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„Reformation quergedacht“

9.-15. Oktober: Themenwoche im Deutschlandfunk

Das Erfurter Luther-Denkmal steht vor der Kaufmannskirche auf dem Anger genannten Bereich. Luther lebte zwischen 1501 und 1511 in Erfurt.  (imago/Klaus Martin Höfer)
Das Erfurter Luther-Denkmal steht vor der Kaufmannskirche auf dem Anger genannten Bereich. Luther lebte zwischen 1501 und 1511 in Erfurt. (imago/Klaus Martin Höfer)

Drei Wochen vor dem 500-jährigen Reformationsjubiläum fragt der Deutschlandfunk nach: Welchen Wert haben die starken Worte Luthers tatsächlich noch im Hier und Jetzt? Ist wirklich schon alles gesagt worden zu Gnade, Gewissen, Widerspruchsgeist – oder gibt es da noch mehr? Unentdecktes, vielleicht sogar Verstörendes? Vom 9. bis 15. Oktober spürt die Themenwoche "Reformation quergedacht" dem Weltbewegenden und Widersprüchlichen der Reformation nach, quer durch die Themengebiete, quer durch die Jahrhunderte, quer durch die Redaktionen.

Die "Informationen am Morgen" machen am 9. Oktober den Auftakt und fragen den thüringischen Ministerpräsidenten Ramelow, ob sein Glauben Einfluss auf seine Politik hat. Die Wirtschaftsredaktion nimmt in einer dreiteiligen Reihe das Verhältnis von Protestantismus und Kapitalismus unter die Lupe, die Kultur zeigt in mehreren Gesprächen die Impulse für die verschiedenen Künste, die Wissenschaft blickt in den Sternenhimmel des 16. Jahrhunderts; die "Lebenszeit" ergründet, wer überhaupt noch an etwas glaubt, mit und ohne Religion. Die Religionsredaktion fragt: Wo bleiben die Reformatorinnen?

deutschlandfunk.de/reformation500

Im Internet wird die vielschichtige Deutschlandfunk-Jubiläumsbilanz in einem Dossier gebündelt. Im Radio sind die hintergründigen Beiträge in den Kultur- und Politiksendungen zu hören, tauchen dabei an überraschenden Programmplätzen auf und stören mit Ansage den Betriebsablauf. Die Themenwoche ergänzt damit die Berichterstattung des Deutschlandfunks zum Reformationsjubiläum. So kommentieren und interpretieren noch bis zum 31. Oktober Prominente und Nicht-Prominente, Christen und Nicht-Christen, Künstler, Akademiker, Handwerker oder auch ein Mechanikermeister namens Martin Luther im Deutschlandfunk jeden Tag eine von Luthers 95 Thesen. Der Festakt zum Reformationstag am 31. Oktober wird von 17.00 bis 18.00 Uhr live im Deutschlandfunk übertragen.

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