Eine Familie, drei starke Marken

 

Deutschlandfunk, Deutschlandfunk Kultur, Deutschlandfunk Nova

(© Deutschlandradio)
(© Deutschlandradio)

Die Medienwelt ist im Umbruch. Immer mehr Anbieter werben on air, auf Bildschirm oder Smartphone um Aufmerksamkeit. Im Zuge der Digitalisierung sind die einst starren Grenzen zwischen den Verbreitungswegen längst gefallen. Die neue Vielfalt ist so verlockend wie verwirrend: Quantität macht die Suche nach Qualität nicht einfacher.

Deutschlandradio trägt dieser Entwicklung Rechnung und erleichtert Hörerinnen und Hörern genauso wie Nutzerinnen und Nutzern mit einer neuen Markenführung die Orientierung. Der neue Familienname macht zukünftig auf allen Verbreitungswegen deutlich: Hier darf man jederzeit Qualität, Relevanz und thematische Vielfalt erwarten.

Deutschland funkt ab Mai unter neuen Namen

Das gemeinsame Gütesiegel Deutschlandfunk unterstreicht ab 1. Mai 2017 die Verwandtschaft der drei Programme und erleichtert die Auffindbarkeit – nicht zuletzt im Netz und bei den immer zahlreicher werdenden Drittplattformen. Die Neuordnung der Namensarchitektur folgt damit auch der Konvergenzstrategie, mit der Deutschlandradio auf die Veränderungen bei der Mediennutzung reagiert: Programminhalte werden noch stärker nicht-linear (on demand) und multimedial ausgespielt. Als öffentlich-rechtlicher Sender steht Deutschlandradio in der Pflicht, überall dort präsent und gut erkennbar zu sein, wo Qualitätsjournalismus nachgefragt wird.

Namensgebung unterstreicht komplementäre Profilierung der Programme

Die neue und stringente Namensgebung markiert zugleich den konsequenten Abschluss der inhaltlichen und strukturellen Modernisierung der Programme. Alleinstellungsmerkmale wurden in den letzten Jahren stärker profiliert, die Programme sind in ihrer Ansprache und in ihrem Zugang zu Themen heute besser unterscheidbar. Die Nacht im Deutschlandfunk wurde zur "Wortnacht", auch das Nachmittagsprogramm wurde erneuert. Bei Deutschlandradio Kultur wurden mit einer Programmreform 2014 Kultur und Politik enger miteinander verzahnt, auch die Strukturen im Haus wurden dementsprechend angepasst. DRadio Wissen präsentiert sich seit seinem Relaunch im gleichen Jahr noch stärker crossmedial und auf die Interessen einer jungen Hörerschaft ausgerichtet.

Unter den sogenannten "gehobenen Programmen" sind die Deutschlandradio-Programme Marktführer und gelten als Maßstab für öffentlich-rechtlichen Journalismus.

Deutschlandfunk: Alles von Relevanz

Der Deutschlandfunk ist eines der führenden Informationsangebote im deutschsprachigen Raum – Qualitätsjournalismus zum Hinhören mit einem Wortanteil von über 80 Prozent, aktuellen Nachrichten und hintergründigen Informationsmagazinen. Lebhaft und kontrovers, meinungsstark und fundiert wird das aktuelle Geschehen in Politik, Wirtschaft, Kunst, Literatur, Forschung, Wissenschaft, Bildung und Medien beleuchtet. Das Programm gilt als "Qualitätsanker" und Agenda-Setter für das politische und kulturelle Deutschland. Wer genau hinhört, wird ab Mai auch ein behutsam modernisiertes Klangdesign entdecken, das die bewährten Inhalte in frischer und zeitgemäßer Verpackung präsentiert.

Deutschlandfunk Kultur: Das Feuilleton im Radio

Deutschlandfunk Kultur ist das nationale Kulturradio: informativ, sinnlich und unterhaltend. Kultur wird alltagsnah, künstlerisch und genreübergreifend beleuchtet. Politik wird in ihrem kulturellen und gesellschaftlichen Kontext erzählt. Deutschlandfunk Kultur ist Kulturradio in seiner modernen Form: niveauvoll, aber nicht elitär; neugierig, weltoffen und vertiefend.

Deutschlandfunk Nova: Es ist kompliziert. Dazu guter Pop

Für eine jüngere Zielgruppe bietet Deutschlandfunk Nova neben spannenden Informationen auch anspruchsvolle Popmusik abseits des Mainstreams, verständliche Nachrichten und Moderationen auf Augenhöhe – und vor allem die Möglichkeit, sich jederzeit über Soziale Medien direkt ins Geschehen einzubringen.

Gemeinsame Apps und Drittplattformen

Gerade in der digitalen Welt ist es besonders wichtig, als Marke schnell und deutlich erkennbar zu sein. Hörer und Nutzer sollen auch auf Drittplattformen unmittelbar den nationalen Hörfunk als Absender erkennen können. Mit der neuen Markenarchitektur können programmübergreifende Plattformen und Apps wie "Dlf24" oder die aktuell geplante "Dlf Audiothek" ihr Angebot gebündelt noch besser präsentieren – unabhängig von Sendezeit und den tradierten Grenzen des Radios.

Im Hintergrund: Deutschlandradio

Die Körperschaft Deutschlandradio bleibt als Name für Medienpolitik, als Arbeitgeber oder in den Mailadressen der Mitarbeiter erhalten, tritt in der Kommunikation nach außen aber zugunsten der drei Programme in den Hintergrund.

Neues Layout ab Mai 2017

Für die visuelle Übersetzung der überarbeiteten Markenarchitektur hat die Berliner Agentur Stan Hema ein neues Corporate Design entwickelt, das die Profilierung der Programme in einer überarbeiteten Optik widerspiegelt.

Das bisherige Erscheinungsbild wurde dabei behutsam modernisiert und aufgefrischt. Die Grundfarben der Programme (blau, orange, grün) und der Körperschaft (grau) wurden in ihren Farbwerten leicht verändert. Die neuen Farben wirken dadurch insgesamt moderner und untereinander harmonischer. Die Programmnamen stehen dabei in einer neuen, luftigeren Schriftart im bewährten Balkenformat. Eine programmübergreifende, verbindende Bildmarke (ein stilisiertes, großes "D") stärkt die Wiederkennbarkeit der drei Programme besonders in der digitalen Welt.

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