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Spielball Erde

35. Zeit-Forum Wissenschaft: Rettet Geo-Engineering die Welt vor dem Klimakollaps?

Wer rettet die Erde? (DLR)
Wer rettet die Erde? (DLR)

Am 21. Oktober diskutieren Experten in Berlin auf dem 35. Zeit-Forum Wissenschaft der Wochenzeitung "Die Zeit", der "Zeit"-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius sowie des Deutschlandfunks und der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften über das Für und Wider des Geo-Engineering.

Zwei Grad Temperaturanstieg - so lautet die magische Schwelle, die nicht überschritten werden darf, um drohende drastische Klimaveränderungen zu verhindern. Doch aktuellen Studien zufolge reichen die von den Industriestaaten auf dem G-8-Treffen in Heiligendamm vereinbarten Reduktionsziele bei den Treibhausgas-Emissionen nicht aus, diese Marke zu halten. Deshalb wird die Suche nach rasch wirksamen Alternativen zur Bekämpfung der Klimaerwärmung intensiviert. Geo-Engineering, die bewusste Veränderung des Klimasystems und der direkte Eingriff des Menschen in die Atmosphäre mit Hilfe moderner technischer Mittel, gehört zu diesen Ansätzen, um in den Prozess der Klimaänderung einzugreifen. Schwefelbomben in der Stratosphäre, künstliche Wolken, Sonnensegel im All und die Eisendüngung der Meere sind technische Ansätze, mit denen man der Erderwärmung entgegenwirken möchte. Doch das Geo-Engineering ist äußerst umstritten.

Die Experten auf dem Podium sind:

Prof. Dr. Martin Claussen, Direktor am Max-Planck-Institut für Meteorologie und Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften

Prof. Dr. Gernot Klepper, Sprecher des Kiel Earth Institutes und Vorsitzender des Nationalen Komitees für Global Change Forschung

Dr. Elmar Kriegler, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung e.V. (PIK)

Prof. Dr. Konrad Ott, Professor für Umweltethik am Institut für Philosophie der Ernst- Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Prof. Dr. Victor Smetacek, Biologe am Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung

Gesprächsleitung:

Stefan Schmitt, Stv. Leiter Ressort Wissen, DIE ZEIT
Ulrich Blumenthal, Redaktionsleiter "Forschung aktuell", Deutschlandfunk

Den Mittschnitt der Diskussion können Sie mindestens bis zum 21.3.2010 in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören.



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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:34 Uhr

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