Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Strom für 50.000 Haushalte

Erster Windpark vor deutscher Küste geht in Betrieb

Heute wird der Windpark alpha ventus eröffnet.  (AP)
Heute wird der Windpark alpha ventus eröffnet. (AP)

Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat heute offiziell den ersten Hochsee-Windpark vor der deutschen Küste eröffnet. Mit dem Testprojekt "alpha ventus" 45 Kilometer nördlich der Insel Borkum sollen wichtige Erfahrungen gesammelt werden.

Zwölf Windräder von etwa 150 Metern Höhe sind vor der Nordseeküste installiert. Jedes erzeugt etwa fünf Megawatt Leistung. Insgesamt entspricht das der Menge Strom, die 50.000 Haushalte jährlich verbrauchen.

Wie auf der Internetseite des Großprojekteszu lesen ist, können Strom-Endkunden nicht direkt an alpha ventus angebunden werden. Wie auch Strom aus anderen Energiequellen fließt die Stromproduktion von alpha ventus in den deutschen Energiemix ein.

Der Offshore-Windpark ist ein gemeinsames Projekt von EWE, E.ON Climate & Renewables und Vattenfall Europe Windkraft. Für den Standort des Parks wurde absichtlich eine Stelle mit extremen Windstärken gewählt. In einem Beitrag des Deutschlandfunks sagte Wilfried Hube, Leiter des Projektes alpha ventus, teilweise sei der Wind so stark, dass es schwierig sei, dort mit Schiffen zu arbeiten sowie Menschen und Material zu transportieren.

Auch DRadio Wissen thematisiert die Eröffnung von alpha ventus.

Ein Videobeitrag des ZDF verdeutlicht die Planung und Technologie des Offshore-Windparks in der Nordsee.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:36 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Deutschlandfunk Radionacht

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 00:05 Uhr Lange Nacht

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Deutschland und Visegrad-Gruppe"In der Flüchtlingspolitik treffen zwei Ansätze aufeinander"

Treffen in Warschau: Polens Ministerpräsidentin Beata Szydlo (von rechts), Bundeskanzlerin Angela Merkel und der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. (PAP)

Der Osteuropa-Experte der Stiftung Wissenschaft und Politik, Kai-Olaf Lang, wertet es als sinnvolles Signal, dass Bundeskanzlerin Merkel in Warschau mit der sogenannten Visegrad-Gruppe zusammenkommt. In der Flüchtlingspolitik wollten diese Länder ebenso wie Deutschland eine europäische Lösung, sagte Lang im Deutschlandfunk. Ihr Ansatz sei allerdings ein anderer.

ErnährungDick und krank durch Sojaöl

Eine dicke Frau sitzt am Strand. (Matt Cardy / Getty Images)

Soja ist gesund, das Öl aus der "Wunderbohne" gilt als "gutes Fett". Doch eine US-Studie legt nun den Verdacht nahe, dass Sojaöl womöglich viel schädlicher für die Gesundheit ist als andere Fette.

TextverarbeitungDrucker aus: Word ist tot

Druckt ihr noch - und nutzt ihr dafür Word? Wir glauben, Word ist tot. Wenn wir lange Texte schreiben, dann wollen wir die doch online veröffentlichen. Und genau dann macht uns Word irre.

Französischer Abgeordneter ApparuBurkiniverbot ist "gerechtfertigt"

Der französische Parlamentsabgeordnete Benoist Apparu von der Partei Les Républicains. (AFP / Francois Guillot)

Der französische Parlamentsabgeordnete Benoist Apparu von der Partei Les Républicains hat Verständnis für ein Burkini-Verbot. Er sagte im Deutschlandfunk, mit Blick auf die aktuellen Spannungen in Frankreich bestehe das Risiko, dass Burkinis die öffentliche Ordnung störten. 

Aus den FeuilletonsErzwungener Striptease für die Freiheit?

Eine Frau mit Kopftuch und T-Shirt badet am 21.07.2016 am Strand von Norddeich (Niedersachsen) in der Nordsee.  (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)

Vier bewaffnete Männer umstehen am Strand von Nizza eine Frau – und zwingen sie einen Teil ihrer Verhüllung abzulegen. Ein schreckliches Bild, schreibt darüber Andreas Rosenfelder in der "Welt": Darin ein Symbol unserer Freiheit zu sehen, will ihm nicht gelingen.

KonfliktforscherKaum Chancen für Frieden in Syrien

Eine große Rauchwolke über einigen Gebäuden in einer Wüstengegend.  (AFP / BULENT KILIC)

Nach dem Willen der internationalen Gemeinschaft sollen Verhandlungen den Krieg in Syrien beenden. Deren Aussichten schätzt der Konfliktforscher Wolfgang Schreiber skeptisch ein: Derzeit seien die Bedingungen für einen Frieden in Syrien einfach nicht gegeben.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

UNO-Sicherheitsrat  Unterstützung für Friedensabkommen in Kolumbien zugesagt | mehr

Kulturnachrichten

"Lied der Deutschen" feiert Jubiläum  | mehr

Wissensnachrichten

Urheberrecht  Streit um Affen-Selfie geht in zweite Runde | mehr