Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Sarrazin bleibt in der SPD

Anträge für den Ausschluss wurden zurückgezogen

Thilo Sarrazin (Deutschlandradio - Bettina Straub)
Thilo Sarrazin (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Thilo Sarrazin bleibt SPD-Mitglied. Nachdem am Donnerstag die mündliche Verhandlung im Parteiausschlussverfahren gegen den ehemaligen Bundesbanker begonnen hatte, wurden die Anträge für den Ausschluss bereits am Abend zurückgezogen.

Die Schiedskommission des SPD-Kreisverbandes Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf einigte sich auf Sarrazins Verbleib in der SPD. Alle vier Antragsteller - darunter die Bundes-SPD - hätten ihre Ausschlussanträge zurückgezogen, verkündete die Vorsitzende Sybille Uken. Basis für die Entscheidung sei eine Erklärung Sarrazins gewesen.

Sarrazin war parteischädigendes Verhalten vorgeworfen worden. Der Bestsellerautor hatte in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" provokante Thesen zu Migranten verbreitet. Unter anderem hatte der Volkswirt den Zuwanderern mit muslimischem Glauben abgesprochen, sich in Deutschland integrieren zu wollen.

Links zum Thema bei dradio.de:

Zum Muslim wird man gemacht <br> Buchprojekt wehrt sich gegen Sarrazins Thesen

O je, die Deutschen stinken!

Selbstreinigungskräfte der Öffentlichkeit <br> Patrick Bahners: "Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam", C. H. Beck, München 2011

"Zu gänzlich anderen Ergebnissen gekommen" - Migrationsforscherin wirft Thilo Sarrazin Fehlinterpretation vor

Auf der Woge des Populismus <br> Dänemark und das Phänomen der neuen Rechten in Westeuropa (DLF)

Bundes-SPD will "Emigration" Sarrazins - <br> Scheidender Bundesbank-Vorstand soll aus Partei ausgeschlossen werden

Sarrazin zieht von der Bundesbank ab - <br> Debatte um umstrittene Migrantenthesen geht weiter

SPD-Politiker begrüßen Parteiausschlussverfahren gegen Sarrazin - <br> Berliner Kreisverband stellt sich gegen Bundesbank-Vorstandsmitglied

Sarrazin lehnt SPD-Austritt ab - <br> Kritik an dem umstrittenen Bundesbänker mehrt sich

Merkel rügt Sarrazin - <br> Kritik aus allen Reihen an neuen Migrationsaussagen

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:41 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 06:10 Uhr Informationen am Morgen

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 06:05 Uhr Studio 9

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Samenspende vom gefallenen SohnEltern kämpfen für ihr Recht auf ein Enkelkind

Irit und Asher Shahar an Omris Grab (Igal Avidan)

Seit der Staatsgründung 1948 starben in Israel über 23.000 Soldaten. Deren Eltern nennt man dort "verwaist". Zwei dieser Hinterbliebenen kämpfen um ein Enkelkind von ihrem während des Militärdienstes gefallenen Sohnes.

Wunschlisten vor SondierungsgesprächenDie finanzielle Spielraum ist enger als gedacht

Zahlreiche verschiedene Geldscheine. (dpa/picture-alliance/Daniel Reinhardt)

Wenn jetzt über die Bildung einer Regierungskoalition verhandelt wird, dann geht es auch darum, welche Steuern vielleicht gesenkt werden oder wo Ausgaben erhöht werden können. Wenn alle Ideen umgesetzt würden, könnten die Kosten bei bis zu 180 Milliarden Euro liegen - so viel Geld gibt es aber nicht.

Literaturscouts in New YorkAuf der Suche nach dem nächsten Bestseller

Buchladen in Williamsburg, Brooklyn, New York (imago/UIG)

Was sich in den USA verkauft, funktioniert meist auf der ganzen Welt. Also schicken Verlage Literaturscouts besonders nach New York, dem Mekka der nordamerikanischen und internationalen Literatur. Die Scouts haben feine Spürnasen und sind vor allem eines: schnell.

EU-Türkei-Beziehungen"Es gibt nichts Wichtigeres, als die Gesprächskanäle offenzuhalten"

CDU-Politiker und MdB Detlef Seif spricht im Bundestag am Mikrofon (dpa/picture alliance/Michael Kappeler)

Der CDU-Europapolitiker Detlef Seif begrüßt die Kürzung von Zahlungen an die Türkei durch die EU. Gleichzeitig warnt er davor, die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei komplett abzubrechen. Man müsse im Dialog bleiben.

Skulptur "Domestikator" vom Atelier van LieshoutEin Kunstwerk sorgt für Empörung

Die Skulptur "Domestikator" des Künstlers Joep van Lieshout (imago / Emeric Fohlen)

Eigentlich sollte die Skulptur "Domestikator" während der Pariser Kunstmesse FIAC vor dem Louvre zu sehen sein. Das Museum verbot dies. Die Holzplastik sei eine "brutale Vision", hieß es von Seiten des Museums. Ein Skandal?

PsychologieWie Du bestimmst, was Du träumst

Eine junge Frau schläft (imago/stock&people/Westend61)

Australische Psychologen haben herausgefunden, was man tun kann, um die Chancen für sogenannte Klarträume zu erhöhen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Jamaika-Sondierung  Gemischte Gefühle | mehr

Kulturnachrichten

Preis der Nationalgalerie an Agnieszka Polska  | mehr

 

| mehr