Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Terrordrohung gegen Deutschland

Sicherheitsvorkehrungen werden verstärkt

Die Polizeipräsenz wird besonders rund um Bahnhöfe und Flughäfen verstärkt  (AP)
Die Polizeipräsenz wird besonders rund um Bahnhöfe und Flughäfen verstärkt (AP)

In einem jüngst aufgetauchten Internetvideo droht ein den Behörden bekannter Islamist Deutschland mit Terror. Er fordert unter anderem einen Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan.

Deutschsprachige Islamisten haben ein Video im Internet veröffentlicht, in dem Deutschland mit Terror gedroht wird. Sprecher ist der Islamist Bekkay Harrach, der bereits in früheren islamistischen Drohvideos zu sehen war. Inhaltlich geht es vor allem um die deutsche Außenpolitik gegenüber Afghanistan und dem Irak sowie um die Haltung Deutschlands im Kampf gegen den Terror.

Harrach wendet sich in dem Video persönlich an Bundeskanzlerin Angela Merkel und fordert einen Abzug der deutschen Truppen aus Afghanistan. Er spricht von einem bösen Erwachen, sollte die derzeitige Bundesregierung nicht mit der Wahl abgelöst werden. Deutschland habe, was den Schutz vor Terror angeht, ein Sicherheitsproblem. Zudem nehme die Regierung die Bedrohung durch Al-Qaida nicht ernst genug, sagte der Islamist.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte im Deutschlandfunk-Interview, diese Drohung sollte in Deutschland sehr ernst genommen werden. Dennoch warnte der Politiker vor zu viel Panik. "Mit diesen Videos soll Schrecken verbreitet werden", so Herrmann. An deutschen Flughäfen und Bahnhöfen ist die Polizeipräsenz verstärkt worden. Auch das Oktoberfest in München, das heute beginnt, werde von besonders vielen Polizeikräften bewacht, sagte der Innenminister. Diese Maßnahmen sind jedoch als präventiv zu betrachten. Herrmann: "Es gibt keine konkreten Drohungen gegen bestimmte Ziele, weder in München, Berlin, Hamburg noch sonst irgendwo."

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:34 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 12:50 Uhr Internationale Presseschau

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 12:07 Uhr Studio 9 - Der Tag mit ...

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Ehe für alle"Das entfernt sich vom christlichen Eheverständnis"

Markus Blume ist seit 2008 CSU-Abgeordneter im Bayerischen Landtag.  (dpa / M.C.Hurek)

Der CSU-Politiker Markus Blume hält die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare für "Gleichmacherei". Dies gehe vielen zu weit und entferne sich vom christlichen Eheverständnis, wonach die Ehe auf Mann und Frau angelegt sei, sagte Blume im Dlf. Die CSU befürworte aber die rechtliche Gleichstellung homosexueller Partnerschaften.

Ehe für alleDas Ideal der "Normalität" ist eine Zumutung

Zwei weibliche Hände berühren sich, sitzend, weißes Hochzeitskleid (imago / Christine Roth)

Die Ehe für alle ist gerade groß in der Diskussion - sie verspricht Normalität für Schwule und Lesben. Doch sollten sich diese überhaupt Normalität wünschen? Die Polit-Tunte Patsy l’Amour laLove findet: Auf keinen Fall.

Migranten in ItalienDie neuen Sklaven Europas

Migranten aus Afrika warten darauf, als Erntehelfer auf den Zitrusfeldern in Gioia Tauro in Kalabrien eingesetzt zu werden. In der Landwirtschaft Süditaliens schuften viele Flüchtlinge für einen Hungerlohn. (AFP/ Filippo Monteforte)

In Italien, das mit großem Einsatz Migranten aufnimmt, werden dieselben Migranten gnadenlos ausgebeutet. Große Teile der Landwirtschaft leben von diesen Ausgebeuteten. Nicht nur in Süditalien - aber dort funktioniert das System besonders perfide.

documenta-echo: Alina SzapocznikowFragiles für die Ewigkeit

Alina Szapocznikows Arbeit "Souvenir" im Nationalen Museum für Zeitgenössische Kunst in Athen. (documenta 14 / Yiannis Hadjiaslanis)

Wie kann man die Zeit festhalten? Den Körper in der Zeit? Das eigene Sein? Alina Szapocznikows Werk kreist um diese Fragen. Für ihre Arbeiten formte sie den eigenen Körper ab, zerlegte diesen Abdruck und setzte ihn neu zusammen.

Amelia Earharts versuchte ErdumrundungVerschwunden im Pazifik

Die Flugpionierin Amelia Earhart 1928 in Hollywood, Kalifornien. (imago / Cinema Publisher Collection)

Bei dem Versuch, die Erde im Flugzeug zu umrunden, verschwand Amelia Earhart auf rätselhafte Weise über dem Pazifik. Am 29. Juni 1937 landete sie zum letzten Zwischenstopp in Neuguinea. Bis heute suchen Forscher nach Spuren der verschollenen Pilotin.

ANTI-CAFÉSBezahlt wird pro Minute

Eine Stunde macht drei Euro im Café Be'kech in Berlin. In dieser Stunde könnt ihr so viel essen und trinken, wie ihr wollt. Denn dieses Anti-Café will auch sozialer Treffpunkt sein. Kann das funktionieren?

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Bundestag  Höhere Strafen für Teilnehmer illegaler Autorennen | mehr

Kulturnachrichten

Olivier Assayas Jury-Chef in Locarno  | mehr

 

| mehr