Musikmesse Frankfurt

Ein Kunde steht vor einer Wand mit zahlreichen Gitarren. (picture alliance / dpa / Nicolas Armer)

 

Multimedial von der Musikmesse

Die Musikwelt trifft sich in Frankfurt, vom 7. bis 10. April 2016, auf der Musikmesse. Die Frankfurter Veranstaltung mit über 1200 Ausstellern und rund 70.000 Besuchern versteht sich als "internationale Leitmesse der Musikindustrie", als wichtigstes Branchentreffen in Sachen Musikinstrumente, Noten, Musikproduktion und -vermarktung.

Auch die Musiker selbst kommen am Main zusammen und stellen ihre neuen Programme und CDs an den Ständen ihrer Labels vor, auf den zahlreichen Bühnen in den Messehallen und in der Stadt, denn erstmals präsentiert die Messe ein eigenes Musikfestival mit 40 Konzerten an über 20 verschiedenen Orten im ganzen Stadtgebiet. Al Jarreau wird dabei sein, der den Frankfurter Musikpreis 2016 erhält, die australisch-amerikanische Rockband The Dead Daisies und die beiden jungen Pianisten Joseph Moog und Andrejs Osokins, um nur einige zu nennen.

Deutschlandradio mit eigener Bühne

Mit von der Partie sind auch Deutschlandradio Kultur und der Deutschlandfunk. Von unserer eigenen Bühne, wie in den letzten Jahren ein Gemeinschaftsstand mit dem Deutschen Musikrat, berichten wir in zahlreichen Sendungen live und aufgezeichnet vom Geschehen quer durch die Programme und Sendungen. Um die aktuelle Klangkunst aller Musikgenres wird es gehen, um Musikvermittlung, -politik, -wirtschaft, um Preisträger und Konzerte.

Den Auftakt macht Jule Reimer in der Deutschlandfunk-Sendung "Marktplatz" am Donnerstagvormittag unter dem Titel "Percussion & Co - Cajon, Maraca und Schlagzeug erlernen". Die "Tonart" in D eutschlandradio Kultur nimmt am Nachmittag die Preisträger des Frankfurter Musikpreises und des Deutschen Pianistenpreises ebenso unter die Lupe wie den Afrika-Schwerpunkt der Popakademie Mannheim - mit Mascha Drost am Mikrofon. Unter dem Titel "Kultur öffnet Welten" diskutiert Rainer Pöllmann in der Sendung "Wortwechsel" (Deutschlandradio Kultur) auf einem Expertenpodium am Freitagabend die Frage, wie Kulturschaffende und Institutionen die interkulturelle Teilhabe in einer Einwanderungsgesellschaft ermöglichen. Einen Schlagzeugworkshop mit der jungen Schlagzeugerin Anika Nilles und einen Jazzgitarrenkurs mit Jens Filser bietet "On Stage" im Deutschlandfunk. Am Samstagnachmittag widmet sich dann im selben Programm "Campus & Karriere" dem Thema Musik und Bildung und direkt im Anschluss "Corso" u. a. dem Comeback der guten alten Vinylplatte.

Musikalische Liveacts von Migrantinnen und Migranten und Gespräche über ihre Kunst, u. a. mit dem Cellisten Athil Hamdan, hören Sie in der "Besonderen Aufnahme", die wir in Deutschlandradio Kultur am 16. April ausstrahlen, und später, ebenfalls auf diesem Sendeplatz, eine Gesprächsrunde moderiert von Carola Malter über das künstlerisch wichtige und mitunter abenteuerliche Unternehmen von CD-Produktionen im Rundfunk. Am Sonntagnachmittag dann "Rock et cetera", live mit Tim Schauen, Musik und Gespräche zu Fragen wie: Was hat sich in einem Markt mit rapide sinkenden Alben-Verkäufen und steigender Konzertanzahl verändert? Haben Musik und eigenes Musizieren noch eine Relevanz außerhalb von Castingshows und Streamingdiensten?

Multimediales Angebot

Unter der Überschrift "Typisch Klassik?" moderiert Stefan Lang im "Musikfeuilleton" des Berliner Programms eine Diskussion über eine erhellende Studie der Hamburger Media School. Den Zukunftsperspektiven der klassischen Musik widmet sich schließlich die "Musikszene" im Deutschlandfunk, ausgestrahlt am Montagabend mit Christoph Schmitz am Mikrofon, und einen abschließenden Messerundgang unternimmt das "Musikjournal" einen Tag später.

Livemusik ist in allen Sendungen dabei, die zugleich auf unserer Internetseite ausführlich dokumentiert und mit eigenen Onlinebeiträgen ergänzt werden. Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur präsentieren ihre Programme von der Musikmesse Frankfurt multimedial.

Stefan Lang und Christoph Schmitz

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