Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

Ursachenforschung und Koalitionspokern

Politische Reaktionen auf die NRW-Wahl

Combo aus dem NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers von der CDU und seiner SPD-Herausforderin Hannelore Kraft (AP)
Combo aus dem NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers von der CDU und seiner SPD-Herausforderin Hannelore Kraft (AP)

Die schwarz-gelbe Bundeskoalition ist als Mitverursacher des NRW-CDU-Wahldesasters ausgemacht. Derweil liebäugeln Landes-SPD und -Grüne mit den Linken - aber auch eine große Koalition auf Landesebene scheint möglich.

Die schwarz-gelben Reaktionen im Überblick:

"Richtig ist, dass wir einen Start der Bundesregierung hatten, der für viele enttäuschend war" - Christian Lindner macht die Arbeit von Schwarz-Gelb auf Bundesebene für die schlechten NRW-Zahlen mitverantwortlich.
Deutschlandfunk • Interview mit Christian Lindner, FDP

Ein deutlicher Fingerzeig Richtung Berlin: Auch Wolfgang Bosbach macht den "holperigen Start" der schwarz-gelben Koalition als Ursache für das NRW-Desaster aus.
Deutschlandfunk • Interview mit Wolfgang Bosbach, CDU

Als einen Warnschuss für die schwarz-gelbe Koalition in Berlin bezeichnete auch FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff das schlechte Abschneiden von CDU und FDP.
Deutschlandradio Kultur • Interview mit Alexander Graf Lambsdorff, FDP

Es sei ein Fehler der FDP, sich fest an die CDU zu binden, meint der Initiator des Politikblogs "Wir in NRW" Alfons Pieper. Er hält Jürgen Rüttgers Karriere für beendet.
Deutschlandradio Kultur • Thema-Gespräch mit Alfons Pieper, Blogger


Die rot-grünen Reaktionen im Überblick:

Es habe nie eine "Ausschließeritis" gegeben seitens NRW-Spitzenkandidatin Hannelore Kraft: Andrea Nahles überlässt die rot-rot-grüne Frage der NRW-SPD.
Deutschlandfunk • Interview mit Andrea Nahles, SPD

"Wir haben immer deutlich gemacht im Wahlkampf, dass wir bereit sind, Gespräche mit der Linken zu führen", erklärt hingegen NRW-Grünen-Landesvorsitzende Daniela Schneckenburger.
Deutschlandradio Kultur • Interview mit Daniela Schneckenburger, Grüne

Die nordrhein-westfälische SPD werde zunächst mit den Grünen sprechen, dann mit anderen Parteien, sagt der NRW-SPD-Landesgruppenchef im Bundestag, Axel Schäfer.
Deutschlandradio Kultur • Interview mit Axel Schäfer, SPD

Die Grünen hätten "Jamaika" ausgeschlossen, weil sie nicht einer abgewählten Regierung zur weiteren Arbeit verhelfen wollten, sagt Reiner Priggen, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der NRW-Grünen.
Deutschlandfunk • Interview mit Reiner Priggen, Grüne



Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Patt in Düsseldorf

 

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:36 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 03:52 Uhr Kalenderblatt

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 01:05 Uhr Tonart

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 00:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

Bundeswehreinsatz im InnernErst mal sehen, was realistisch ist

Soldaten bergen während einer Übung einen Kameraden, der einen verletzten Soldaten simuliert, und transportieren ihn in ein gepanzertes Transportfahrzeug. (dpa)

Vor der für Februar geplanten Übung von Polizei und Bundeswehr müsse erst über Szenarien nachgedacht werden, die realistisch seien, meint Falk Steiner. Dabei müsse geklärt werden, wie die Bundeswehr tatsächlich helfen könne. 

Historiker Martin Sabrow "Die Bedeutung wächst mit der Zeit"

Das Zitat von Bundeskanzlerin Angela Merkel "Wir schaffen das!" steht auf einem wolkenförmigen Schild beim Rosenmontagszug in Köln im Februar 2016. (imago/Chai von der Laage)

"Wir schaffen das": Dieser Satz, vor einem Jahr von Angela Merkel gesprochen, wurde zum geflügelten Wort und hat viele Vorgänger. Er weckt Assoziationen an Obamas "Yes we can" oder Brandts "Mehr Demokratie wagen". Was braucht es zu einem Satz für die Ewigkeit?

Kapitulation der KünsteDer Reiz des Scheiterns

Tocotronic im April 2015 in Hamburg (picture alliance / dpa / Foto: Henrik Josef Boerger)

Der Soziologe Richard Sennett hat Scheitern als ein Tabu der Moderne bezeichnet. Erfolg und Karriere sind heute mehr denn je gefragt. Doch ist das Scheitern nur Misslingen? Oder kann sich aus der scheinbaren Niederlage nicht zugleich etwas ungeahnt Neues entwickeln?

Integrationspolitik"Es ist nicht klar, welche Werte wir vertreten wollen"

Ahmad Mansour, Psychologe und Programmdirektor der European Foundation for Democracy (Imago / Jens Jeske)

Der Islamismus-Experte Ahmad Mansour hat sich für einen Dialog über Werte in unserer Gesellschaft ausgesprochen. Erst dann könne Deutschland Zuwanderern klar machen, "was diese Gesellschaft tolerieren kann und was nicht", sagte der Programmdirektor der European Foundation for Democracy im DLF.

IntegrationVon der Sehnsucht nach Patentante und Butterbrotpapier

Türkisch singen diese deutschen und türkischen Kinder in einer Klasse. (dpa/ picture-alliance/ Rainer Jensen)

Sich integrieren, sich assimilieren innerhalb einer Mehrheitsgesellschaft – dazu ist Sprache besonders wichtig. Aber ist das alles? Die Publizistin Dilek Güngör denkt an ihre Kindheit zurück und beschreibt, was "Anders-Sein" eigentlich ausmacht.

Ein Jahr "Wir schaffen das"Ankommen in Deutschland

Vor einem Jahr hat Bundeskanzlerin Angela Merkel das Credo ausgegeben: "Wir schaffen das!" Damit das am Ende wirklich funktioniert, packen viele Deutsche ehrenamtlich mit an. Das Wichtigste für die Flüchtlinge: Deutsch lernen.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Machtwechsel in Brasilien  Temer ist neuer Präsident | mehr

Kulturnachrichten

Festival Pop-Kultur in Neukölln gestartet  | mehr

Wissensnachrichten

Sachsen  AfD-Politiker wünscht sich Merkels Terrortod | mehr