Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

US-Küstenwache fackelt Ölteppich vor Louisiana ab

Drittes Leck an untergegangener Bohrinsel entdeckt

Das ausgelaufene Rohöl soll abgefackelt werden.  (AP)
Das ausgelaufene Rohöl soll abgefackelt werden. (AP)

Das Abdichten des Bohrlochs ist gescheitert - die braune Masse treibt auf die Küste des US-Bundesstaates Louisianas zu. Jetzt wird die Ölpest mit Feuer bekämpft.

Die US-Küstenwache hat erste Teile des Ölteppichs im Golf von Mexiko in Brand gesetzt. Zunächst wurde testweise eine begrenzte Fläche abgefackelt. Mehrere Versuche, die Lecks im Förderrohr der untergegangenen Bohrinsel abzudichten, waren gescheitert. In rund 1500 Meter Tiefe strömt nach wie vor Öl ins Meer.

Der Gouverneur des Bundesstaates erklärte heute wegen der Ölpest den Notstand.

Nach Angaben der US-Küstenwache ist am Förderrohr der untergegangenen Bohrinsel ein drittes Leck entdeckt worden, aus dem Öl ins Meer läuft. Mittlerweile gelangten knapp 800.000 Liter pro Tag ins Meer, das seien fünfmal so viel wie zunächst angenommen. Es wird damit gerechnet, dass der Ölteppich bereits morgen die Küste des Bundesstaates Louisiana erreicht.

Mit dem Abbrennen soll verhindert werden, dass der Ölteppich sich weiter ausbreitet.

Die Explorationsplattform "Deep Water Horizon" geriet am 20. April in Brand und sank am 22. (US Coast Guard)"Deep Water Horizon" geriet am 20. April in Brand (US Coast Guard)Die Plattform war am Dienstag vergangener Woche nach einer Explosion in Brand geraten und zwei Tage später gesunken.

DRadio Wissen Tagesthema: Verzweifelte Lage - Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:36 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 11:35 Uhr Umwelt und Verbraucher

Deutschlandradio Kultur

MP3 | Ogg

seit 11:35 Uhr Folk

DRadio Wissen

MP3 | Ogg

seit 10:00 Uhr Grünstreifen

Aus unseren drei Programmen

Agenda 2010"Korrekturen sind schon seit Langem notwendig"

Das Bild zeigt Reiner Hoffmann, Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes am 16.01.2017 bei der Jahres-Pressekonferenz des DGB in Berlin. (dpa / picture alliance / Bernd von Jutrczenka)

Der Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbunds, Reiner Hoffmann, hält Nachbesserungen an der Agenda 2010 für notwendig. Er sagte im Deutschlandfunk, er gebe dem SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz Recht und begrüße, dass dieser die Fehlentwicklungen auf dem Arbeitsmarkt zum Thema gemacht habe.

Aktionskünstler John Bock Die Absurdität der Dinge zelebrieren

Aktionskünstler John Bock (Deutschlandradio / Manfred Hilling)

"Höherer Quatsch" – so hat das "art magazin" die Kunst von John Bock tituliert. Werke John Bocks der letzten Jahre werden jetzt unter dem Titel "Im Moloch der Wesenspräsenz" in der Berlinischen Galerie gezeigt. Wir haben den Künstler dort beim Aufbau der Schau besucht.

Blick in die ZukunftDas Orakel und sein Medium

Das Nechung-Orakel beim sogenannten Kalachakra Empowerment durch den Dalai Lama 2012 (Office of His Holiness the Dalai Lama)

Seit jeher versuchen Menschen herauszufinden, wie ihre Zukunft aussehen wird. Sie suchen Hellseher auf, verwenden Tarot-Karten oder befragen Orakel. Orakel gab es in großer Zahl schon in der Antike. Das bekannteste war das Orakel von Delphi. Auch heute noch werden bei wichtigen Entscheidungen Orakel befragt: etwa im tibetischen Buddhismus.

Flüchtlinge in Libyen"Die Zustände in den Lagern sind wirklich menschenunwürdig"

Der UNO-Koordinator für Libyen, Martin Kobler, spricht am 8. Januar 2017 auf einer Pressekonferenz während eines Besuchs in der libyschen Hauptstadt Tripolis. (imago / xinhua )

Der UNO-Koordinator für Libyen, Martin Kobler, hat die Zustände in den Flüchtlingslagern scharf kritisiert. Die Bewohner würden unter "völlig menschenunwürdigen Bedingungen gehalten", sagte Kobler im Deutschlandfunk. Er forderte ein schnelles Handeln der internationalen Gemeinschaft.

Kritik an der EKDReligionen müssen einander nicht verstehen

Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Bundeskanzlerin Angela Merkel (dpa / picture alliance / Rainer Jensen)

Die deutsche Evangelische Kirche scheue die Abgrenzung gegenüber dem Islam und stehe für einen "Wohlfühl-Protestantismus", kritisiert der Schriftsteller Klaus Rüdiger-Mai. Wer die Kirche jedoch in die "Hauptabteilung Kirchen des Kanzleramts" verwandle, falle weit hinter den Reformator zurück.

Schriftstellerin Jane BowlesAttacke auf bürgerliche Anstandsregeln

(imago stock&people)

Das Werk der 1917 geborenen amerikanischen Autorin Jane Bowles ist übersichtlich. Dabei bot ihr Leben genügend Stoff für weit mehr: Sie war manisch-depressiv, offen lesbisch und verheiratet mit einem Mann, der ihr beruflich die Show stahl.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Asylpolitik  Bundeskabinett will abgelehnte Asylbewerber schneller abschieben | mehr

Kulturnachrichten

Siemens Musikstiftung: Förderpreise vergeben  | mehr

Wissensnachrichten

Roboterleben  Betteln an der Ampel | mehr