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Streiks an Flughäfen gehen weiter

Bisher über 130 Ausfälle in Düsseldorf und Köln/Bonn

Passagiere warten im Flughafen Köln/Bonn auf die Abfertigung.
Passagiere warten im Flughafen Köln/Bonn auf die Abfertigung. (dpa / picture alliance / Henning Kaiser)

Der Streik des Sicherheitspersonals an den beiden größten nordrhein-westfälischen Flughäfen führt auch heute zu Beeinträchtigungen im Reiseverkehr. Viele Flüge sind abgesagt, der Ausstand soll bis zum Abend dauern.

In Düsseldorf fielen bereits mehr als 100 Flüge aus, betroffen waren vor allem Air Berlin und die Lufthansa. Hier sollen die Streiks bis 22 Uhr andauern. In Köln/Bonn wurden bisher 31 Starts und Landungen annulliert. Die Streiks sollen dort bis 20 dauern. In den Fluggasthallen bildeten sich teils lange Schlangen, manche Maschinen mussten ohne Passagiere abheben, um ihren Zeitplan einzuhalten.

Die Gewerkschaft Verdi kämpft für Lohnaufschläge von 30 Prozent für die rund 34.000 Beschäftigten im Sicherheitsbereich. Mehrere Fluggesellschaften haben wegen des Streiks vorsorglich Flüge abgesagt. Bei der Lufthansa sollen mindestens 40 Verbindungen ausfallen. Auch Air Berlin und Germanwings haben Flüge annulliert.

Am Donnerstag waren infolge der Streiks in Düsseldorf fast 200 An- und Abflüge gestrichen worden, in Köln/Bonn etwa 50.

Verdi: "Härtere Gangart"

"Offenbar wollen die privaten Sicherheitsunternehmen die Streiks aussitzen. Das provoziert die Beschäftigten allerdings zu einer härteren Gangart", sagte die Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Becker. Auch unbefristete Streiks seien möglich. Der Bundesverband des Sicherheitsgewerbes warnte vor einem massiven Arbeitsplatzabbau, sollte es deutliche Lohnsteigerungen geben.

Für Reisende sind folgende Informationsnummern geschaltet: In Düsseldorf die (0211) 4210, in Köln/Bonn die (02203) 404000. Auskunft bieten auch diese Homepages:

Abflüge/Ankünfte am Flughafen Düsseldorf
Abflüge/Ankünfte am Flughafen Köln/Bonn

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 14:05 Uhr

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