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Schnick, Schnack, Netz

Gamescom 2012 - ein Multimedia-Spezial auf dradio.de

Medium im Wandel: Computerspiele (picture alliance / dpa - Oliver Berg)
Medium im Wandel: Computerspiele (picture alliance / dpa - Oliver Berg)

Handys, Minikameras und Mikrofone: Deutschlandradio-Reporter berichteten vier Tage lang von der Gamescom 2012 in Köln, der europaweit größten Branchenmesse. Wie sieht die Zukunft von Computerspielen aus? Wie stellt sich die Branche auf? Was ist Immersives Spielen? Eindrücke finden Sie in unserem Multimedia-Spezial.

Die drei Programme des Deutschlandradios berichteten zusätzlich live von der Gamescom. Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen über ein Medium im Wandel.2012.

Aufregung auf der Gamescom - Assassins Creed 3

Philip Banse war in den Hallen der Gamescom 2012 unterwegs als es plötzlich hektisch wurde. Mit dem Smartphone filmte er, was dann passierte.





Mitten im Spiel

Hüpfen, schmettern, Gas geben: Immersive Spiele sollen uns virtuelle Welten noch näher bringen. Funktioniert das? Und wie sieht das aus? Markus Dichmann macht den Test.




Jobfaktor Games

Die deutsche Spielebranche klagt: Es gibt zu wenige Nachwuchskräfte. Sina Fröhndrich über die Stellensuche auf der Spielemesse.



Gamescom 2012 - Eindrücke des zweiten Tages:




Die erweiterte Realität

Dinosaurier streicheln, eine epische Weltraumschlacht steuern, das Wohnzimmer in Flammen setzen: Spieler sollen das unmittelbar erfahren können - mit "Augmented Reality" - der erweiterten Realität. Bisher stand "AR" vor allem für klobige Brillen, die ein leichtes Gefühl von 3D vermitteln. Auf der Gamescom 2012 gibt es aber neue vielversprechende Ansätze. Markus Dichmann hat sie ausprobiert.




Eine Reise in die Vergangenheit

High Definition, Mehrkernprozessoren und bombastischer Sound. Die Spielewelt kann eine High-Tech-Branche sein. Muss sie aber nicht. Auf der Gamescom begeben sich viele Besucher bewusst auf eine Reise zu den Anfängen der Computerspielewelt. Markus Dichmann hat sich umgeschaut:




Bunte neue Spielewelt

Es ist ein mächtiges Spektakel, wenn sich die Tore zur Gamescom öffnen. Tausende stehen in Schlangen und warten nur darauf, endlich eine der heißersehnten Neuveröffentlichungen anzutesten. Mitten im Getümmel hat Sina Fröhndrich Stimmen eingefangen, die erklären, was und warum die Gamer eigentlich so gerne spielen:




Ein Messegast aus Stahl

Sag mir, wo die Jungen sind! Auch die Bundeswehr präsentiert sich auf der Gamescom: Mit einem Panzer - direkt neben Baller- und Kriegsspielen. Für den einen oder anderen Besucher hat das ein Geschmäckle. Für die Bundeswehr ist es ganz normales Marketing:




Der Clan-Chef

Felix, Manager der Deutschen Starcraft-2-Nationalmannschaft, erläutert Philip Banse bei der deutschen Ausscheidung für die World Cyber Games den Reiz dieses Computerspiels und erzählt, was der Manager eines Spieler-Clans so macht:




Branche im Umbruch

Spiele für Smartphones und das Internet setzen die etablierten Spieleentwickler unter Druck. Die weltweiten Verkaufszahlen von klassischen Spielen gehen zurück. Ein Gespräch über die Herausforderungen der Zukunft - mit Olaf Coenen, Vorstand des Spieleverbandes BIU und Geschäftsführer von Electronic Arts Deutschland.




Urheberrecht bei Spielen

Digitale Güter und Urheberrecht - zwischen diesen beiden Sphären knallt es regelmäßig. Musik- und vor allem Film-Konzerne klagen über massenhafte Urheberrechtsverletzungen im Internet und wollen ihr Recht durchsetzen - mit teilweise rabiaten Methoden. Auch Computerspiele werden als digitale Güter vertrieben, auf silbernen Scheiben oder als Datei über das Internet. Wie Musik und Film sind Computerspiele ein Milliarden-Geschäft - und dennoch hört man die Spiele-Branche kaum klagen über massenhafte Urheberrechtsverletzungen im Internet.

Philip Banse spricht mit Tim Rupp, Anwalt für Urheberrecht in der Informationstechnologie. Rupp berät einige der größten Unternehmen der Computerspiele-Industrie, aber auch kleine Spiele-Verlage.




Turbulenter Start

Mehr als 250.000 Besucher in nur wenigen Tagen. Für die Messegäste heißt das: Lange Schlangen und viel Gedrängel:



Weitere Eindrücke vom ersten Besuchertag der Spielemesse Gamescom finden Sie in unserer Bildergalerie.


Deutschlandradio auf der Gamescom


(Mit Sina Fröhndrich und Benjamin Hammer)

Besuchen Sie uns am Deutschlandradio-Stand in Halle 10.1, A059. Sie finden uns auch auf Facebook, wo Deutschlandfunk, Deutschlandradio Kultur und DRadio Wissen mit ihren Hörern diskutieren.

Beiträge zur Gamescom aus den drei Programmen finden Sie gesammelt auf unserem Portal Gamescom 2012.

Gamescom: Die DLF-Sendung "Marktplatz" live auf der Spielemesse (Deutschlandradio - Christian Sülz)Gamescom: Die DLF-Sendung "Marktplatz" live auf der Spielemesse (Deutschlandradio - Christian Sülz)Donnerstag, 16. August

10:10 bis 11:30
Marktplatz live
Deutschlandfunk
Diskutieren Sie mit auf Facebook

DRadio Wissen - Tagesthema: Gamescom 2012

11:00/12:00/15:00
"Agenda" live
DRadio Wissen-Reporter berichten

17:07 bis 18:00
"Ortszeit"
Deutschlandradio Kultur
- Trends bei den Computerspielen
- "Lost in Space", Beratungsstelle der Caritas Berlin für Computer- und Internetsüchtige - Interview mit Jannis Wlachojiannis

18:05 bis 19:30
"Redaktionskonferenz" live
DRadio Wissen

Freitag, 17. August
Deutschlandradio Kultur berichtet tagesaktuell im "Radiofeuilleton" und in
"Fazit"

Samstag, 18. August
11:00 bis 12:00
"Online Talk" live
DRadio Wissen
Seit mehr als 30 Jahren spielt Jörg Langer und seit fast 30 Jahren schreibt er über Spiele. Mit gerade mal 25 Jahren gründet er gemeinsam mit Charles Glimm und Toni Schwaiger eins der wichtigsten deutschen Spielemagazine - Game-Star kam 1997 auf den deutschen Markt. Langer blieb dort einige Jahr Chefredakteur, bis er 2005 mit Publishing Office Langer den Schritt in die Selbstständigkeit wagte.

14:05 bis 15:00
"Breitband" live
Deutschlandradio Kultur

Mit folgenden Themen:

Das Design der Virtualität
Gespräch mit Gamedesign-Professor Thomas Bremer

Wir sprechen mit ihm über die Utopie der virtuellen Realität, das Versinken in digitalen Games und die Rolle verschiedener sinnlicher Ebenen wie Ton, Grafik und Hardware.

Spiele als Kreativplattform
Gespräch mit Andreas Hedrich über das "Creative Gaming”.
Mit dem "Creative Gaming" folgen Spielerinnen und Spieler neuen Pfaden. Sie handeln außerhalb der eigentlichen "Mission", zweckentfremden das Spiel oder schreiben es sogar um.

Retro-Gaming: Das Haus der Computerspiele
Stand mit Retro-Games auf der Gamescom 2012 (Vera Linß, Breitband)Stand mit Retro-Games auf der Gamescom 2012 (Vera Linß, Breitband)Gespräch mit Journalist René Meyer
Auch ganz alte Spiele erfreuen sich immer noch großer Beliebtheit. René Meyer archiviert Retro-Games im "Haus der Computerspiele". Wir sprechen mit dem Journalist und Spielefan über die Frage, wie Computerspiele Kultur und Gesellschaft prägen - und wieso man sie aufbewahren sollte.




Aus allen Zocker-Epochen
Christian Grasse über die Sounds alter Games
Eine ganze Halle auf der Gamescom widmet sich dem Thema Retro-Gaming, also lauter Computerspielsachen die vor zwanzig, dreißig Jahren mal schön und modern waren. Dort ist es auch ganz schön lärmig, klingt aber wie eine Zeitreise in die Vergangenheit.



Immersives Spielen
Markus Dichmann über die Möglichkeiten, im Spiel zu versinken
Schon lange Traum der Zocker-Gemeinde: Das immersive Spielen, bei dem man in das Spiel direkt eintaucht. Wie das geht, hat sich unser Reporter erklären lassen.




16:30 bis 17:00
Computer und Kommunikation
Deutschlandfunk



Mehr bei deutschlandradio.de

 

Links bei dradio.de:

Sammelportal Gamescom 2012

 

Externe Links:

Gamescom

 

 

Letzte Änderung: 29.10.2013 17:49 Uhr

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Aus unseren drei Programmen

ItalienVollzeitjob im Rentenalter

Zubereitung von Knödeln in der Küche in Südtirol, Italien.  (imago/Joker)

In Italien werden immer weniger Kinder geboren. Das hat zur Folge, dass immer weniger berufstätige Menschen für mehr Menschen die Rente erwirtschaften müssen. Italienische Senioren liegen den Jungen aber bei Weitem nicht auf der Tasche. In den meisten Familien tragen sie sogar zum Einkommen bei.

Beatrix von Storch und Co.Wer hat die beste Ausrede?

Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Bundessprecherin. (picture alliance / dpa / Karlheinz Schindler)

Beatrix von Storch, Vize-Chefin der AfD, schiebt die Schuld für ihre Forderung, auf Flüchtlinge zu schießen, auf ihre Computermaus. Mit ihrer absurden Ausrede ist sie nicht allein. Der Publizist Friedrich Küppersbusch erklärt uns die Geschichte der peinlichsten Ausflüchte.

Urteil in Kalifornien Kein Geld fürs Lösen von Captchas

Sie sollen verhindern, dass Computerprogramme Accounts oder Dienste im Netz zuspammen - Captchas. Wer die kryptischen Zeichen entschlüsselt, hilft damit aber auch den mächtigen Internetkonzernen beim Bücherscannen - für lau.

Türkei und die Flüchtlinge"Ein Wettlauf der Schäbigkeit"

Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Bündnis 90/Die Grünen) spricht am 06.05.2015 bei der Internetkonferenz Re:publica in Berlin. (dpa / picture-alliance / Britta Pedersen)

Die Grünen-Politikerin Roth hat an die Türkei appelliert, Flüchtlinge aus der syrischen Provinz Aleppo sofort ins Land zu lassen. Man dürfe die Menschen nicht an der Grenze festhalten und dort in Lager einsperren, sagte sie im DLF. Bei den Gesprächen europäischer Politiker mit der Türkei dürfe es nicht nur um die Abwehr von Flüchtlingen gehen.

FlüchtlingeAfrika profitiert von fremden Gästen

Selbst-organisiertes Flüchtlingscamp am Rande des Flüchtlingslagers Dadaab in Kenia (dpa / Dai Kurokawa)

Hunderttausende Flüchtlinge werden in afrikanischen Nachbarländern aufgenommen, nicht selten als Gäste von Privatleuten, die selbst arm sind. Mehr noch, so die Kenia-Korrespondentin Bettina Rühl, die Gastländer würden davon wirtschaftlich profitieren.

Koalitionsstreit um Familiennachzug"Einzelfallregelung sendet ein Signal, das wir nicht wollen"

 Die CDU-Obfrau im NSA-Untersuchungsausschuss, Nina Warken. (Imago / Sven Simon)

In der Debatte um das neue Asylgesetz II streiten Union und SPD über den Familiennachzug. Der SPD-Vorschlag einer Einzelfallregelung für minderjährige Flüchtlinge sende ein falsches Signal, sagte die CDU-Politikerin Nina Warken im Deutschlandfunk. Man dürfe jetzt für Familien keine Anreize schaffen, ihre Kinder alleine auf den Weg nach Europa zu schicken.

 

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