Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Schießerei bei "Batman"-Premiere in Denver

Polizei: 12 tote und 38 verletzte Kinobesucher

Im Century 16 Theater in Aurora fielen während der Filmpremiere die tödlichen Schüsse. (picture alliance / dpa / Bob Pearson)
Im Century 16 Theater in Aurora fielen während der Filmpremiere die tödlichen Schüsse. (picture alliance / dpa / Bob Pearson)

Ein Bewaffneter hat während der Premiere des neuen "Batman"-Films in einem Vorort der US-Metropole Denver das Feuer eröffnet. Bei der Schießerei wurden 12 Menschen getötet und 38 verletzt. Die Polizei konnte den jungen Mann festnehmen.

Ein bewaffneter Schütze hat in einem vollen Kinosaal in einem Vorort der US-Metropole Denver das Feuer auf die Kinobesucher eröffnet. Nach Polizeiangaben wurden 12 Menschen getötet und 38 verletzt. Der mutmaßliche Täter sei festgenommen worden, sagte der örtliche Polizeichef Dan Oates. "Wir haben keinen Grund zur Annahme eines zweiten Schützen."

In dem Kino in der Stadt Aurora im Bundesstaat Colorado wurde um Mitternacht der jüngste Film aus der "Batman"-Reihe gezeigt, "The Dark Knight Rises". Am Ort des Überfalls herrschte Medien zufolge Chaos. Augenzeugen berichten, viele Besucher der "Batman"-Vorstellung seien verwirrt gewesen, weil sie glaubten, die Schüsse kämen aus dem benachbarten Kinosaal.

Der Täter soll die Tür zum Notausgang eingetreten haben und eine Tränengas in den Saal gesprüht haben. Polizeisprecher Frank Fania sagte dem Fernsehsender CNN, der Verdächtige sei ungefähr 20 Jahre alt. Er habe eine schusssichere Weste getragen und sei mit einem Gewehr sowie zwei Pistolen bewaffnet gewesen.

Das Motiv des Schützen sei noch unklar, so Fania weiter. Nach der Tat wurde zunächst das Auto des Täters auf Sprengstoff untersucht, später auch die Wohnung des Mannes. Vorsichtshalber wurden dabei umliegende Appartements evakuiert.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:55 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 16:35 Uhr Forschung aktuell

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 15:30 Uhr Tonart

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Germanistin Sandra Richter"Deutschsprachige Literatur wird global wahrgenommen"

Eine junge Frau betrachtet im Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar eine Porträtbüste von Johann Wolfgang Goethe. (dpa / picture alliance / Hendrik Schmidt)

Rockstars und Jeansdesigner nutzen Rilke-Verse als Kontext. Und es gibt viele weitere Bespiele für den weltweiten Einfluss deutscher Literatur. Die Germanistin Sandra Richter hat ein Buch über deren Weltgeschichte veröffentlicht – "eine Geschichte des kulturellen Austauschs".

Antisemitismus in Deutschland"Wir brauchen eine gesellschaftspolitische Offensive"

Volker Beck (Grüne) spricht am 03.06.2016 im Deutschen Bundestag in Berlin. (dpa)

Auf Demonstrationen in Berlin wurden kürzlich israelische Flaggen verbrannt. Volker Beck von den Grünen fordert deswegen mehr Aufklärung über Antisemitismus. Allein mit ordnungspolitischen Maßnahmen ließe sich das Problem nicht lösen, sagte er im Dlf.

80 Jahre Bunker in WünsdorfNazis, Russen und Touristen

Ein Bunker im Wald nahe dem brandenburgischen Ort Wünsdorf. (Philipp Buder/Thomas Klug)

1937 wurde im brandenburgischen Wünsdorf mit dem Bau streng geheimer Bunker begonnen – das Oberkommando der Wehrmacht sollte von dort den Zweiten Weltkrieg dirigieren. Die Bunkeranlagen sind mittlerweile ein Mahnmal und locken viele Touristen an.

Soziale MedienWas Facebook mit unseren Gehirnen macht

Eine Computersimulation des menschlichen Gehirns mit roten bis blauen Flächen. Je rötlicher ein Areal, desto mehr Myelin ("weiße Substanz") gibt es dort. (Nature / Matthew F. Glasser, David C. Van Essen)

Warum werden einige Jugendliche regelrecht süchtig nach sozialen Medien? Facebook etwa bediene sich raffinierter Mechanismen, um Usern vorzugaukeln, sie seien dort unersetzlich - und Facebook unentbehrlich für sie, sagt Neurowissenschaftlerin Franca Parianen.

NiedersachsenAuf der Suche nach Glyphosat-Alternativen

Ein Traktor bringt Glyphosat auf einem Feld in Niedersachsen aus (picture alliance/ dpa/ Steven Lüdtke)

Ein "Weiter so!" in Sachen Glyphosat darf es nicht geben: Darin sind sich Vertreter von CDU, SPD und Grünen im Landtag in Hannover einig. Ob und welche Alternativen für die Landwirtschaft in Niedersachsen bestehen, darüber gehen die Meinungen jedoch auseinander.

WeihnachtenJesus ist konsumkompatibel

Die "Herz-Jesu-Darstellung", eine aufwendig handbemalte Jesus-Figur aus Spanien ist im Devotionalien-Laden "Ave Maria" in der Potsdamer Straße in Berlin zu bewundern. (dpa / picture alliance / Jens Kalaene)

Bescheidenheit und Besinnung statt Völlerei und Verschwendung? Jedes Jahr gehen die guten Vorsätze im vorweihnachtlichen Kaufrausch unter. Und zwar auch deshalb, weil Religion und Massenkonsum zusammengehören, meint Matthias Gronemeyer.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Regierungsbildung  SPD-Spitze für Sondierung | mehr

Kulturnachrichten

Ralph Rugoff kuratiert die Venedig-Biennale 2019 | mehr

 

| mehr