Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Testen und leben lassen

Forscher suchen nach Alternativen zum Tierversuch

Alternativen zum Tierversuch sollen Millionen von Labortieren das Leben retten. (AP Archiv)
Alternativen zum Tierversuch sollen Millionen von Labortieren das Leben retten. (AP Archiv)

Seit einem Jahr ist die neue EU-Chemikalienverordnung "Reach" in Kraft: Chemikalien dürfen künftig nur noch in Verkehr gebracht werden, wenn genügend Daten über ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt vorliegen. Die Daten werden bislang hauptsächlich durch Tierversuche gewonnen. "Forschung aktuell" berichtet vom 26. bis 30. Mai über mögliche Alternativen.

Ab dem 1. Juni 2008 können die Firmen ihre Stoffe für die EU-Chemikalienverordnung registrieren lassen, im Dezember heißt es dann: no data, no market – Chemikalien ohne Registrierungsnummer kommen nicht mehr auf den europäischen Markt. Die als Schutz für Verbraucher und Umwelt gedachte Richtlinie wird in den nächsten Jahren Millionen von Versuchstieren den Tod bringen, denn neben den neuen Substanzen müssen auch mehr als 30.000 Alt-Chemikalien nachträglich auf ihre Gefährlichkeit hin überprüft werden: Sind sie krebserregend? Lösen sie Allergien aus? Könnten sie Föten schädigen? Reizen sie Haut oder Augen? In den nächsten Jahren stehen also tausende von zusätzlichen Testreihen an.

Tierversuche sind nicht nur ethisch umstritten, sie sind auch extrem teuer. Dass Alternativen zum Tierversuch erforscht und gefunden werden müssen, ist in "Reach" deshalb gesetzlich festgeschrieben. Welche Alternativen zum Tierversuch es heute schon gibt – Tests in Zellkulturen zum Beispiel oder Computersimulationen -, wie diese Alternativen funktionieren und in welchen Bereichen sie bereits eingesetzt werden, erfahren Sie vom 26. bis 30. Mai in der Sendung Forschung Aktuell.

Montag, 26.05.: Haut rettet des Kaninchens Fell

Dienstag, 27.05.: Zellkultur ist objektiver

Mittwoch, 28.05: Virtuelle Versuchskaninchen

Donnerstag, 29.05: Stammzellen im Testeinsatz

Freitag, 30.05.: Wasserfloh statt Fisch

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:29 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 02:10 Uhr Zur Diskussion

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Wirtschaftsexperte zum Brexit"Die Briten sind in dieser Situation schlechter gestellt"

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft. (imago / Jürgen Heinrich)

Nach dem Brexit-Beschluss Großbritanniens müsse es jetzt darum gehen, die Interessen der Gemeinschaft in den Fokus zu rücken, sagte Michael Hüther vom Institut der deutschen Wirtschaft. 

US-Podcast "S-Town"Ein exzentrischer Uhrmacher im White-Trash-Amerika

Brian Reed bei Aufnahmen für seinen Podcast "S-Town". (Photo Credit: Andrea Morales)

Der Podcast "S-Town" ist die neue Produktion des Teams hinter dem US-Erfolgspodcast "Serial". Die Ansprüche der Hörserien-Fans sind deswegen groß. Können die sieben Folgen über einen angeblichen Mord in Alabama die Erwartungen erfüllen?

Axel Scheffler über den Brexit"Wütend und enttäuscht"

Der Autor Axel Scheffler posiert in Köln vor einer Lesung im Rahmen des Literaturfestivals Lit.Cologne. (picture alliance / dpa / Henning Kaiser)

Seit 35 Jahren lebt der deutsche Illustrator Axel Scheffler ("Der Grüffelo") mit seiner Familie in Großbritannien. Jetzt, da es mit dem Brexit ernst wird, fühlt er sich unsicher: Wird er bleiben können? Von seinem Gastland ist Scheffler enttäuscht.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Brexit  EU-Parlament formuliert Leitplanken für Verhandlungen | mehr

Kulturnachrichten

Cardinale für Cannes-Plakat offenbar dünner gemacht  | mehr

 

| mehr