Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

OB-Stichwahl in Frankfurt

SPD-Kandidat wird Oberbürgermeister

Von Ludger Fittkau

Peter Feldmann regiert künftig in Frankfurt. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)
Peter Feldmann regiert künftig in Frankfurt. (picture alliance / dpa / Wolfram Steinberg)

Der neue Oberbürgermeister von Frankfurt am Main heißt Peter Feldmann (SPD). Überraschend schlug der linke Sozialdemokrat seinen Konkurrenten Boris Rhein (CDU) bei der Stichwahl. Feldmann erhielt rund 57 Prozent der Stimmen, Rhein rund 43 Prozent - ein deutlicher Vorsprung.

Sensation bei den Oberbürgermeister-Wahlen in Frankfurt am Main: Mit 57,4 Prozent der Wählerstimmen schlägt der linke Sozialdemokrat Peter Feldmann den hessischen Innenminister Boris Rhein von der CDU. Die Main-Metropole war in den letzten Jahren von der Union regiert worden. Der deshalb lange als Favorit gehandelte CDU-Mann Rhein bekommt nur 42,6 der Stimmen, obwohl er mit im ersten Wahlgang vor vierzehn Tagen noch vorne gelegen hatte.

Niedrige Wahlbeteiligung

Mit 35 Prozent war die Wahlbeteiligung bei der Oberbürgermeister-Wahl in der größten hessischen Stadt allerdings ebenso niedrig wie bei der gleichzeitigen Stichwahl in der Nachbarstadt Mainz. Dort konnte sich der sozialdemokratische Bewerber Michael Ebling bei der Oberbürgermeisterwahl mit 58,2 Prozent klar gegen seinen grünen Konkurrenten Günter Beck durchsetzen, der 41,8 Prozent erzielte. Im ersten Urnengang vor vierzehn Tagen war die Oberbürgermeister-Wahl in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt noch durch ein Untreue – Verfahren gegen den CDU-Kandidaten überschattet gewesen. Dieser hatte die Stichwahl klar verfehlt. Der Wahlsieger Michael Ebling war bisher Wissenschaftsstaatssekretär im Mainzer Bildungsministerium. Er setzt eine mehr als 60 Jahre lange Tradition von SPD-Oberbürgermeistern in Mainz fort.



Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Rhein in den Römer?

 

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:49 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 16:30 Uhr Nachrichten

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 15:30 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Schwere Unwetter in Deutschland"Wir behalten diese gefährliche Unwetterlage"

Nach einem Unwetter mit starken Regenfällen ist am 29.05.2016 eine Straße in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg) überschwemmt. (dpa / picture-alliance / Jonas Heilgeist)

Blitze, Hagel, Sturmböen und Starkregen: Ein Unwetter hat weite Teile im Süden des Landes verwüstet und auch im Westen und Norden sieht es ziemlich düster aus. Schuld daran ist das Tief "Elvira", das seit vielen Tagen über Deutschland liegt. Die Stagnation der Wetterlage sei deshalb besonders gefährlich, "weil wir ja anders als bei einer Badewanne keinen Abfluss haben", sagte die Meteorologin Katja Horneffer im DLF.

Philosoph Wolfram Eilenberger"Die integrative Kraft des Sports ist ein Mythos"

Die deutschen Spieler Torwart Bernd Leno (hinten, l-r), Sebastian Rudy, Jonas Hector, Mario Gomez, Antonio Rüdiger, Samy Khedira und Jerome Boateng sowie (vorne, l-r) Leroy Sane, Julian Draxler, Mario Götze und Joshua Kimmich. (dpa / Christian Charisius)

Der Philosoph Wolfram Eilenberger sieht in Deutschland ein hohes Maß an Alltagsrassismus. Die angebliche Boateng-Äußerung von AfD-Vize Alexander Gauland nannte er im Deutschlandfunk unverantwortlich. Die "integrative Kraft des Sports" bezeichnete Eilenberger allerdings als Mythos: "Wir bilden uns ein, dass der Sport eine sehr starke integrative Kraft hat, während das nur in zwei, drei Sportarten der Fall ist."

Hass auf Schwule in RusslandWas tun? Nicht aufgeben!

Zwei Männer küssen sich. (picture alliance / dpa)

Die Situation der Homosexuellen in Russland ist prekär, und Präsident Putin kümmert das wenig. Markus Ulrich vom Lesben- und Schwulenverband sieht die Diskriminierung in einem größeren Zusammenhang: als Teil einer antidemokratischen Entwicklung.

Preisverfall"Ein Zurück zur Milchquote ist nicht die Antwort"

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt von der CSU in der Bundespressekonferenz. (picture alliance / dpa / Bern von Jutrczenka)

Viele Landwirte in Deutschland leiden unter dem Preisverfall der Milch. Vor einem Treffen in Berlin mit Vertretern der Milchindustrie und des Handels kündigte Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) rasche Hilfen für die Bauern an. Ein Zurück zur Milchquote werde es aber nicht geben, sagte Schmidt im DLF.

Griechenland-Hilfen"Die Wahrheit kommt nur scheibchenweise ans Licht"

Der CDU-Abgeordnete Klaus-Peter Willsch. (imago/Sven Simon)

Der CDU-Finanzpolitiker Klaus-Peter Willsch hält es weiterhin für sinnvoll, dass Griechenland geordnet aus der Euro-Zone austritt. Er sagte im DLF, es sei kaum überraschend, dass nun einen Schuldenschnitt gesprochen werde. Auch rechne er mit wachsendem Widerstand in der Unionsfraktion gegen weitere Hilfsprogramme für Athen.

NationalismusEU-Kritik ist die Angst vor einer fehlenden Identität

Die Flagge Großbritanniens und die der Europäischen Union (Facundo Arrizabalaga, dpa picture-alliance)

War vor der Europäischen Union wirklich alles besser? Wir haben keine wirkliche Idee mehr, was unsere Nationen eigentlich sind, meint Klaus Weinert. Die Angst vor Fremden ist nichts anders als die eigene Verunsicherung, die Suche nach Identität durch Rückzug in die eigenen vier Wände.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Chemie-Tarife  Erste Verhandlungen in Hessen vertagt | mehr

Kulturnachrichten

Datenbankserver des SZ-Magazins im Mai gehackt  | mehr

Wissensnachrichten

Sonne  Lichtphänomen in Manhattan | mehr