Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Sicherheitskonferenz in München beginnt

3700 Polizisten bewachen die Veranstaltung

Absperrvorkehrungen vor dem Bayerischen Hof stehen bereit.  (AP)
Absperrvorkehrungen vor dem Bayerischen Hof stehen bereit. (AP)

Heute beginnt in München die 46. Sicherheitskonferenz, auf der Politiker und Militärs aus 40 Ländern über Themen wie Abrüstung, Energiesicherheit sowie die Situation in Afghanistan und Nahost beraten werden. Deutschland wird von Außenminister Guido Westerwelle (FDP) und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) vertreten.

Im Deutschlandfunk forderte Westerwelle, dass der Iran zukünftig völlige Transparenz bezüglich seines Atomprogramms an den Tag lege.

"Ein atomar bewaffneter Iran, das wäre ja nicht nur eine Bedrohung für die Länder in der Region; es würde auch vor allen Dingen die Weltgemeinschaft erheblich beschäftigen und auch die Stabilität gefährden", sagte Westerwelle.

Auch Irans Außenminister Manuchehr Mottaki wird heute in München erwartet, sagte Wolfgang Ischinger, Leiter der Sicherheitskonferenz, in der ARD.

Russland hatte vorgeschlagen, in Europa ein neues Sicherheitssystem aufzubauen. US-Außenministerin Hillary Clinton lehnte diese Vorschläge im Vorfeld der Sitzung ab. Washington halte es für richtiger, bestehende Institutionen zu stärken, statt neue Verträge zu schließen, erklärte sie in einem Beitrag für die "Süddeutsche Zeitung".

Der Tagungsort, das Hotel Bayerischer Hof, unterliegt starken Sicherheitsvorkehrungen. Zudem werden weite Teile der Münchener Innenstadt abgesperrt. 3700 Polizisten sind im Einsatz, um gegebenenfalls gewaltbereiten Demonstranten entgegentreten zu können. Die Gegner der Sicherheitskonferenz kritisieren das Treffen als Propagandaveranstaltung für den Afghanistan-Krieg.

Auch DRadio Wissen, das dritte Programm des Deutschlandradios, berichtet auf seiner Internetseite über die Konferenz.

Internetseite der Münchener Sicherheitskonferenz

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:35 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Deutschlandfunk Radionacht

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Feist: "Pleasure"Ein komplexes Vergnügen

Leslie Feist (imago/Future Image)

Die kanadische Sängerin Feist kommt ganz bescheiden und leise daher und hat es trotzdem geschafft, mit ihrer Musik ein großes Publikum zu erreichen. Nach sechs Jahren Pause kommt nun "Pleasure" in die Läden.

Rentengesetz im BundestagOstrenten werden voll an Westbezüge angeglichen

Nahaufnahme der Hand einer alten Frau, die ein paar Münzen zählt.  (imago stock&people)

Die Renten in Ostdeutschland sollen bis 2025 vollständig den Bezügen im Westen angeglichen werden. Über das entsprechende Gesetz hat der Bundestag in erster Lesung diskutiert. Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles, SPD, sprach von einem historischen Schritt für die Einheit des Landes, während die Opposition heftige Kritik übte.

Deutscher Filmpreis wird verliehenFrauen-Power auf dem Roten Teppich

Die Regiseurinnen Nicolette Krebitz (l) und Maren Ade am 08.04.2017 in Berlin. (dpa / picture alliance)

Bei der Vergabe der Lolas gehen mehrere Frauen an den Start: Die Regisseurinnen Maren Ade mit "Toni Erdmann", Anne Zohra Berrached ("24 Wochen") und Nicolette Krebitz ("Wild") sind für den Deutschen Filmpreis nominiert.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Nordkorea  Erneuter Raketentest offenbar fehlgeschlagen | mehr

Kulturnachrichten

"Toni Erdmann" gewinnt sechs deutsche Filmpreise  | mehr

 

| mehr