich zugänglichen Kunstsammlungen der Welt. Sie werden jährlich von rund 25 Millionen Menschen besucht. Sie sind eine modern organisierte Museumsmaschine. Aber einige anachronistisch anmutende Kuriositäten sind geblieben: etwa der so genannte "Clavigero", der Herr aller 3.000 Museumsschlüssel.

Islam und IntegrationWir brauchen eine umarmende Säkularität

Das Foto vom 15.02.2017 zeigt die DITIB-Moschee in Fürthen (Rheinland-Pfalz). Fahnder des Bundeskriminalamtes haben das Anwesen aufgrund von Spionage-Vorwürfen gegen Imame des islamischen Moscheeverbandes DITIB durchsucht. Foto: Thomas Frey/dpa | Verwendung weltweit (Thomas Frey/dpa)

Die Engstirnigkeit deutscher Islamverbände steht der offenen Gesellschaft entgegen, sagt der Grünen-Politiker Memet Kılıç. Islamische Erziehung sei Teil des Problems − gegen religiösen Fanatismus helfe nur mehr Ethik, Philosophie, Kunst und Aufklärung.

Begrenzung der Managergehälter?"Willkürlicher Eingriff in die Vertragsfreiheit"

Eine Reihe von Männern in Anzügen, der Blick geht auf Hosen und Schuhe. (picture alliance / dpa / Grigoriy Sisoev)

Die von der SPD ausgelöste Debatte über Managervergütungen sei "übertrieben", sagte Unternehmensberater Alexander von Preen im DLF. "Ausreißer" bei VW und Deutscher Bank würden in den Vordergrund gestellt. Grundsätzlich gebe es bereits Instrumente zur Begrenzung von Gehältern.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Bilanz  Deutscher Staat mit höchstem Überschuss seit der Wiedervereinigung | mehr

Kulturnachrichten

Neue Ingeborg-Bachmann-Werkausgabe  | mehr

Wissensnachrichten

Naturschutz  Hunde spüren Geparden auf | mehr