Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Tunesiens Ministerpräsident tritt zurück

Mohammed Ghannouchi gibt nach Protesten sein Amt auf

Mohamed Ghannouchi (picture alliance / dpa)
Mohamed Ghannouchi (picture alliance / dpa)

Tunesien kommt nicht zur Ruhe: Seit Freitag demonstrieren tausende Menschen gegen die amtierende Übergangsregierung. Deren Chef Mohammed Ghannouchi hat nun seinen Rücktritt erklärt.

Bei den jüngsten Straßenkämpfen in der tunesischen Hauptstadt Tunis sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen, zahlreiche weitere wurden verletzt. Der Leiter der Übergangsregierung des Landes, Ministerpräsident Mohammed Ghannouchi, hat sich nun dem Druck der Straße gebeugt und ist von seinem Posten zurückgetreten.

Nach der Flucht des tunesischen Präsidenten Zine El Abidine Ben Ali hatte Ghannouchi im Januar eine Regierung der nationalen Einheit gebildet. Bereits unter Ben Ali war Ghannoucchi elf Jahre lang Premierminister. Vielen Demonstranten gilt der 69-Jährige daher als Relikt des alten Regimes.

Alle Beiträge auf dradio.de zu den Krisen im Nahen und Mittleren Osten lesen Sie in unserem Portal "Der arabische Aufstand"

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:40 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 18:40 Uhr Hintergrund

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 18:07 Uhr Wortwechsel

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 18:15 Uhr Redaktionskonferenz

Aus unseren drei Programmen

Deutsch-türkisches VerhältnisSchäuble vergleicht Türkei mit DDR

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan spricht auf einer Kundgebung in Istanbul zu Unterstützern. (dpa-Bildfunk / Presidential Press Service / Kayhan Ozer)

Die Bundesregierung hat angekündigt, ihre Türkei-Politik neu auszurichten. Auch der Ton wird schärfer. Nun hat Bundesfinanzminister Schäuble das Land mit der DDR verglichen. Die Grünen fordern weitergehende Konsequenzen.

Jan Philipp Reemtsma über Laozi Neue Chinesische Weisheiten

Ein Besucher steht vor der weltgrößten Kalligrafie des Daodejing von Laozi des chinesischen Kalligrafen Luo Sangui - 10 Meter hoch und 100 Meter lang, aufgenommen 2014 auf der Grand Art Exhibition in Nanjing (picture alliance / dpa / Wang Qiming)

Das Daodejing des Laozi ist eins der ältesten Weisheitsbücher der Menschheit. Es versammelt Texte zur Lebenspraxis, zur Staatslehre bis hin zur Kosmologie. Der Germanist Jan Philipp Reemtsma hat jetzt seine eigene Fassung des Buches geschrieben - obwohl er selbst nie Chinesisch gelernt hat.

Tod von Linkin-Park-Sänger BenningtonEiner, der sich nie einen Stempel aufdrücken ließ

Chester Bennington während eines Konzerts von Linkin Park 2015. (ITAR-TASS, Vyacheslav Prokofyev, dpa)

Rihanna nennt ihn das beeindruckendste Talent, das sie je gesehen habe: Er sei ein "stimmliches Biest". Nun ist der Linkin-Park-Sänger Chester Bennington im Alter von 41 Jahren gestorben.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

USA  Medienberichte: Trumps Sprecher Spicer tritt zurück | mehr

Kulturnachrichten

Gericht vertagt Entscheidung zu Konzerthaus-Klage | mehr

 

| mehr