Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Parlamentswahlen in Kroatien

Kopf-an-Kopf-Rennen von Regierungspartei und Opposition erwartet

Eine Kroatin wählt in Banja Luka. (AP)
Eine Kroatin wählt in Banja Luka. (AP)

In Kroatien wird ein neues Parlament gewählt. Rund vier Millionen Menschen im Inland sowie weitere 400.000 im benachbarten Bosnien-Herzegowina sind zur Stimmabgabe aufgerufen. Umfragen zufolge deutet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der konservativen Regierungspartei, der Kroatischen Demokratischen Union (HDZ), von Ministerpräsident Ivo Sanader und der oppositionellen Sozialdemokratischen Partei (SDP) mit ihrem Spitzenkandidaten Zoran Milanovic an.

Die Bürger werfen der Regierungspartei Mangel an Fortschritten bei der Verbesserung des Lebensstandards und beim Kampf gegen Korruption vor. Die Sozialdemokraten versprechen in ihren Wahlprogrammen Impulse für die Wirtschaft und einen Abbau der Arbeitslosigkeit von zuletzt 14 Prozent sowie höhere Löhn. Außenpolitisch streben beide Parteien eine Mitgliedschaft in der EU und in der Nato an. Anfang Januar wird Kroatien Mitglied im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen.

Nach der Unabhängigkeit Kroatiens 1991 wurde die frühere jugoslawische Teilrepublik von der HDZ regiert. Von 2000 bis 2003 lag die Führung in den Händen der Sozialdemokraten, bevor die HDZ wieder die Regierungsverantwortung übernahm.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:26 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 17:05 Uhr Wirtschaft und Gesellschaft

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 17:07 Uhr Studio 9

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Herbstlaub richtig entsorgenBiotonne oder Kompost

Frau fegt Laub in Richtung der Kamera. (dpa/picture alliance/Sebastian Kahnert)

Jedes Jahr im Herbst heißt es aufs Neue: Wohin mit dem Laub, das auf Wegen und Wiesen liegt? Kann es da bleiben oder muss es entsorgt werden? Praktisch ist die Kompostierung im eigenen Garten. Ansonsten gehören die alten Blätter in die Biotonne.

Jörg Schindler: "Panikmache"Die Lust an der Angst

Elektroschocker (picture alliance/dpa/Foto: Boris Roessler)

Aus Angst vor Gewalt und Terror decken sich Menschen mit Waffen ein und fliegen nicht mehr ins Ausland, schreibt Jörg Schindler in "Panikmache". Völlig irrational wird es, wenn es um die eigenen Kinder geht, heißt es in dem Sachbuch, das in den Bestsellerlisten steht.

Jelinek an der SchaubühneLustvolle Entzauberung der Traumfabrik

Jule Böwe, Renato Schuch, Nadja Krüger in "Schatten (Eurydike sagt)" an der Berliner Schaubühne (Foto: Gianmarco Bresadola/Schaubühne)

In "Schatten (Eurydike sagt)", Elfriede Jelineks Version des Eurydike-Mythos, ist die Hauptfigur eine Schriftstellerin, die stets im Schatten ihres Geliebten Orpheus stand. Katie Mitchell zeigt die beiden mittels Videosequenzen wie ein Hollywood-Paar.

Europäische Zentralbank"Die Ausweitung der Liquidität braucht ein Ende"

Hans Michelbach von der CSU (imago stock&people)

Nach Ansicht des Obmannes der Union im Finanzausschuss, Hans Michelbach, ist EZB-Chef Mario Draghi mit seiner umstrittenen Geldpolitik gescheitert. Die Ausweitung der Liquidität durch den Kauf von Staatsanleihen führe in eine Haftungs- und Schuldenunion, sagte der CSU-Politiker Hans Michelbach im Deutschlandfunk.

Massaker von Babi Jar Der Massenmord begann nicht erst in Auschwitz

Blumen liegen auf Grabsteinen an der Gedenkstätte von Babi Jar, in der Nähe von Kiew (picture alliance / dpa / Andreas Stein)

In der Schlucht von Babi Jar in der Nähe von Kiew begann am 29. September 1941 eine der größten Massenexekutionen des Zweiten Weltkriegs. Einsatzgruppen der SS trieben die jüdischen Einwohner aus der Stadt und erschossen mehr als 30.000 Menschen.

Folgen des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei "Zuckerbrot für Diktaturen"

Afrikanische Flüchtlinge auf Sizilien sind in Wärmedecken eingehüllt. (picture alliance / dpa / Olivier Corsan)

Die EU tue alles, um Asylsuchende von Europa fernzuhalten, ist der Gründer des italienischen Flüchtlingsrates Christopher Hein überzeugt. Dies geschehe nach dem Vorbild des Türkei-Deals. Hein kritisiert, dass dabei auch Gelder an Diktaturen in Afrika fließen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Lage in Syrien  Erdogan telefoniert mit Merkel | mehr

Kulturnachrichten

Philipp Demandt übernimmt Frankfurter Museen  | mehr

Wissensnachrichten

Thailand  Kein Handel mehr mit Seepferdchen | mehr