Aktuell-Archiv des früheren dradio.de-Auftritts / Archiv /

 

USA gedenken der Opfer des 11. September

Erinnerung an Terroranschläge vor elf Jahren

Gedenken an die Terroranschläge in New York (picture alliance / dpa / Chris Pedota)
Gedenken an die Terroranschläge in New York (picture alliance / dpa / Chris Pedota)

Es war einer der schwärzesten Tage in der Geschichte der USA. Terroristen steuern vier Flugzeuge auf Wahrzeichen amerikanischer Weltmacht. Rund 3000 Menschen sterben. Heute wurde den Anschlägen mit einer Schweigeminute im Weißen Haus gedacht.

Am 11. September 2001 steuerten islamistische Terroristen zwei entführte Flugzeuge in das World Trade Center in New York und eines in das Pentagon in Washington, dem Sitz des US-Verteidigungsministeriums. Ein weiteres gekapertes Flugzeug stürzte in Pennsylvania ab; es sollte ursprünglich das Kapitol treffen. Bei den Anschlägen kamen etwa 3000 Menschen ums Leben. Mutmaßlicher Drahtzieher war Osama bin Laden, der inzwischen getötete Chef des Terrornetzwerks Al-Kaida.

Heute gedenken die Vereinigten Staaten von Amerika zum elften Mal den Opfern dieser Terroranschläge. In New York haben Hinterbliebene am fast fertiggestellten neuen World Trade Centers die Namen der Opfer verlesen. Vor einem Jahr war dort die Gedenkstätte für die Opfer von "9/11" enthüllt worden. Das Mahnmal besteht aus zwei Granitbecken, die in die viereckigen Fundamente der zerstörten Zwillingstürme eingelassen sind und an deren Seitenwänden sich Wasserfälle ergießen, berichtet Claudia Sarre.

Obama legt Kranz am Pentagon nieder

US-Präsident Barack Obama gedenkt im Weißen Haus der Opfer (picture alliance / dpa / Olivier Douliery)US-Präsident Obama erinnert im Weißen Haus an die Opfer (picture alliance / dpa / Olivier Douliery)US-Präsident Barack Obama und First Lady Michelle Obama hielten eine Schweigeminute im Garten des Weißen Hauses ab. Obama wollte auch einen Kranz im Pentagon niederlegen. Die USA seien heute "sicherer und stärker" als vor elf Jahren, sagte Obama. "Wir kämpfen gegen Al-Kaida, nicht gegen den Islam oder andere Religionen." Vizepräsident Joe Biden reiste zu der Zeremonie in Pennsylvania. Bundeskanzlerin Angela Merkel gedachte der Anschläge in Berlin.

In New York war keine Rede eines Politikers vorgesehen. Die Organisation "National September 11 Memorial and Museum", die für die Gedenkstätte am Ground Zero zuständig ist, hatte im Juli angekündigt, dass bei der diesjährigen Gedenkfeier lediglich Angehörige die Namen der Opfer vorlesen würden. Es gehe darum, "die Opfer und ihre Familien auf eine Art zu würdigen, die frei von Politik ist", erklärte der Präsident der Organisation, Joe Daniels, mit Blick auf die bevorstehenden Präsidentschafts- und Kongresswahlen im November.



Mehr bei deutschlandradio.de
 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:58 Uhr

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Jetzt Im Radio

Deutschlandfunk

MP3 | Ogg

seit 22:05 Uhr Historische Aufnahmen

Deutschlandfunk Kultur

MP3 | Ogg

seit 22:30 Uhr Studio 9 kompakt

Deutschlandfunk Nova

MP3 | Ogg

seit 21:00 Uhr Soundtrack

Aus unseren drei Programmen

MogelpackungenGroße Packung, wenig Inhalt

Blick auf ein Supermarktregal. (imago / Waldmüller)

Ob Parfüm, Pralinen oder Cappuccino-Pulver: In vielen Produktverpackungen ist oft weniger drin, als es auf den ersten Blick scheint. Von aufwendig gestalteten Verpackungen sollten sich Käufer also nicht blenden lassen. Aber das ist nur eine Möglichkeit, Mogelpackungen zu erkennen.

Fotoausstellung in Frankfurt am MainPostmoderne Blicke auf die Realität

"Fotografien werden Bilder - Die Becher-Klasse" im Kunstmuseum Städel  (picture alliance/dpa/Foto: Arne Dedert)

Ob Andreas Gursky, Candida Höfer oder Thomas Ruff - sie alle waren Schüler von Bernd und Hilla Becher und eroberten mit ihren zumeist großformatigen Fotografien die Kunstszene. Unter dem Titel "Fotografien werden Bilder" zeigt das Städel-Museum in Frankfurt am Main nun 200 Werke.

GAFFER-PROZESSKein Respekt vor Rettungskräften

Der Feuerwehrmann Jörg Nießen hat Verständnis dafür, dass Menschen neugierig sind. Aber wenn Gewalt ins Spiel kommt, würden definitiv Grenzen überschritten.

Erdogans Referendum"In diesem Lande werden Menschenrechte mit Füßen getreten"

Die HDP-Abgeordnete Feleknas Uca (im Jahr 2015) (imago/ZUMA Press)

Die Türkei sei kein Rechtsstaat, sagte die Abgeordnete der kurdischen HDP, Feleknas Uca, im DLF. Weil sie auf Pressekonferenzen ihre Meinung gesagt habe, sei ihre Immunität aufgehoben worden. Dabei hätten 48 Prozent der Bevölkerung gegen das Referendum gestimmt. Uca hofft auf ein gemeinsames Vorgehen der oppositionellen Kräfte.

Renaissance des "Und was ist mit…?"Perfider Trick aus der Mottenkiste der Rhetorik

US-Präsident Donald Trump auf dem Weg ins Weiße Haus.  (picture alliance / Ron Sachs/Consolidated News Photos/Ron Sachs - Pool via CNP)

Donald Trump beherrscht ihn perfekt und auch viele Diskutanten in den sozialen Medien: Mit "Und was ist mit…?" kann man jede Debatte torpedieren und als Sieger hervorgehen. Doch die Strategie lässt sich auch entlarven.

Schlafstörungen"Ein Wunder, dass man überhaupt noch schlafen kann"

Eine Frau liegt in einem Bett und schläft. Sie liegt dabei auf dem Bauch und streckt einen Arm zur Seite aus. (imago stock&people)

80 Prozent der Arbeitnehmer schlafen schlecht, so eine neue Krankenkassen-Studie. Er gehe zwar von einer niedrigeren Zahl aus, sagt Schlafforscher Peter Clarenbach. Dass aber vor allem Arbeiter und Angestellte betroffen seien, liege an Entwicklungen in der Arbeitswelt.

 

Nachrichten

 
 

Nachrichten

Überbuchungen  Fluggesellschaften ziehen Konsequenzen | mehr

Kulturnachrichten

Ariane Mnouchkine erhält Goethepreis  | mehr

 

| mehr