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New York gedenkt der Opfer

Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2011

Die Namen der Opfer stehen auf einer Gedenktafel (picture alliance / dpa)
Die Namen der Opfer stehen auf einer Gedenktafel (picture alliance / dpa)

New York verharrt in Stille. Um 8:46 Uhr Ortszeit - als vor zehn Jahren das erste Flugzeuge in einem der Türme einschlug - gedachten die Menschen bei der zentralen Trauerfeier am Ground Zero mit einer Schweigeminute der Opfer der Terroranschläge.

Dort wo einst die Zwillingstürme standen, versammelten sich heute Tausende Menschen, um gemeinsam den zehnten Jahrestag der Anschläge auf die USA zu begehen. Das Gelände rund um das Mahnmal am Ground Zero wurde von zahlreichen Polizisten gesichert. Die Gedenkveranstaltung in New York stand im Zeichen von massiven Sicherheitsvorkehrungen, nachdem in den USA in den letzten Tagen immer wieder vor Anschlägen gewarnt wurde.

arack und Michelle Obama und George W. Bush mit Frau Laura am Mahnmal von Ground Zero in New York (picture alliance / dpa)Barack und Michelle Obama und George W. Bush mit Frau Laura am Mahnmal von Ground Zero in New York (picture alliance / dpa)US-Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle sowie der ehemalige US-Präsident Georg W. Bush und seine Frau Laura gedenken mit Angehörigen den Terroropfern und huldigen den Helfern von damals. Weder Obama noch Bush werden eine Rede halten. Der Vormittag steht ganz im Zeichen der Opfer und Angehörigen. Neben Gedichten und Musik werden von Angehörigen traditionell die Namen der 2983 Opfer verlesen.

Auf den Tag genau vor zehn Jahren stürzten vier Flugzeuge auf zivile und militärische Gebäude der Vereinigten Staaten von Amerika ab. Selbstmordattentäter hatten sich Zugang zu den Cockpits verschafft und die Flugzeuge unter ihre Kontrolle gebracht. Zwei der Flugzeuge lenkten die Terroristen in die Türme des World Trade Centers in New York und eins ins Pentagon bei Washington. Das letzte Flugzeug stürzte in Pennsylvania auf ein Feld, nachdem vermutlich Passagiere des Flugs die Terroristen angegriffen hatten. Der damalige Präsident George W. Bush sprach damals in einem ersten Statement von einer "nationalen Tragödie". Insgesamt verloren bei diesem schlimmsten Terroranschlag der amerikanischen Geschichte mehr als 3000 Menschen ihr Leben und Tausende leiden bis heute an gesundheitlichen Folgen.

Barack Obama und seine Frau Michelle wollen im Laufe des Tages auch an den Trauerfeiern am Pentagon in Washington und an der Absturzstelle des vierten Flugzeugs im Bundesstaat Pennsylvania teilnehmen.

Auch im Roten Rathaus in Berlin wurde der Opfer gedacht. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit erinnerte in seiner Rede an das Bekenntnis zu Freiheit und Demokratie. Dort lägen die größten Herausforderungen, berichtet Verena Kemna im Deutschlandfunk. Die amerikanische Gemeinde in Berlin erinnerte an den zehnten Jahrestag der Terroranschläge in den USA mit einem Gedenkgottesdienst. Unter den Gästen war auch Bundespräsident Christian Wulff.


Programmtipp:
Der Deutschlandfunk bietet zum Tag des Gedenkens neben aktuellen Berichten, Interviews und Kommentaren eine Sondersendung "Deutschland aktuell" vvon 18:10 bis 20:00 Uhr.

Im Deutschlandradio Kultur können Sie zwei längere Sendungen hören: Die Sendung Literatur befasst sich mit der literarischen Aufarbeitung der Ereignisse und die Die Reportage, ein Zeitdokument aus dem Jahr 2001, gibt Einblick in den Alltag einer traumatisierten Stadt.

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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:44 Uhr

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