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Taviani-Brüder gewinnen Goldenen Bären

Auszeichnung der Berlinale für "Cäsar muss sterben"

So sehen Sieger aus: Paolo und Vittorio Taviani gewinnen den Goldenen Bären. (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)
So sehen Sieger aus: Paolo und Vittorio Taviani gewinnen den Goldenen Bären. (picture alliance / dpa / Tim Brakemeier)

Der Goldene Bär der Berlinale geht an den italienischen Film "Cäsar muss sterben" der Regie-Brüder Vittorio und Paolo Taviani. Den Silbernen Bären für die beste Regie erhielt Christian Petzold für sein DDR-Fluchtdrama "Barbara".

Bei den 62. Internationalen Filmfestspielen in Berlin hat der Film "Cäsar muss sterben" (Original "Cesare deve morire") der Brüder Vittorio und Paolo Taviani den Hauptpreis gewonnen. Der halbdokumentarische Film zeigt Häftlinge in einer römischen Strafanstalt, die für eine Shakespeare-Inszenierung proben. Er wurde am Samstagabend mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet.

Im Gespräch mit den Gewinnern des Goldenen Bären erklären Vittorio und Paolo Taviani ihre Arbeitsweise und das Besondere an ihrem Film "Cäsar muss sterben".

Den Silbernen Bären für die beste Regie erhielt Christian Petzold für sein DDR-Fluchtdrama "Barbara" mit Nina Hoss in der Hauptrolle. Und noch eine weitere Ehrung geht nach Deutschland: Der Kameramann Lutz Reitemeier erhielt den Preis für eine herausragende künstlerische Leistung in dem chinesischen Historienfilm "Land des weißen Hirsches".

Mit dem Großen Preis der Jury wurde der Regisseur Bence Fliegauf für den ungarischen Film "Nur der Wind" ausgezeichnet. Die Laien-Schauspielerin Rachel Mwanza bekam für ihre Rolle als Kindersoldartin in dem Film "War Witch" den Silbernen Bären für die beste weibliche Darstellerleistung. Als bester männlicher Darsteller wurde Mikkel Boe Fölsgaard geehrt ("Die Königin und der Leibarzt").

Insgesamt wurden auf der Berlinale fast 400 Filme gezeigt, 18 nahmen am Wettbewerb teil.



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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:47 Uhr

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