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Unter die Erde statt in die Atmosphäre

Bundeskabinett verabschiedet CCS-Gesetz zur CO2-Einlagerung

Das Prinzip der CO2-Injektion in schematischer Darstellung (GFZ Potsdam)
Das Prinzip der CO2-Injektion in schematischer Darstellung (GFZ Potsdam)

CCS - oder "Carbon Capture and Storage" - ist eine neue Technologie, mit der das klimaschädliche CO2 künftig unterirdisch eingelagert werden kann. Die Bundesregierung will das Verfahren nun in ersten Testanlagen erproben.

Das Kabinett hat heute das sogenannte CCS-Gesetz verabschiedet, um das monatelang gestritten wurde. Die Bundesländer hatten schließlich eine "Länderklausel" durchgesetzt, mit der sie unterirdische CO2-Endlager in ihrem Bereich verhindern können.

Aus Regierungskreisen hieß es, dass die Bundesländer, in denen CCS-Lager geplant sind, künftig mit eigenen Gesetzen festlegen können, ob sie entsprechende Testanlagen für die neue Technologie erlauben wollen oder nicht. Dabei seien die Länder allerdings an fachliche Kriterien gebunden.

Die Regierung will mit dem Gesetz die neue Technologie bis 2017 erproben lassen. Ob das "Carbon Capture and Storage"-Verfahren auf lange Sicht einen Durchbruch zur grünen Stromgewinnung aus Kohle ermöglicht, ist bei Wissenschaftlern umstritten. Protest kommt auch von Bürgerinitiativen. Sie fürchten, dass aus den CCS-Speichern unkontrolliert Gase aufsteigen könnten.


Mehr zum Thema in unserem Programm:

Bundesregierung einig bei CO2-Speicherung

Protest gegen unteriridische Kohlendioxid-Speicherung - Brandenburger kritisieren CCS-Verfahren

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Letzte Änderung: 02.10.2013 13:41 Uhr

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