Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Suche nach Gemeinsamkeiten

Die 13. Architekturbiennale in Venedig

Eingang zu den Arsenale Corderie mit dem Motto der diesjährigen Biennale in Venedig. (picture alliance / dpa / Andrea Merola)
Eingang zu den Arsenale Corderie mit dem Motto der diesjährigen Biennale in Venedig. (picture alliance / dpa / Andrea Merola)

"Das zentrale Thema ist das, was wir alle gemein haben" - so erklärt der britische Stararchitekt und Kurator der Architekturbiennale Venedig, David Chipperfield, das diesjährige Motto der Großveranstaltung: "Common Ground". Dementsprechend werden nicht Stars ins Rampenlicht gerückt, sondern Beispiele für nachhaltiges Bauen.

So präsentiert sich auch der Deutsche Pavillon mit dem Slogan "Reduce/Reuse/Recycle" (Vermeiden/Weiterverwenden/Wiederaufbereiten). Es sollen Beispiele gezeigt werden, wie man den vorhandenen Baubestand kreativ umgestalten kann.

Der Generalkommissar des Deutschen Pavillons, Muck Petzet, erklärte im Deutschlandradio Kultur:

"Es geht darum, überhaupt den Wert des Vorhandenen zu akzeptieren als gesellschaftlichen Wert und von diesem Wert auszugehen, also nicht von einem Veränderungsautomatismus."

In dem Pavillon werden deshalb Projekte vorgestellt, "die wir beispielhaft finden für den Umgang mit bestehender Architektur". Petzet unterstützt Chipperfields Ansatz, das Gemeinsame herausstellen zu wollen, denn in der Regel seien Architekten "immer noch sehr stark Einzelkämpfer".

Auch der griechische Pavillon zeigt, wie Architektur in Zeiten der Krise funktionieren kann.

Allerdings, sagen einige Kritiker, besteht so die Gefahr, dass wenig Innovatives gezeigt wird. So urteilte der Journalist Carsten Probst im Deutschlandfunk:

"Statt Thematisierungen des öffentlichen Raumes als politischer Raum, hat man eigentlich den Eindruck, es herrscht der Geist des Restauratorischen vor. Es ist wie ein Lehrgang in Altbausanierung mitunter fast."



Mehr bei deutschlandradio.de

 

Externe Links:

Biennale Venedig

 

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:57 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 10:30 Uhr Nachrichten

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 10:07 Uhr Lesart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr DRadio Wissen

Aus unseren drei Programmen

Neuer Büchner-Preisträger "Ich bedaure Autoren, die nur Romane schreiben"

Der Schriftsteller Marcel Beyer (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Gerne nimmt sich der neue Georg-Büchner-Preisträger Marcel Beyer der Nachkriegszeit in Bundesrepublik und DDR an - stets mit Rückbezügen auf die NS-Zeit. Auslöser, sich mit Geschichte zu befassen, war Beyer zufolge die Fernsehberichterstattung über den Fall der Mauer. "Geschichte ist etwas, was sich ganz akut in dieser Sekunde vollziehen kann", sagte der Schriftsteller im Deutschlandfunk.

Nobelpreisträgertagung in LindauKluge Köpfe am Bodensee

Das Handout vom 26.06.2016 zeigt das Publikum bei der Eröffnung der Nobelpreisträgertagung im Lindauer Stadttheater. (Christian Flemming  /Lindau Nobel Laureate Meetings / dpa)

Noch bis Ende der Woche läuft in Lindau das 66. Treffen der Nobelpreisträger, in diesem Jahr mit dem Schwerpunkt Physik. Dass die Teilnehmer neben ihrem wissenschaftlichen "Know How" einen Sinn für Humor haben, das erfuhr Thomas Wagner bei seinem Besuch.

Arabische Clans in Berlin-NeuköllnVon falschen und enttäuschten Hoffnungen

Polizisten führen bei einem Einsatz eine Person in Handschellen aus einem Haus in Berlin im Bezirk Neukölln. (dpa/ picture-alliance/ Gregor Fischer)

Im April haben Sondereinsatzkommandos der Polizei bei Razzien in Berliner Wohnungen acht Männer festgenommen. Sie gehörten zu kurdisch-arabischen Clans, die speziell im Berliner Stadtteil Neukölln für schwere und organisierte Kriminalität bekannt sind. Wer sich auf die Suche nach Gründen dafür macht, stößt auf Geschichten von Entwurzelung und enttäuschten Hoffnungen. Für den deutschen Staat wird es Zeit, aus Fehlern zu lernen.

Malawi zwischen Dürre und FlutHunger im Land der Wetterextreme

Menschen erhalten am 15.3.2016 an einem Verteilungspunkt des UN World Food Programme nordwestlich von Lilongwe, Malawi, Lebensmittelhilfe. (picture alliance / dpa / Unicef / Chipiliro Khonje)

Im April hat die Regierung in Malawi wegen der Hungerkrise den Notstand ausgerufen: Derzeit sind mehr als acht Millionen Menschen in dem afrikanischen Land von Lebensmittelhilfe abhängig. Diszipliniert stehen sie in der brennenden Sonne Schlange.

RaumfahrtWeltraumbahnhof, teilmöbliert, in ruhiger Lage zu vermieten

Spaceport America. Das klingt nach Raumfahrt, Rakten, Weltall. Die Raumfahrtsache im ganz großen Stil. Tatsächlicher aber warten und hoffen sie dort auf irgend wen, der den Spaceport nutzen will. Für den Flug ins All, als Partylocation oder auch als Filmkulisse. Hauptsache Geld kommt rein.

Kriminalität im PflegesystemGut gepflegt - oder gepflegt betrogen?

Krankenhaus (imago/Gerhard Leber)

Rund 14.000 ambulante Pflegedienste gibt es in Deutschland, ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen zu alten oder kranken Menschen ins Haus und pflegen sie dort. Doch nicht immer wird geleistet, was bezahlt wird. Der Abrechnungsbetrug ist so lukrativ, dass sich schon die organisierte Kriminalität dafür interessiert. Eine Gesetzesänderung soll Abhilfe schaffen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Bundesagentur für Arbeit  Arbeitslosigkeit geht leicht zurück | mehr

Kulturnachrichten

Coldplay erinnern bei Konzert an Terroropfer von Istanbul  | mehr

Wissensnachrichten

Italien  Kaffeemaschine als Chemielabor | mehr