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Verhaltene Erwartungen

Treffen der Mächtigen beim G8- und G20-Gipfel

Vor dem G8-Gipfel in Huntsville (AP)
Vor dem G8-Gipfel in Huntsville (AP)

Aspekte der Sicherheits- und Entwicklungspolitik bestimmen den Gipfel der Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands. Nach den Beratungen der G-8 im kanadischen Huntsville wird der Kreis morgen in Toronto um die Schwellenländer erweitert. Dann steht die Regulierung der Finanzmärkte im Mittelpunkt.

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Hans-Peter Keitel, der als Vertreter der deutschen Wirtschaft am G20-Gipfel teilnimmt, plädierte notfalls für einen Alleingang Europas. Alle Geschäfte, die nicht auf die Realwirtschaft bezogen seien, müssten erschwert und transparent gemacht werden, sagte Keitel im Deutschlandfunk.
G20-Gipfel: Einige Länder müssen vorausgehen

Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer Ankunft auf dem Pearson International Airport in Toronto (AP)Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrer Ankunft in Toronto (AP)Beim Ringen um richtige Wachstumsstrategien stehen sich beim G20-Gipfel am Samstag Europäer und Amerikaner unversöhnlich gegenüber. Erstere wollen lieber Haushaltsdefizite zurückfahren, die USA setzen auf die Ankurbelung der Kauflaune.
Hintergrund: Tiefe Gräben vor dem G20-Treffen in Kanada

Europa und Amerika lieferten sich eine Auseinandersetzung, wer seine Staatsschulden besser finanzieren könne, glaubt auch Josef Braml von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.
"G20: Man will aus der Krise sich hinauskonsumieren"

Nach wochenlangen Debatten hat sich der Vermittlungsausschuss des US-Kongresses auf eine umfangreiche Finanzmarktreform geeinigt. Vorgesehen sind unter anderem schärfere Regeln für den Bankensektor. Mit dem Gesetz soll eine erneute Finanzkrise verhindert werden. Der Entwurf wird nun am kommenden Dienstag den beiden Kammern des Kongresses zur Abstimmung gestellt. Danach kann ihn US-Präsident Obama unterzeichnen.

 

Letzte Änderung: 02.10.2013 13:37 Uhr

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Der baden-württembergische Energie- und Umweltminister Franz Untersteller (Grüne). (dpa-Bildfunk / Philip Schwarz)

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