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Sozialverband VdK: Rentenerhöhung reicht nicht aus

OECD sieht Gefahr steigender Altersarmut in Deutschland

Die geplante Steigerung der Renten ab Juli reicht nicht aus, findet der VdK. (AP)
Die geplante Steigerung der Renten ab Juli reicht nicht aus, findet der VdK. (AP)

Im Sommer steigen die Renten - nach Ansicht des Sozialverbands VdK allerdings nicht deutlich genug. Faktisch sinken die Renten sogar stetig, rechnet die Präsidentin des Verbands, Ulrike Mascher, vor.

Ulrike Mascher hält die zum 1. Juli geplante Erhöhung der Renten um rund 2,2 Prozent nicht für ausreichend. Dadurch würden die Kaufkraftverluste der Vergangenheit nicht ausgeglichen, sagte die Präsidentin des VdK der Passauer Neuen Presse. Seit 2004 seien dies rund neun Prozent gewesen. Damit sinke nach der geltenden Formel das Niveau der Bezüge stetig, kritisierte Mascher.

Die Organisation für Entwicklung und Zusammenarbeit in Europa (OECD) sieht die Gefahr von Altersarmut in Deutschland. In vielen Staaten gebe es eine systematische Umverteilung von Besserverdienern zu ärmeren Rentnern, sagte die OECD-Rentenexpertin Queisser der Neuen Osnabrücker Zeitung. Das sei in der Bundesrepublik nicht der Fall.

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte gestern mitgeteilt, dass die Altersruhegelder zum 1. Juli im Osten um 2,26 Prozent und in Westdeutschland um 2,18 Prozent angehoben werden. Die Erhöhung betrifft 20 Millionen Rentner. Die CDU-Politikerin sprach von einer "guten Nachricht" für die Rentner. Am Mittwoch wird sich das Bundeskabinett mit der Rentenerhöhung befassen.

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Interview: Ministerin von der Leyen verteidigt Rente mit 67
Hintergrund: Warum deutsche Rentner jobben
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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:48 Uhr

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