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"Röttgen ist einen großen Schritt gegangen"

Grünen-Politikerin Lemke begrüßt Vorschlag zu Gorleben

Arbeiten im Salzstock Gorleben (AP)
Arbeiten im Salzstock Gorleben (AP)

Die Grünen verlangen neue Verhandlungen über ein Atommüll-Endlager. Es müsse ein nationaler Konsens angestrebt werden, sagte die rheinland-pfälzische Energieministerin Eveline Lemke im Deutschlandfunk.

Die rheinland-pfälzische Energieministerin Eveline Lemke plädiert für rasche und umfassende Verhandlungen über ein Atommüll-Endlager in Deutschland. In die Beratungen müssten neben den Ländern auch die Vorsitzenden der Bundestagsfraktionen eingebunden werden, sagte die Grünen-Politikerin im Deutschlandfunk. Es müsse ein nationaler Konsens angestrebt werden, um in der Endlagerfrage eine zukunftssichere Lösung zu erreichen.

Lemke begrüßte den Vorschlag von Bundesumweltminister Röttgen, die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben vorerst einzustellen: "Mit diesem jetzt vorgelegten Papier ist Norbert Röttgen einen großen Schritt gegangen." Zwar müsse sich Gorleben dem Vergleich mit anderen Standorten stellen. Aber: "Ich bin ziemlich sicher, dass aufgrund verschiedener Indikatoren zur geologischen Situation, Gorleben dann sicherlich ausscheidet."

Gestern hatte Bundesumweltminister Norbert Röttgen bestätigt, dass die Erkundung des Salzstocks Gorleben noch in diesem Jahr eingestellt wird. Als Vergleichs-Standort bleibe Gorleben aber erhalten, heißt es in einem Schreiben des CDU-Politikers, in dem er den Ländern seinen Vorschlag unterbreitet.

Link zum Thema

"Gorlebendialog" des Bundesumweltministeriums

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:49 Uhr

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